Apple überarbeitet Laptop-Produktfamilie

Apple hat die Mobilmacs unter dem Motto "niedrigere Preise, bessere Ausstattung" attraktiver gemacht. Zudem gehört das Alu-MacBook ab sofort zur MacBook Pro-Baureihe.

Die neuen Apple-Laptops sind je nach Modell um bis zu 600 Euro günstiger als die Vorserienmodelle. Das MacBook Air-Einstiegsmodell ist jetzt für 1399 Euro (vormals 1699 Euro) zu haben und verfügt über einen schnelleren Core 2 Duo-Prozessor (1,86 statt 1,6 GHz). Die SSD-Konfiguration (128 GB) des MacBook Air kostet anstatt 2299 nun nur noch 1699 Euro und wurde ebenfalls mit einer höher getakteten CPU (2,13 statt 1,86 GHz) ausgerüstet. An den übrigen technischen Daten des MacBook Air änderte sich nichts.

Der fest verbaute Akku des Anfang 2009 vorgestellten 17-Zoll-MacBook Pro kommt nun auch im 15-Zoll-MacBook Pro zum Einsatz. Dadurch verlängert sich die Akkulaufzeit auf bis zu sieben Stunden. Der Akku soll bei normaler Nutzung maximal fünf Jahre halten. Das neue 15-Zoll-MacBook Pro bietet ein verbessertes Display mit einem um 60 Prozent erweiterten Farbraum und kann erstmalig auf bis zu acht GB Arbeitsspeicher ausgerüstet werden (serienmäßig sind vier GB in allen Modellen vorhanden). Der ExpressCard-Erweiterungsslot wurde zugunsten eines Steckplatzes für SD-Karten gestrichen.

Die neue MacBook Pro-Familie

Die neue MacBook Pro-Familie: Mit 13-, 15- und 17-Zoll-Display


Das günstigste 15-Zoll-MacBook Pro (2,53 GHz, GeForce 9400M, 250-GB-Festplatte) kostet nun 1599 statt 1799 Euro. Daneben gibt es zwei weitere 15-Zoll-Konfigurationen: mit 2,66 GHz, 320-GB-Festplatte und GeForce 9600M GT (256 MB) für 1799 Euro und mit 2,8 GHz, 500-GB-Festplatte und GeForce 9600M GT (512 MB) für 2099 Euro. Letzteres Modell kann gegen Aufpreis (270 Euro) mit einer 3,06-GHz-CPU bestellt werden.

Das 17-Zoll-MacBook Pro behält den ExpressCard-Slot, bietet jetzt aber einen schnelleren Prozessor (2,8 statt 2,66 GHz), eine größere Festplatte (500 statt 320 GB) und ein verbessertes Display mit einem um 60 Prozent erweiterten Farbraum. Der Preis wurde von 2499 auf 2299 Euro reduziert. Einen 3,06-GHz-Chip gibt es für 270 Euro Aufpreis.

Das Alu-MacBook mit 13-Zoll-Bildschirm gehört jetzt zur MacBook Pro-Serie und wurde kräftig aufgewertet. Der Akku ist wie bei den 15- und 17-Zoll-Pendants fest integriert und bietet eine Laufzeit von bis zu sieben Stunden. FireWire ist wieder an Bord (als FireWire 800). Neu sind außerdem ein Slot für SD-Karten, eine hintergrundbeleuchtete Tastatur in allen Modellen und ein verbessertes Display mit einem um 60 Prozent vergrößerten Farbraum. Die Einstiegskonfiguration des 13-Zoll-MacBook Pro kostet 1149 Euro (vormals 1199 Euro) und wartet mit einer schnelleren CPU (2,26 statt 2,0 GHz) auf. Die zweite Konfiguration mit 2,53-GHz-Prozessor und vier GB Arbeitsspeicher ist für 1399 Euro zu haben.

Ein verbrauchter Akku kann für 139 bzw. 179 Euro ausgetauscht werden.

Apples Notebook-Angebot wird durch das weiße MacBook, das erst kürzlich aktualisiert wurde (mehr dazu hier) und 949 Euro kostet, nach unten hin abgerundet.

Kommentare

Raider heisst jetzt Twix

Raider heisst jetzt Twix oder so ähnlich, naja Modellpflege halt und nix spektakuläres aber is ja ok

Aber HALLO!

Allerdings sehr entscheidende Anpassungen.

Jetzt ist die Palette wieder stimmig!
13" MacBook ist jetzt Pro (was eigentlich alle seit jeher so gesehen haben) und zwar durchgängig:
FW800, Besseres Display, längere Akkulaufzeit, Dual-Link fähig.
Massive Aufwertung und gleichzeitige Preissenkung.

What else?

Genau diese Konfiguration habe ich mir von Anfang an vorgestellt.

Und wenn der Akku unterwegs alle ist . . .

...holen wir einfach das Ersatz-Macbook aus dem Rucksack,anstatt wie bisher den Ersatzakku ;-)