Hallo, geschätztes Forum,
ich muss demnächst recht viele Seiten aus Büchern scannen. Die will ich danach weiter bearbeiten.
Dazu suche ich eine OCR-Software, die möglichst fehlerfrei liest.
Im Netz finde ich vor allem drei Namen: ReadIris, Omnipage und VueScan.
Die meisten Kommentare sind aber älteren Datums und beziehen sich auf alte Versionen.
Deshalb meine Frage:
Hat jemand von Euch aktuelle Erfahrungen mit einem der Programme und kann es mir empfehlen?
fragt dankbar
Adam
Omnipage
Mit Omnipage kann man wohl nichts falsch machen, ich habe es früher oft benutzt. Korekturlesen sollte man aber nochmal. Eine ältere (und günstigere) Version würde meiner Meinung nach reichen.
Inzwischen nehme ich einfach Acrobat Pro und kopiere den Text einfach per Zwischenablage in die Grafiksoftware - fast das einzige, wofür ich dieses Programm gelegentlich anwerfe ;-)
Gruß Uli
Acrobat Pro?
Kannst Du mir das evtl. Schritt-für-Schritt erklären?
Ich habe zwar Acrobat 9 Pro, weiss aber von dieser Möglichkeit nichts.
Also:
Ich habe einen Scan aus einem Buch. Alles Schrift ...
Und dann? (Fortsetzung Uli ;-).
OCR mit Acrobat:
Ich habe einen Scan aus einem Buch. Alles Schrift ...
Und dann? (Fortsetzung Uli ;-).
ich habe hier 9.1 ...
Menü->Dokument->'Scan in PDF umleiten' (oder Seiten einfügen -> Datei oder Zwischenablage)
Dann fängt Acrobat schon an zu rödeln, und schon kann man den Text mit dem Cursor aktivieren und kopieren. Wenn nicht, dann mit Dokument->OCR Texterkennung->... weitermachen.
Das Konzept von Acrobat ist eigentlich, PDF-Dokumente mit gescannten Bitmaps per Volltextsuche durchsuchbar zu machen, daher leuchtet einem das System zum Zweckentfremden nicht sofort ein ;-)
Viel Erfolg!
Uli
PS: 'Adams Äpfel' habe ich auch gerade gesehen - lustiger Film ;-)
OCR: ReadIris, Omnipage oder VueScan?
Will nicht penetrant sein, aber noch einmal meine Frage:
Gibt es aktuelle Erfahrungen mit einem der o.g. OCR-Programme?
Gruß
Adam
Gibt es
Such Dir die Demo-Versionen und vergleiche selbst.
Ich hab letzthin Kochrezepte digitalisiert und mich letztendlich für Readiris entschieden.
- Selbst nach dem X. Scan mach das Ding immer wieder die gleichen Fehler.
- Beim Scannen nach PDF kann man den Text nicht vor dem Speichern nacheditieren
empfehlung
ich hab nur einen uralt scanner und benutze meistens vuescan (funktioniert mit jedem scanner).
wenn die auflösung hoch genug ist geht das eingebaute ocr ohne probleme.
und für spezielle sachen, zb. wenn man ein vorhandenes pdf in text/pdf umwandeln will ist abby finereader das beste.
ABBYY FineReader Express
Das "ABBYY FineReader Express" hatte ich mir mal gekauft, um ein 400seitiges Script (gute Qualität, keine Handschrift) zu scannen und umzuwandeln. In der Demo-Version war ich von der OCR-Engine begeistert. In der Vollversion musste ich feststellen, dass das GUI beim Bearbeiten von Dokumenten über 10 Seiten eine wahre Zumutung ist. Man kann zwar die Textbereiche mit einem Rahmen manuell markieren, um Textblöcke zusammenzuhalten, aber diese Markierungen werden schlicht gelöscht, sobald man umblättert. Und ich hatte keine Lust, jede Seite einzeln erst zu scannen und dann zu bearbeiten.
Zudem meldet der Finereader immer stur, dass man die Scan-Auflösung erhöhen soll, sobald man mit mehr als 300 dpi scannt und stürzt danach ab.
Eine Email zum Support wurde mit Ignoranz der Probleme beantwortet. Ich habe den Kauf schwer bereut.
Gerade eben probiert: ReadIris 11.5.6
Für eine eBay-Auktion war ich eben zu faul, den ganzen (ewig langen) „Waschzettel“ auf der Buchklappe abzutippen.
Drucker angeworfen (Epson SX218), Buch draufgelegt, gescannt (300dpi), erkannt - und ohne eine Korrektur in die Auktion gepasted.
Snow Leo 10.6.8
Gutes Gelingen wünscht hypnomax