Apple I in Auktion

Wahnsinn! 110.000 Euro für einen Apple I. Einige Menschen haben offenbar zu viel Geld. Ich wüsste jedenfalls etwas besseres damit anzufangen. Und wenn man dann noch liest, das bei früheren Auktionen über 500.000 Euro für einen Apple I bezahlt wurden, kommt man aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/apple-i-versteigerung-in-koeln-verkauft-fuer-110-000-euro-a-1148621.html

Leute suchen Wertanlagen ...

Ausser in Kriegszeiten ist ein Apple I halt gut angelegtes Geld. Liebhaberei kann natürlich auch mitspielen.

Alte Markengitarren

und Verstärker sind als Geldanlage auch sehr zu empfehlen. Gibson Fender Orange Hiwatt ...

Sogenannte Wertanlagen

Waldknoblauch schrieb:
Ausser in Kriegszeiten ist ein Apple I halt gut angelegtes Geld. Liebhaberei kann natürlich auch mitspielen.

Hätte der im Artikel genannte Käufer, der 516.000 Euro für eine Platine bezahlt hat, diese nach 4 Jahren für „nur“ noch 110.000 Euro verkauft bekommen, wäre der Katzenjammer programmiert gewesen...
zu dumm nur, dass ich meine voll funktionstüchtige Performa 475 vor Jahren bereits für ein paar Euro verhökert habe ;–)

Mich wundern allerdings zwei Dinge:
– dass IT-Ingenieure in Deutschland 110.000 Euro Spielgeld haben
– die Hervorhebung, dass Woz sie zusammengelötet haben soll: wer hätte es denn sonst tun sollen? Steve, der Geldgeber, die zwei oder drei Helfer oder gar der Auftraggeber???

Dinge, deren Wert eigentlich nicht ermittelbar ist, egal ob alte Platinen, Autos, Verstärker oder Gitarren, unterliegen einem einfachen Prinzip: Angebot und Nachfrage. Will niemand meinen Apple I, ist er faktisch nichts wert. Aber wenigstens benötigt er keine Garage und muss nicht in Intervallen gewartet werden.