iPhone-Monopol in Großbritannien fällt

Apple weitet nach Informationen von Mobile Today den iPhone-Vertrieb in Großbritannien aus. Angeblich sollen dort ab September auch die Mobilnetzbetreiber Orange und T-Mobile das iPhone verkaufen dürfen – allerdings nur das Modell der zweiten Generation. Das iPhone 3GS bleibe vorerst O2 vorbehalten. O2 ist bisher der exklusive iPhone-Partner von Apple in Großbritannien. Experten gehen nun davon aus, dass Orange und T-Mobile die Tarife von O2 unterbieten werden und dadurch, ganz im Sinne der Kunden, einen hohen Wettbewerbsdruck erzeugen. In Deutschland bleibt hingegen T-Mobile bis auf weiteres der einzige Netzbetreiber, der das Apple-Smartphone verkaufen darf.

Kürzlich aufgekommene Gerüchte, wonach der iPhone-Exklusivvertrag zwischen Apple und T-Mobile Deutschland gegen Jahresende ausläuft, haben sich bekanntlich nicht bewahrheitet. Das iPhone werde auch über das Jahresende hinaus in Deutschland exklusiv bei T-Mobile zu haben sein, ließ das Unternehmen Ende Juni verlauten (MacGadget berichtete).

Wer sich mit den Tarifen von T-Mobile Deutschland nicht anfreunden kann oder sich nicht für zwei Jahre an das Unternehmen binden will, kann bereits seit Sommer 2008 auf entsperrte, vertragsfreie iPhones zurückgreifen, die in etlichen europäischen Ländern (darunter Belgien, Italien und Tschechien) verkauft werden. Inzwischen gibt es zahlreiche Händler, die die iPhones von dort in Eigenregie importieren und in Deutschland verkaufen. Diese iPhones lassen sich mit SIM-Karten beliebiger Anbieter nutzen.