Nach nur 6 Wochen: Microsoft beerdigt Smartphones

Erst Mitte Mai stieg Microsoft in den Smartphone-Markt ein. Die beiden Smartphone-Modelle namens Kin One und Kin Two, die Microsoft zusammen mit Sharp entwickelte, wurden vor allem für die Kommunikation in sozialen Netzwerken konzipiert. Jetzt, gerade einmal sechs Wochen später, erklärt der Branchengigant sein Smartphone-Abenteuer für beendet.

Microsoft hat alle weiteren Arbeiten an der Kin-Serie eingestellt. Die Lagerbestände der beiden bisherigen Modelle werden in den USA zu reduzierten Preisen abverkauft. Neue Modelle wird es ebenso wenig geben wie eine Markteinführung in Europa, die eigentlich für Herbst geplant war.

Der Kin-Absatz soll deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben sein, berichtet Cnet. Weniger als 10.000 Geräte seien in den sechs Wochen verkauft worden. Microsoft hatte die Kin-Markteinführung mit einer groß angelegten Werbekampagne begleitet.

Microsoft will sich künftig ausschließlich auf die Entwicklung des neuen Smartphone-Betriebssystems Windows Phone 7 konzentrieren.

Kommentare

ByeBye Microsoft

So wie sich die Nachrichten sammeln ist meines Erachtens Microsoft auf der Talfahrt.
In ca 10 Jahren wird es die breite Masse auch realisieren.

Wenn es nun ein paar geschickte Typen gibt, die in die kommende Lücke springen und ein weiteres Betriebssystem entwickeln (ev Windows-Kompatibel), dürfte denen in einigen Jahren ein Kuchenstück gehören. Es muss ja nicht alles auf Mac und Linux aufgeteilt werden.

Ja, Google könnte das

Ja, Google könnte das schaffen. Allerdings glaube ich nicht, daß es in absehbarer Zeit etwas anderes, als ein Unix basiertes System Windows Konkurrenz machen kann.

Moubail Foun MS

firlefanz schrieb:
Wenn es nun ein paar geschickte Typen gibt, die in die kommende Lücke springen und ein weiteres Betriebssystem entwickeln (ev Windows-Kompatibel), dürfte denen in einigen Jahren ein Kuchenstück gehören. Es muss ja nicht alles auf Mac und Linux aufgeteilt werden.

Ich hoffe, dass es jemanden gibt, der weder MS, Apple noch google heisst, Konkurrenz tut uns allen gut.