Intel: Bestes Quartalsergebnis der Firmengeschichte

Geht es Intel gut, geht es dem Computermarkt gut – diese Regel hat unverändert Bestand. Die neuesten Quartalszahlen des weltgrößten Halbleiterherstellers belegen, dass die IT-Branche die Krise überwunden hat und wieder auf Wachstumskurs ist. Intel erzielte im zweiten Quartal 2010 einen Umsatz von 10,8 Milliarden Dollar (plus 34 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) – Rekord in Intels Firmengeschichte. Der Gewinn lag bei 2,9 Milliarden Dollar bzw. 0,51 Cent je Aktie (im zweiten Quartal 2009 schrieb Intel wegen einer Milliardenstrafe der EU-Kommission rote Zahlen).

"Die starke Nachfrage der Geschäftskunden nach unseren aktuellsten und fortschrittlichsten Mikroprozessoren hat Intel geholfen das beste Quartal in seiner 42 jährigen Geschichte abzuschließen. Unser Vorsprung in der Prozesstechnologie und die überzeugende Architektur unserer Prozessoren differenzieren zunehmen unser Produktangebot auf dem Markt. Das PC- und Server-Segment läuft gut und die Nachfrage nach Spitzentechnologie wird in absehbarer Zeit weiter steigen", sagte Intel-Präsident und -CEO Paul Otellini.

Die Erwartungen der Börsianer hat Intel übertroffen. Die Analysten rechneten im Durchschnitt mit einem Umsatz in Höhe von 10,25 Milliarden Dollar und einem Profit von 0,43 Dollar pro Aktie.

Auch beim Ausblick auf das laufende dritte Quartal überraschte Intel die Finanzwelt. Der Konzern rechnet mit einem Umsatz zwischen 11,2 und 12,0 Milliarden Dollar. Die Analysten gingen lediglich von 10,92 Milliarden Dollar aus.

Intel hat das erste Mal seit zehn Jahren wieder die Marke von 2,5 Milliarden Dollar beim Gewinn geknackt. In den Quartalen des Jahres 2000, d. h. während des Dotcom-Booms, erwirtschaftete das Unternehmen Profite zwischen 2,6 und 3,5 Milliarden Dollar.