T-Mobile: 120.000 UMTS-iPhones verkauft

Der Mobilnetzbetreiber T-Mobile ist mit dem Absatz des neuen iPhones sehr zufrieden. Seit der Einführung des UMTS-fähigen Smartphones am 11. Juli habe man 120.000 Geräte verkauft, davon 75.000 in Deutschland, sagte der Chef von T-Mobile, Hamid Akhavan, dem Nachrichtenmagazin Focus. "Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen. Zahlreiche Läden waren nach wenigen Stunden ausverkauft", so Akhavan. Allein am ersten Verkaufstag setzte T-Mobile 15.000 iPhones in Deutschland ab.

UMTS-iPhoneNach wie vor gebe es Lieferschwierigkeiten, die laut Akhavan jedoch bis Ende August ausgeräumt sein sollen.

T-Mobile bietet das iPhone in Deutschland, Österreich und den Niederlanden an. In Deutschland und den Niederlanden hat die Telekom-Tochter eine Exklusivvereinbarung mit Apple, in Österreich besitzen sowohl T-Mobile als auch der Mobilfunkanbieter One Vertriebsvereinbarungen für das iPhone.

Einige Analysten schätzen, dass Apple im laufenden Quartal weltweit bis zu fünf Millionen iPhones ausliefern wird. Innerhalb der ersten drei Tage nach Verkaufsstart gingen nach Herstellerangaben eine Million Geräte über den Ladentisch.

Am letzten Freitag kam das iPhone in über 20 weiteren Ländern in den Handel und ist nun in mehr als 40 Ländern erhältlich. Bis zum Jahresende soll der Vertrieb auf bis zu 70 Länder ausgeweitet werden.