Die Mac-Nachfrage boomt weiter. Nach Angaben von Gene Munster ist der Mac-Absatz im US-Einzelhandel im April um 39 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Der für die Investmentbank Piper Jaffray tätige Analyst bezieht sich auf Zahlen der Marktforschungsfirma NPD Group, die kontinuierlich die US-Computerverkäufe analysiert.
Munster schätzt, dass Apple im laufenden Quartal weltweit 3,1 bis 3,2 Millionen Macs verkaufen wird – im zweiten Quartal 2009 waren es 2,6 Millionen Stück.
Der Mac-Absatz befindet sich seit mehreren Jahren auf aufsteigendem Ast, was Apple kontinuierliche Markteilszuwächse bescherte. Im ersten Quartal 2010 wurden 2,94 Millionen Macs verkauft (plus 33 Prozent), im vierten Quartal 2009 stellte Apple mit 3,36 Millionen abgesetzten Macs (plus 33 Prozent) einen neuen Rekord auf.
Laut Munster habe das seit Anfang April in den USA erhältliche iPad nur geringe negative Auswirkungen auf den Mac-Absatz. Der Analyst geht davon aus, dass es dabei bleiben wird, da Apple das iPad eindeutig als Gerät zum Konsumieren von Inhalten positioniert habe, der Mac hingegen (neben anderen Einsatzgebieten) zum Erzeugen von Inhalten da sei.
| Kommentieren? |
| Diesen Artikel verlinken bei: |