Apple stellt neue MacBook Pro-Produktreihe vor

13. Apr 2010 14:30 Uhr - sw

Apple hat heute eine runderneuerte MacBook Pro-Produktlinie vorgestellt. Die wichtigsten Neuerungen: Schnellere Prozessoren (darunter Core i5 und Core i7 von Intel), höhere Grafikleistung (dank GeForce 320M und GeForce GT 330M von Nvidia) und längere Akkulaufzeit von bis zu zehn Stunden. Die neuen MacBook Pro-Modelle sind ab sofort im Handel erhältlich.

Einige Konfigurationen werden serienmäßig jetzt mit größeren Festplatten geliefert, optional gibt es SSD-Laufwerke mit bis zu 512 GB Speicherkapazität (zuvor waren SSDs mit maximal 256 GB erhältlich). Auch dem kleinsten MacBook Pro-Modell hat Apple nun standardmäßig vier GB Arbeitsspeicher spendiert. Der Arbeitsspeicher ist in allen Modellen auf bis zu acht GB erweiterbar.

Gehäusedesign und Schnittstellen sind mit der Vorgängergeneration identisch. Zur weiteren Serienausstattung gehören iSight-Webcam, Multi-Touch-Trackpad, SD-Card-Slot (13,3-Zoll- und 15,4-Zoll-Modelle), WLAN nach 802.11n, Bluetooth 2.1+EDR und DVD-Brenner mit achtfacher Geschwindigkeit. Das 17-Zoll-MacBook Pro verfügt über einen ExpressCard/34-Erweiterungssteckplatz. Auf allen Notebooks sind Mac OS X 10.6.3 und iLife '09 vorinstalliert.

13-Zoll-MacBook Pro weiter mit Core 2 Duo

Die beiden MacBook Pro-Konfigurationen mit 13,3-Zoll-Breitformatdisplay (unverändert mit 1280 mal 800 Pixeln Auflösung; Hochglanzanzeige; LED-beleuchtet) basieren weiterhin auf dem Core 2 Duo-Prozessor. Die Taktraten: 2,4 bzw. 2,66 GHz (vormals 2,26 bzw. 2,53 GHz). Festplattengrößen: 250 bzw. 320 GB (vormals 160 bzw. 250 GB). Die maximale Akkulaufzeit wurde nach Apple-Angaben von sieben auf zehn Stunden erhöht.

Grafikleistung 13-Zoll-MacBook Pro

Schnellerer Grafikprozessor im 13-Zoll-MacBook Pro
Foto: Apple.


Als Grafikprozessor kommt der GeForce 320M von Nvidia zum Einsatz, der bis zu 256 MB des Hauptspeichers für sich beansprucht. "Mit 48 ausführenden Kernen ist der Nvidia GeForce 320M der schnellste integrierte Grafikprozessor auf dem Markt und damit ideal für aufwendige Grafikprogramme und anspruchsvolle Spiele", so Apple. Der GeForce 320M soll eine um bis zu 80 Prozent höhere Leistung als der GeForce 9400M, der im alten 13,3-Zoll-MacBook Pro steckt, liefern.

Die Preise der 13-Zoll-Modelle: 1149 bzw. 1449 Euro (vormals 1149 bzw. 1399 Euro). Preise in Franken siehe unten.

Core i5 und Core i7 im 15,4-Zoll- und 17-Zoll-MacBook Pro

Im 15,4-Zoll- und im 17-Zoll-MacBook Pro setzt Apple auf Intels neueste Mobilprozessoren der Core i5- und Core i7-Klasse (je zwei Kerne), die im modernen 32-Nanometer-Verfahren gefertigt werden. Die Taktfrequenzen liegen zwischen 2,4 und 2,66 GHz. Der Core i5 und der Core i7 unterstützen die Technologien Turbo-Boost (erhöht die Taktrate der Kerne im Bedarfsfall, beim Core i7 mit 2,66 GHz beispielsweise auf bis zu 3,33 GHz) und Hyper-Threading (sorgt für eine virtuelle Verdoppelung der vorhandenen Kerne, d. h. von zwei auf vier).

MacBook Pro

Die neue MacBook Pro-Produktfamilie:
Schnellere Prozessoren, höhere Grafikleistung, längerer Akkulaufzeit

Foto: Apple.


"Die neuen MacBook Pro 15-Zoll- und MacBook Pro 17-Zoll-Modelle sind bis zu 50 Prozent schneller als die vorherigen Systeme", verspricht Apple.

