Apple-Rechenzentrum macht Fortschritte

Seit letztem Jahr errichtet Apple im US-Bundesstaat North Carolina ein Rechenzentrum. Dazu hat der Computerkonzern ein Grundstück mit einer Fläche von knapp 104 Hektar in der Kleinstadt Maiden erworben – das Rechenzentrum selbst entsteht auf einer Grundfläche von 4,6 Hektar. Innerhalb der nächsten zehn Jahre will Apple insgesamt eine Milliarde Dollar investieren – im Gegenzug erhält Apple Steuererleichterungen in Millionenhöhe. Wie ein auf YouTube veröffentlichtes Video zeigt, hat Apple bei der Errichtung des Serverparks große Fortschritte erzielt.

Das Video, das von einem Helikopter aufgenommen wurde, zeigt einen großen Komplex. Das Gelände selbst ist noch eine riesige Baustelle, so wurden beispielsweise die Zufahrtsstraßen noch nicht geteert.



Bis zum Jahresende soll das Rechenzentrum, das rund 300 Jobs schafft, fertig gestellt werden.

Mit der Investition reagiert Apple auf die steigende Beliebtheit seiner digitalen Services. Wachsende Zugriffszahlen im iTunes Store, App Store und MobileMe machen die Installation zusätzlicher Serverkapazitäten erforderlich. Auch die Verteilung von Softwareupdates erfordert aufgrund der größer werdenden Mac- und iPhone-/iPod touch-Nutzerschaft immer mehr Ressourcen.

Möglicherweise bereitet sich Apple mit dem Serverpark auch auf die Einführung eines Streaming-Dienstes vor. Diesbezügliche Gerüchte halten sich hartnäckig, seitdem Apple den Musik-Streaming-Dienst Lala übernommen hat (MacGadget berichtete).