EU-Kommission nimmt Apple ins Visier

Die Kommission der Europäischen Union stellt Apples Geschäftspraktiken im Smartphone-Markt auf den Prüfstand. Die Kommission stört sich insbesondere am geschlossenen System für iOS-Software. Neelie Kroes, für die "Digitale Agenda" verantwortliche EU-Kommissarin, will nach Informationen des Online-Magazins Rethink Wireless eine Untersuchung starten, ob die in Europa tätigen Smartphone-Hersteller die neuen europäischen Regeln für Interoperabilität einhalten. Man müsse sicherstellen, dass führende Unternehmen ihre Marktmacht nicht dazu benutzen, um der Interoperabilität einen Riegel vorzuschieben, wird Kroes zitiert.

Als Beispiel für geschlossene Systeme nannte die EU-Kommissarin explizit Apple und den App Store. Der Computerkonzern kontrolliert, welche Software für das iOS angeboten werden darf und schreibt den Programmierern zudem die Verwendung von Xcode als Entwicklungsumgebung vor. Diese Praxis könnte für Apple zum Problem werden. Einige Analysten glauben, dass die EU-Kommission den iPhone-Hersteller zwingen könnte, sein Software-System zu öffnen bzw. die Regeln dafür zu lockern.

In gleicher Sache läuft Presseberichten zufolge bereits in den USA eine Untersuchung gegen Apple.

Kommentare

Jaaaa, klaaaar!!

Grrrrr, sag ich dazu nur.

Wenn die sowas durchsetzen, könnte Apple einfach das iPhone zurück ziehen und in Europa nicht mehr anbieten.
Dann hätten wir alle das Nachsehen!
Schliesslich wollen wir es!

So ein quatsch, wegen ein paar Neider.
Nehmt euch ein anderes Handy, wenns euch nicht passt.
Und lasst uns das iPhone, so wie es Apple anbietet!

Schliesst sie weg, diese Hornochsen und Hornochsinnen!

Stimme zu

Stimme zu :-)
Der Ausdruck "Hornochse" ist ja zumindest in Bayern gar kein Schimpfwort

Der kontrollierte Apps-Store ist ja gerade der große Vorteil, endlich ist das Problem der Raubkopien gelöst, der Entwickler bekommt sein Geld, der Nutzer zahlt kleine Preise.
Apple hilft schwarze Schafe draussen zu halten (auch wenn es keine 100% Sicherheit gibt)
Welche Firma hat das vorher geschafft? Keine!
Die EU soll lieber weitermachen mit der Senkung/Abschaffung der Datenroaming Preise,
den Anfang haben sie ja schon gemacht.
Aber Finger weg vom Apps-Store.
:-)
Gruß
pppfff

PS

Da fällt mir noch was für die EU ein.
Sollen Sie doch wie in Frankreich verbietet dass nur ein Anbieter ein Handy anbieten kann.

Nieder mit dem T-mobile iPhone Monopol !

EU-Kommission nimmt Apple ins Visier

Ich schließe mich dem ersten Kommentar an. Die Erfahrung hat doch immer wieder gezeigt, dass wenn Hardware und Software gut aufeinander abgestimmt sind, ein gut funktionierendes Produkt zustande kommt. Wenn die anderen Hinz und Kunz Hersteller anfangen, am iOS4 rumzunörgeln und Apple zwingen in mehrere Richtungen Änderungen in Sachen Kompatibilität zu anderer Hardware hinzuzufügen, na dann Gute Nacht. Soll doch die EU-Kommission prüfen, ich bin mir sicher, dass Apple hier schon wieder einen Schritt voraus ist.

Ich bin mit Sicherheit kein Freund von Apple's Preispolitik, aber lasst um Gottes Willen produkttechnisch alles so wie es ist. EU-Hornochsen trifft es gut.

Wer ist hier der Hornochse?

Hornochsen sind wohl eher die, die wirklich glauben das Apple, sich einen solchen Markt wie den Europäischen entgehen lässt nur weil sie ihr System öffnen müssen. Hallo, bitte mal Gehirn benutzen, es geht hier um 3 - 4 Stellige Millionen Dollar Umsätze, da würde ich als Hersteller, aber relativ schnell einschwänken. Ausserdem wird es mal Zeit das jemand den überheblichen Apple Göttern zeigt das es noch Leute gibt die ihr Gehirn benutzen und sich nicht alles gefallen lassen. Ich bin schon lange für eine Öffnung des Apple Ökösystems, wenn es nicht anders geht dann auch per Gesetz. Siehe Flash und die ewigen Diskussionen drüber. Irgendwie scheint niemand zu verstehen, das Flash nicht nur für Video gut ist, der eigentlich Grund warum Apple flash nicht will ist doch, das sich damit auch Anwendungen schreiben lassen, z.B. Spiele und diese dann kostenlos übers Web erreichbar wären. Und wer verliert hier wohl ne Menge Kohle, der Benutzer jedenfalls nicht, sondern Apple.