Der Core i5 bietet drei, der Core i7 vier MB L3-Cache. Das 17-Zoll-MacBook Pro wird serienmäßig mit einem Core i5 mit 2,53 GHz geliefert, gegen Aufpreis (180 Euro bzw. 260 Franken) ist ein Core i7 mit 2,66 GHz zu haben.

Rechenleistung MacBook Pro 15 und 17 Zoll

15- und 17-Zoll-MacBook Pro:
Höhere Rechenleistung dank Core i5 und Core i7
Hier: 2,8 GHz Core 2 Duo vs. 2,66 GHz Core i7

Foto: Apple.


Die neuen 15-Zoll- und 17-Zoll-MacBook Pro-Modelle verfügen über zwei Grafikprozessoren: den Intel HD Graphics (nutzt bis zu 256 MB des Hauptspeichers) für energieeffizientes Arbeiten (in diesem Modus beträgt laut Apple die Akkulaufzeit bis zu neun Stunden; bei der Vorgängergeneration mit GeForce 9400M war nach etwa sieben Stunden Schluss) und den GeForce GT 330M mit 256 oder 512 MB eigenständigem VRAM für anspruchsvolle Grafiksoftware und Spiele. Der GeForce GT 330M ist laut Apple bis zu doppelt so schnell wie der GeForce 320M. Erfreuliche Neuerung gegenüber der alten MacBook Pro-Serie: Zwischen beiden Grafikprozessoren kann nun automatisch, d. h. ohne Logout und erneutem Login, umgeschaltet werden.

Akkulaufzeit MacBook Pro

Längere Akkulaufzeit in allen MacBook Pro-Modellen
Foto: Apple.


Apple über die weiteren Neuerungen: "Das Multi-Touch Glas-Trackpad des MacBook Pro unterstützt ab sofort dynamisches Scrollen, eine intuitive Art um durch große Fotobibliotheken, längere Dokumente und Webseiten zu scrollen. Alle MacBook Pro Modelle verfügen über das brillante, hintergrundbeleuchtete LED Breitbild-Display mit weitem Farbraum. Das MacBook Pro 17-Zoll hat ein Display mit 1920 x 1200 Auflösung und das MacBook Pro 15-Zoll ist nun optional mit einem 1680 x 1050 auflösendem Display erhältlich."

Für das Display mit 1680 mal 1050 Bildpunkten verlangt Apple einen Aufpreis in Höhe von 90 Euro bzw. 130 Franken. Ein Display mit Antireflexionsbeschichtung gibt es beim 15-Zoll-MacBook Pro nur in der höher auflösenden Variante (1680 mal 1050 Pixel) für einen Aufpreis von 135 Euro bzw. 195 Franken. Für das 17-Zoll-MacBook Pro kostet das Display mit Antireflexionsbeschichtung 45 Euro bzw. 65 Franken Aufpreis.

Die Preise hat Apple zum Teil angehoben, zum Teil gesenkt: Die drei 15-Zoll-Modelle kosten 1749, 1949 bzw. 2149 Euro (zuvor 1599, 1799 bzw. 2099 Euro). Die 17-Zoll-Ausführung schlägt mit 2249 Euro (vormals 2299 Euro) zu Buche. Preise in Franken siehe unten.

Die neue MacBook Pro-Produktreihe im Überblick

13,3-Zoll-MacBook Pro
• 2,4 GHz Core 2 Duo, 250-GB-Festplatte, vier GB Arbeitsspeicher, GeForce 320M-Grafikprozessor, 8x DVD-Brenner, iSight, WLAN, Bluetooth, SD-Card-Slot. Preis: 1149 Euro bzw. 1499 Franken.

• 2,66 GHz Core 2 Duo, 320-GB-Festplatte, vier GB Arbeitsspeicher, GeForce 320M-Grafikprozessor, 8x DVD-Brenner, iSight, WLAN, Bluetooth, SD-Card-Slot. Preis: 1449 Euro bzw. 1899 Franken.

15,4-Zoll-MacBook Pro
• 2,4 GHz Core i5, 320-GB-Festplatte, vier GB Arbeitsspeicher, zwei Grafikprozessoren (Intel HD Graphics und GeForce GT 330M mit 256 MB VRAM), 8x DVD-Brenner, iSight, WLAN, Bluetooth, SD-Card-Slot. Preis: 1749 Euro bzw. 2299 Franken.

