Am 14. Oktober soll es laut aktueller Gerüchtelage soweit sein – dann wird Apple angeblich neue Laptops der Baureihen MacBook und MacBook Pro vorstellen. Viel ist über die neuen Mobilmacs in den vergangenen Wochen spekuliert worden. Schnellere Core 2 Duo-Prozessoren und die Intel-Mobilplattform "Montevina" (Centrino 2) sollen sie enthalten, ebenso größere Festplatten und bessere Grafikchips. Außerdem sind aufgefrischte Gehäusedesigns und Preissenkungen im Gespräch. Den neuesten Gerüchteaufguss in puncto MacBook präsentieren nun die Web-Sites TUAW und 9to5Mac.
Nach Informationen von TUAW soll das neue MacBook Technik von Nvidia enthalten. Der Grafikkartenspezialisiert habe das Gerät angeblich bereits ausgewählten Mitarbeitern demonstriert. Ob im neuen MacBook lediglich ein Nvidia-Grafikchip oder gleich ein kompletter Nvidia-Chipsatz steckt, ist unklar. Die vergleichsweise schwache Grafikleistung des
MacBook wurde in der Vergangenheit immer wieder von Testern wie Anwendern kritisiert. Nvidia-Technologie könnte hier Abhilfe schaffen. Allerdings adressiert auch der neue Intel-Chipsatz Centrino 2 diesen Punkt – der Grafikchip GMA X4500 soll eine deutlich höhere 3D-Performance bieten als der GMA X3100, der im aktuellen MacBook zum Einsatz kommt. Zudem ist fraglich, ob Nvidia sein Chipset ebenso gut auf Intel-Prozessoren abstimmen kann wie dies der weltgrößte Halbleiterhersteller selbst tut.
Nächstes Gerücht: Apple habe für das MacBook angeblich einen völlig neuen Produktionsprozess entwickelt und eine eigene Fertigungsanlage aufgezogen, will 9to5Mac in Erfahrung gebracht haben. Das Gehäuse soll aus einem einzigen Aluminium-Block mittels Lasern herausgefräst werden. Vorteile: Es werden keine Schrauben benötigt, ebenso sei das Gehäuse stabiler. Apple habe zudem mehr Freiheiten beim Design und könne Kosten sparen, so 9to5Mac weiter.
Gerüchte hin oder her: Fakt ist, dass neue Revisionen der Apple-Laptops überfällig sind. Der Computerkonzern ist gerade vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft auf neue Produkte zur Ankurbelung des Umsatzes angewiesen. Zudem sind die aktuellen MacBook- und MacBook Pro-Modelle bereits seit sieben Monaten auf dem Markt und haben damit die Apple-typische Produktlaufzeit von sechs bis acht Monaten erreicht.
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