Die kostenlose Verschlüsselungssoftware TrueCrypt steht ab sofort in der Version 7.0 zum Download (7,9 MB, englisch, Universal Binary) bereit. TrueCrypt 7.0 führt die hardwarebeschleunigte AES-Verschlüsselung ein. Voraussetzung ist ein Core i5- oder Core i7-Prozessor von Intel. Diese CPUs enthalten spezielle Funktionen (AES-NI-Instruktionen) zur Beschleunigung der AES-Verschlüsselung, die von TrueCrypt 7.0 genutzt werden. Die Core i5/i7-gestützte AES-Verschlüsselung mit TrueCrypt 7.0 sei vier- bis achtmal so schnell als die softwareseitige AES-Verschlüsselung, so die Entwickler. Darüber hinaus bringt TrueCrypt 7.0 viele kleinere Verbesserungen und Fehlerkorrekturen mit.
TrueCrypt steht unter einer Open-Source-Lizenz und setzt Mac OS X 10.4 oder neuer voraus.
Mit TrueCrypt lassen sich Partitionen und komplette Festplatten oder auch Teilbereiche eines Laufwerks (so genannte Container, die eine beliebige Zahl an Dateien und Ordnern enthalten) verschlüsseln und auf Wunsch auch verstecken.
Als Verschlüsselungsalgorithmen kommen AES-256, Serpent oder Twofish zum Einsatz. Da die Software auch unter Linux und Windows läuft, können verschlüsselte Dateien problemlos plattformübergreifend ausgetauscht werden. Wer eine Partition oder eine ganze Festplatte verschlüsseln möchte, muss diese zuvor mit TrueCrypt und dem gewünschten Algorithmus formatieren.
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