• 2,53 GHz Core i5, 500-GB-Festplatte, vier GB Arbeitsspeicher, zwei Grafikprozessoren (Intel HD Graphics und GeForce GT 330M mit 256 MB VRAM), 8x DVD-Brenner, iSight, WLAN, Bluetooth, SD-Card-Slot. Preis: 1949 Euro bzw. 2499 Franken.

• 2,66 GHz Core i7, 500-GB-Festplatte, vier GB Arbeitsspeicher, zwei Grafikprozessoren (Intel HD Graphics und GeForce GT 330M mit 512 MB VRAM), 8x DVD-Brenner, iSight, WLAN, Bluetooth, SD-Card-Slot. Preis: 2149 Euro bzw. 2799 Franken.

17-Zoll-MacBook Pro
• 2,53 GHz Core i5, 500-GB-Festplatte, vier GB Arbeitsspeicher, zwei Grafikprozessoren (Intel HD Graphics und GeForce GT 330M mit 512 MB VRAM), 8x DVD-Brenner, iSight, WLAN, Bluetooth, ExpressCard/34-Steckplatz. Preis: 2249 Euro bzw. 2899 Franken.

MacBook Air unverändert

Dem MacBook Air hat Apple heute kein Upgrade spendiert. Allerdings dürfte sich auch bei dem ultrakompakten Notebook bald etwas tun - schließlich sind beide Konfigurationen in unveränderter Form bereits seit zehn Monaten auf dem Markt.

Nachtrag (14. April): Zusätzliche Informationen zur verbesserten MacBook Pro-Produktfamilie finden Sie in dem Artikel "Neue MacBook Pro-Modelle: Weitere Details".

Kommentare

Lange überfällig.

Erneut erschließt sich mir die Preisgestaltung nicht.

350€ Unterschied zwischen den zwei 13"-Modellen für lediglich 260 MHz und 70 GB mehr??

Oder beim 15er 200€ Aufpreis für nur 130 MHz und 80 GB mehr???

Das kann es ja wohl nicht sein...

"Für das Display mit 1680 mal 1050 Bildpunkten verlangt Apple einen Aufpreis in Höhe von 90 Euro bzw. 130 Franken. Ein Display mit Antireflexionsbeschichtung gibt es beim 15-Zoll-MacBook Pro nur in der höher auflösenden Variante (1680 mal 1050 Pixel) für einen Aufpreis von 135 Euro bzw. 195 Franken. Für das 17-Zoll-MacBook Pro kostet das Display mit Antireflexionsbeschichtung 45 Euro bzw. 65 Franken Aufpreis."

Kein Expresscard Slot, kein mattes Display in der Standardausattung der 13" und 15" Modelle. Was ist daran überhaupt noch "Pro". Stattdessen dreiste Geldschneiderei um überhaupt einen Mac zu bekommen der unterwegs einen halbwegs nutzbaren Bildschirm hat. Liebe Leute bei Apple, ich hoffe dass ihr endlich mal ein ganzes Jahr auf eurem am Bedarf vorbei geplanten Mist sitzen bleibt. Keiner dürfte auch nur eines dieser mit dem Rotstift geplanten Scheißdinger kaufen - keiner. Mein "Pro" von 2008 hat mattes Display, optional wäre glossy ohne Aufpreis gewesen, Expresscard, Firewire 400 und Firewire 800.

Über den nicht austauschbaren Akku läßt sich streiten. Wenn das Batteriemanagement so mittelmäßig ist wie in meinem von 2008 möchte ich gern einen austauschbaren.

Mir ist einfach mal aufgefallen, dass in 90% der Kommentare nur rumgemeckert wird. Wenn ihr das zu teuer findet dann lasst doch einfach die finger von den Klamotten. Qualität hat seinen Preis... Du kannst dir auch n Scheissrechner für 500 Euro mit mehr GB kaufen. Machst ihr aber nicht, weil ihr wisst was ihr an einem Apple habt.
Ich wollte jetzt auch niemanden angreifen, sondern lediglich darauf aufmerksam machen was hier alles so geschrieben wird. Denn theoretisch könnte man ja statt sich aufzuregen froh darüber sein, dass Apple seine Macs aufgerüstet hat....
LG

Das neue, kleinste 13-Zoll MacBook Pro hat es mir angetan, vor allem wegen des leistungsstärkeren Grafikchips. Dazu mehr CPU-Leistung, doppelt so viel Arbeitsspeicher, eine größere Festplatte und besseres Trackpad für das gleiche Geld, sprich 1149 Euro bzw. beim Händler wohl noch weniger.

