Protest gegen iPhone-Tarife in Kanada

30. Jun 2008 15:00 Uhr - sw

Ende letzter Woche gab das Telekommunikationsunternehmen Rogers Communications die iPhone-Tarife für Kanada bekannt – und geriet prompt ins Kreuzfeuer der Kritik. Die Konditionen seien im Vergleich zum Angebot von AT&T in den USA zu schlecht, zu lange sei die Vertragsdauer (drei Jahre), beklagen potentielle iPhone-Käufer in Kanada. Mit einer Petition, die schon von mehr als 16.000 Personen unterzeichnet wurde, soll Rogers nun zum Umdenken bewegt werden.

Im günstigsten iPhone-Tarif verlangt Rogers monatlich 60 kanadische Dollar (umgerechnet knapp 38 Euro). Darin inbegriffen sind 150 Gesprächsminuten, 75 Frei-SMS, 400 MB Datentransfervolumen und eine Flatrate für Telefonate am Abend und am Wochenende. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Gesprächskontingent auch bei eingehenden Gesprächen belastet wird. Für jede weitere Gesprächsminute werden 0,35 kanadische Dollar (umgerechnet 22 Cent), für jede weitere SMS knapp zehn Cent fällig. In den USA kostet der günstigste iPhone-Tarif 20 Dollar weniger, bei deutlich besseren Inklusivleistungen und nur zweijähriger Vertragslaufzeit.

Kommentare

Der kanadische Tarif scheint mir immer noch attraktiver, wie unser T-Mobile Tarif. Der scheinbar Weltweit als schlechtes Beispiel dienen soll...
Vielleicht sollten wir in Deutschland auch eine Petition starten ;)

und da faß ich mir auch an die eigene nase:

solange es eben geht, wird es akzeptiert.

ich bring einfach mal die streik-bereitschaft in frankreich rein.
dort kann man ja auch das iphone ohne vertrag kaufen.