Details zum iPhone-Entwicklerkit

Das gestern von Apple als Betaversion veröffentlichte iPhone-Entwicklerkit ist auf mehrheitlich positive Resonanz gestoßen. Vor allem für den Umstand, dass es kaum Hürden für den Einstieg in die iPhone-Softwareentwicklung gibt, wird der Computerkonzern gelobt. Das Entwicklerkit ist kostenlos, vor dem Download wird lediglich eine Registrierung vorausgesetzt. Wer schon bei der Apple Developer Connection angemeldet ist, erweitert seine Mitgliedschaft mit wenigen Mausklicks und hat anschließend ebenfalls Zugriff auf das Entwicklerkit.

iPhone SDKZur Entwicklung von Programmen und Spielen für iPhone und iPod touch werden neben dem Entwicklerkit ein Intel-basierten Mac, Mac OS X 10.5.2 und die Entwicklungsumgebung Xcode benötigt. Der im Entwicklerkit integrierte iPhone-Simulator bildet alle Funktionen des Smartphones nach und ermöglicht es, erstellte Software sofort zu testen.

99 Euro pro Jahr werden für die Mitgliedschaft im iPhone Developer Program fällig. Diese wird vorausgesetzt, um iPhone-/iPod touch-Software bei Apple zur Veröffentlichung im iTunes Store einzureichen. Durch diese Prozedur will Apple verhindert, dass Schadsoftware auf das iPhone gelangt. Ebenfalls verboten sind Tools, mit denen die SIM-Sperre entfernt werden kann. VoIP-Software soll nur dann gestattet werden, wenn sie WLAN nutzt.

iPhone-Besitzer müssen sich noch etwas gedulden, bis sie Software von Drittanbietern kaufen und nutzen können. Erst die iPhone-Softwareversion 2.0, die Ende Juni als kostenloses Update veröffentlicht werden soll, wird diese Möglichkeit mitbringen. Die Bedeutung so genannter Jailbreak-Lösungen dürfte spätestens dann rapide abnehmen.