Ein äußerst attraktives Gerät - ist schon bestellt!

Längerer Akkubetrieb kommt als wichtige Verbesserung auch noch hinzu!

Ich finde Apple hat hier ein sehr gutes Upgrade hingelegt.

Das viel gemeckert wird, ist mir eigentlich nicht so aufgefallen. Ich verstehe auf jeden Fall deinen Punkt. Bei Apple bezahlt man für Qualität, Design, dieses Rundumpaket und vieles mehr. Man bekommt viel – deswegen haben wir ja auch alle einen Mac, weil die Teile besser sind. Die Preise sind gleichzeitig meist nicht übertrieben hoch.

Bestes Beispiel: Das 13" MacBook Pro mit 2,4 Ghz, 4GB RAM und guter Grafikkarte. Von der Qualität des Gehäuses, den 10h Akkulaufzeit und den vielen anderen Schmankerln ganz zu schweigen. 1150 € für ein Top-Gerät mit allem, was man braucht – da kann eigentlich KEINER meckern. Zumindest nicht, wenn man 13" und ein Glossy-Display haben will.
Aber dieser hohe Aufpreis für 260 Mhz mehr ist beim nächsthöheren Modell einfach nicht gerechtfertigt. Genau so wenig wie die Tatsache, dass es entspiegelte 15"er Modelle nur mit dem teuren hochauflösenden Display gibt. Das ist einfach unverständlich und eine Abzocke, denn diejenigen, die's brauchen, werden den Preis (leider) auch bezahlen. Auch wer einen Express-Card Slot benötigt, muss zum 17"er greifen. Wer "wenig" Leistung, aber ein großes Display haben will (z.B. 15", eine Grafikkarte, 2,4 Ghz ohne i5 etc.), sieht bei Apple auch in die Röhre.

Qualität hat bei Apple seinen gerechten Preis. Wer sich in der Palette schnell zurechtfindet hat Glück, alle anderen Pech oder aber müssen tief in die Brieftasche greifen. Denn leider ist man als Apple-User von einer Firma abhängig, weil man dieser gerne treu bleibt und keine echten Alternativen hat. Deshalb sollte Apple sein gefühltes Monopol nicht ausnutzen und deutlich flexiblere Konfigurationsmöglichkeiten bieten. Das ist meine Meinung.

[quote=vlnt.f]Das viel gemeckert wird, ist mir eigentlich nicht so aufgefallen. Ich verstehe auf jeden Fall deinen Punkt.[/quote]

Das ist übrigens an MacManiac und gorki gerichtet.

LG

... finde ich die neuen MBPs. Die hohe Auflösung für die 15er und die i7 Option, ist genau was ich brauche. Allerdings häten sie für das Geld ruhig noch eine 128er SSD reinpacken können. Wer will schon einen i7 mit einer Festplatte betreiben - da kann man es ja gleich lassen.

Ich warte mal, bis die ersten von den Dingern refurbished zu haben sind, dann schlage ich zu.

Was den Preis angeht: der $ hat sich ja nachhaltig verteuert, und dieser Trend könnte sich weiter fortsetzen. Vor der Seite gesehen habe ich dafür Verständnis.

Ich stelle mich kurz vor:
Mac User seit Apple die ersten Notebooks herausgebracht hat - damals noch ohne USB und Firewire, dafür mit ADB (Apple Desktop Port) und SCSI. Und OS 7. Lang ist's her !

Also:

1. Sind die neuen Macbooks revolutionär ?
Nein. Aber wie üblich etwas schneller als die alten ! Dennoch: Kein USB 3, kein Blu-Ray, kein HDMI (dafür Mini Display Port).

2. Haben die neuen PRO Macbooks zuwenige Anschlüsse ?
Ja. Nach wie vor. Ein weiterer USB und ein zweiter Firewire würden dem PRO im Namen eher entsprechen.
Ausserdem ersetzt ein SD Card Slot keinen ExpressCard-Anschluss, über den ich einfach ein paar USB- und/oder Firewire-Anschlüsse nachrüsten könnte.

3. Gibt es keinen Ausweg ?
Doch - ich kann mir das teure, grosse, schwere 17-Zoll Macbook kaufen. ExpressCard Slot und 3 USB. Nur 1 Firewire.
Ich frage mich, ob man bei einer Auflösung von 1920x1200 auf nur 17 Zoll Bildschirm-Diagonale die Schrift noch lesen kann ? Vermutlich nur mit Vergrösserungs-Brille (oder Screen Zoom-Funktion).

