NBC weist Apple-Vorwurf zurück

Mit einer Stellungnahme hat NBC seine Position in der Auseinandersetzung mit Apple untermauert. Der Fernsehsender zeigt sich darin enttäuscht, dass bislang kein neuer Vertrag für den Vertrieb von TV-Serien im iTunes Store ausgehandelt werden konnte, hofft aber doch noch auf eine Einigung. Gleichzeitig weist NBC den Vorwurf Apples, überzogene Preisvorstellungen seitens NBC hätten zu einem Abbruch der Gespräche geführt, zurück. Man habe niemals eine Verdoppelung des Verkaufspreises angestrebt, sondern eine flexiblere Preisstruktur, die auch Bundles erlaubt, sowie zusätzliche Maßnahmen zur Unterbindung von Raubkopien gefordert, erklärte NBC-Sprecher Cory Fields gegenüber Bloomberg.

Apple erklärte am Freitag, den Verkauf von NBC-Serien im iTunes Store im September zu stoppen. Kurz zuvor war bekannt geworden, dass NBC den im Dezember auslaufenden Vertrag mit Apple nicht verlängern wird. Apple schob die Schuld daraufhin in die Schuhe von NBC – der Fernsehsender habe angeblich einen mehr als doppelt so hohen Verkaufspreis für einzelne Folgen eingefordert. Diesen Vorwurf wies NBC nun zurück.