Jobs-Attacke: Adobe antwortet

Adobe sei faul, Flash sei fehlerbehaftet – Steve Jobs ließ bei einer Apple-Mitarbeiterversammlung in der vergangenen Woche kein gutes Haar an Adobe (MacGadget berichtete). Zumindest indirekt hat Adobe nun auf die Verbalattacke des Apple-Chefs reagiert. Adobes Chief Technology Officer (CTO) Kevin Lynch behauptet in einem Unternehmensblog, dass es derzeit keine einzige bekannte Absturzursache im Flash Player gebe. Er räumte allerdings ein, dass von Usern Fehlerberichte eingereicht wurden, die derzeit überprüft werden. Sobald tatsächlich Fehler im Flash Player identifiziert werden, wolle man diese umgehend beseitigen, so Lynch. In dieser Angelegenheit arbeite Adobe eng mit den großen Browserherstellern zusammen.

Laut Lynch nutzt Adobe ein umfangreiches Testverfahren für den Flash Player. Jede neue Version des Flash Players wird nach seinen Angaben in mehr als 100.000 Testläufen geprüft.

Der Adobe-Manager gab zu, dass der Flash Player in der Vergangenheit unter Mac OS X langsamer als unter Windows war. Beim Rendern von Vektorgrafiken sei der Flash Player in der aktuellen Version aber inzwischen auf beiden Plattformen fast gleich schnell. Mit dem Flash Player 10.1 geht Adobe laut Lynch einen Schritt weiter. Durch die Umstellung auf CoreAnimation und weitere Optimierungen soll die Mac-Version des Flash Player 10.1 in puncto Performance endgültig mit der Windows-Fassung gleichziehen.

Der Flash Player 10.1 befindet sich seit Ende 2009 im öffentlichen Betatest (mehr dazu hier und hier).

Kommentare

Der flashplayer 10.1

befindet sich seit 2009 im betatest.......? ich finde es nach wie vor ärgerlich das ein unternehmen alla adobe in den letzten 8 jahren ( genau genommen ) nur mal eben 2 rel. des players veröffentlicht hat !
das verhalten adobes entspricht ja durchaus einem neuzeitlichen konzern: wir können keine fehler finden.......! seltsam nur, das tag täglich hunderte von usern auf eben diese nicht vorhandenen fehler stoßen und seltsam auch, das adobe deswegen eine kontaktseite vor einiger zeit ins leben rief, wegen der nicht vorhandenen fehler. das verhalten dieser unternehmen ist fast garnicht mehr zu erfassen, die grenzen der unverschämtheit, masslosigkeit und auch in gewissem sinne kaltblütigkeit sind nicht mehr auszuloten.
aber was macht apple? steve setzt auf ein ungeborenes kind namens html5.....
ein " standart " welcher weder durchgereift noch konzeptionell auch nur eine annäherung von - fertig- erreicht hat. er befindet sich , wie tim tepaße ( selfhtml ), so schön sagte: im zustand der ideen sammlung !

heißt also an diesem punkt kann sich ein iphone oder zukünftiger ipad besitzer auf keinen der beiden unternehmen verlassen. hier wird ein grabenkrieg zweier konzerne eindeutig auf dem rücken der user ausgetragen.....da jeder nach erfolgreicher kleinkind methode operiert: der ist schuld, nein der wars...ist das ende ziemlich offen.