4. Ist das Macbook Pro eleganter als ein preiswertes (oder gleich teures) PC-Notebook ?
Ja. Die stecken oft in einem knisternden Plastikgehäuse.
Und wenn ich mir z. B. die Bildschirme der aktuellen HP-Modelle ansehe, muss ich sagen: Einer flauer als der andere - oft stark abhängig vom Blickwinkel. Beim dem trüben Kontrast macht Multimedia vermutlich keinen rechten Spass.

5. Also doch ein Macbook Pro ?
Ja - auch wenn's teurer ist und weniger Anschlüsse hat. Aber dafür ist es besser verarbeitet, schöner anzuschauen und auch technisch meistens up to date (wenn auch selten 'revolutionär').
Und wer will, kann ja mit OS X +/- sicher surfen und mit Bootcamp und XP oder Windows 7 Geschäftliches erledigen.
Was vermutlich viele tun werden.

6. Ist OS X das beste und modernste Betriebssystem ?
Ich weiss es nicht.
Tatsache ist, dass mir im Laufe der Jahre - zunächst quasi geschäftlich zwangsverordnet - Windows XP ebenfalls ans Herz gewachsen ist. Relativ schlank und schlicht, funktionell, von A-Z selbst konfigurierbar. Aber natürlich nicht ohne ein paar Macken - wie jedes andere Betriebssystem auch !
Beispiel 'Suche': In XP mit Rechtsklick auf den zu durchsuchenden Ordner, dann 'Suchen...' im Kontextmenü auswählen und den Suchbegriff eingeben. Und schon geht es los.
Ist mir nach wie vor sympathischer und unkomplizierter als eine gigantische Suchmaschinerie namens 'Spotlight', die mit ihrem permanenten Indexieren zweifellos dann ihre Vorteile ausspielt, wenn es um grosse Suchaktionenen mit hoher Suchgeschwindigkeit oder gar eine Volltext-Suche geht. Ist jedoch für eine kleine, schnelle Suche oft des 'Guten' (?) zuviel. Aber das ist mein persönlicher Eindruck.

7. Noch ein Ausblick: Ist der neue iPad die Computer-Zukunft ?
Ein Touch Screen Tablet Computer ohne Anschlüsse, den ich per Adapter und iTunes (oder gleich per Internet) mit Daten beladen muss.
1 GHz Prozessor, max. 64 GB RAM.

Vielleicht sehe ich das zu kritisch, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass uns Apple hier 'veräppelt': Bietet uns ein 'trojanisches Pferd' an, das aussieht wie ein besonders schlanker und schicker Computer zum Mitnehemen und immer Dabeihaben, der sich aber bei genauerer Betrachtung als 'Frontend' für den iTunes Music Store, den iTunes Film Store und den zukünftigen Apple Ebook Store entpuppt und uns dann bei jeder Gelegenheit daran erinnert, mal wieder etwas bei Apple einzukaufen. Vielleicht kennen Sie die Simpsons-Parodie auf den Apple Store (er heisst dort 'Mapple Store') und die unerwartet hohe Rechnung, die Lisa für ihre iTunes-Downloads am Monatsende erhält. Dann wissen Sie, was ich meine !
So ähnlich muss dass wohl auch jene Berliner Firma gesehen haben, die mit dem 'offeneren' WePad (Linux-basiert, mit 2 USB-Anschlüssen und Multitasking !) dem reglementierten iPad Konkurrenz machen möchte. Wir werden sehen, ob's gelingt !

Und zum Stichwort 'Cloud Computing': Eigentlich wüsste ich auch beim Surfen in der 'Apple-Wolke' ganz gerne, ob meine gespeicherten Daten nun auf meinem iPad, auf einem Apple-Server oder sonstwo im Internet liegen.
Aber wie gesagt - vielleicht sehe ich hier die 'Brave New Apple World' doch etwas zu skeptisch !

8. Und zuletzt das Geld: Wird die Apple-Aktie weiter steigen ?
Vermutlich schon.
Bei aller Freude über den Aktienkurs und einen neuen Rekordgewinn unserer Lieblingsfirma daran denken:
WIR sind es, die ihn (mit unserem neuen, 'revolutionären' Macbook Pro) bezahlt haben !