VMware hat die Virtualisierungssoftware Fusion in der Version 3.1 angekündigt. Zu den Neuerungen gehören OpenGL 2.1-Unterstützung für Windows Vista und Windows 7, beschleunigte DirectX-Ausführung, verbesserte Leistung bei der Nutzung von Boot-Camp-Partitionen, erweiterte Kompatibilität mit OpenGL-Anwendungen, vereinfachtes Zuweisen von USB-Geräten zu einem Gastsystem, verbesserte Performance für Windows Aero, höhere Grafikleistung unter (dem bislang unveröffentlichten) Mac OS X 10.6.3 und die Möglichkeit, einer virtuellen Festplatte bis zu 2000 GB Speicher zuzuweisen (vormals lag die Grenze bei 950 GB). Außerdem sind nach Herstellerangaben mehr als 200 Fehler in Fusion 3.1 behoben worden.
Fusion 3.1 befindet sich derzeit im öffentlichen Betatest (Download setzt eine Registrierung voraus). Ein Erscheinungstermin für die Finalversion steht noch nicht fest. Käufer von Fusion 3.0.x können kostenlos auf Fusion 3.1 umsteigen.
Das ab Mac OS X 10.5.8 lauffähige Fusion ermöglicht die gleichzeitige Nutzung von Mac OS X und anderen x86-basierten Betriebssystemen, darunter Windows, Linux oder Solaris, auf Intel-Macs. Fusion ist im Handel zum Preis von ca. 65 Euro erhältlich.