Weitere Einzelheiten zu Mac OS X 10.7

25. Okt 2010 16:30 Uhr - sw

Am vergangenen Mittwoch gab Apple auf einer Presseveranstaltung in Cupertino einen ersten Ausblick auf die nächste Generation von Mac OS X. Mittlerweile liegen weitere Informationen über das neue Betriebssystem vor.

Demnach bringt Mac OS X "Lion" überarbeitete Scrollleisten mit, die dem Look & Feel des iOS entsprechen. Die neuen Scrollleisten sind in dunkelgrau gehalten und werden automatisch ausgeblendet, wenn sie nicht benötigt werden, d. h. sie sind nur beim Scrollen oder beim Bewegen des Mauszeigers zu sehen.

Das Vergrößern und Verkleinern von Fenstern soll in Mac OS X "Lion" von jeder Fensterecke aus möglich sein, berichtet MacRumors unter Berufung auf eine gut informierte Quelle. In bisherigen Mac-OS-X-Versionen funktioniert das Vergrößern bzw. Verkleinern von Fenstern nur über die rechte untere Fensterecke.

Mac OS X "Lion" (wahrscheinliche Versionsbezeichnung: 10.7) soll im Sommer 2011 auf den Markt kommen. Auf dem Media-Event am letzten Mittwoch stellte Apple vier Neuerungen von "Lion" im Detail vor: Launchpad, Mission Control, Mac-App-Store und Vollbildmodus. Weitere Informationen zu Mac OS X "Lion" sollen in den nächsten Monaten bekannt gegeben werden.

Kommentare

es scheint so, als würde das os immer mehr ein " playground", also mehr schein als sein. viele überflüssige sachen mit denen der user " zum zwangsspielen" verdonnert wird. aus dem akademisch spartanischem os7-9 mit minimalen funktionen kippt apple jetzt in eine art virtuelles playmobil.
ist das noch sinn der sache, das der user beim arbeiten sagen muss: bow wie das flutscht? also echt, ich kann mir nur an den kopf kratzen.

[quote=FritzBlitz].. aus dem akademisch spartanischem os7-9 mit minimalen funktionen kippt apple jetzt in eine art virtuelles playmobil...[/quote]Vielleicht kommt ja noch ein Mac OS 10.7 Pro, für die Apple-Pro-Software und andere ernsthafte Computeranwendungen :-)
Gruß Uli

Gruß Uli

Ich weiß gar nicht, was Du willst? Bei Snow Leopard spielte sich doch schon mehr unter der Haube ab als darüber. Bei Lion wird das nicht anders sein. Die Verbesserungen, die bisher vorgestellt wurden, sind Detail-Verbesserungen und durchaus sinnvoll. Allein die neue Vergrößerungsfunktion ist schon der Hammer, weil niemand zuvor darauf gekommen ist und es den Workflow wirklich vereinfacht, gerade dann, wenn man z. B. nur mit einem Bildschirm arbeitet oder an einem Laptop. So muss man das Fenster nicht erst in die linke obere Ecke schieben, um es rechts unten vergrößern zu können.

Spielereien finden sich in Windows 7 oder Vista. Bei Apple hält es sich doch im Rahmen.

Ich frage mich immer, was die Anwender von einem Betriebssystem erwarten?

Ich erwarte, dass es schlicht und ergreifend nicht da ist. Es soll unauffällig im Hintergrund arbeiten. Im Vordergrund möchte ich nur meine Anwendungssoftware sehen und nicht das Betriebssystem. Bei Windows ist das ganz anders, dort drängt sich einem das Betriebssystem quasi auf. Aber bei Mac OS X?

Ich möchte eine gute Ordnerverwaltung, eine gute Suchfunktion und die wichtigsten Kopierfunktionen für Dateien. Druckfunktionalitäten sollten noch ausgereift sein. Der Rest ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal. Bisher hatte ich bei den genannten Details noch nie Probleme.

Kommt doch einfach mal wieder auf den Teppich anstatt alles kaputt zu reden. Wenn ich überlege, dass ich an einem der besten Betriebssysteme überhaupt arbeiten darf, möchte ich gar nicht darüber nachdenken, wie jemandem, der mit Windows arbeiten muss, die Zornesröte ins Gesicht steigt, wenn er so einen Mist liest. Etwas sehr gutes noch besser zu machen, ist nun einmal etwas schwieriger.

Und mal ganz davon abgesehen: Es sind doch gerade einmal wenige Details bekannt geworden. Dass man da die Dinge nimmt, die sichtbar sind, ist doch wohl klar. Es geht ja auch um Marketing. Welche Bugs da im Hintergrund ausgemerzt wurden, die der normale User sowieso noch nie live erlebt hat, interessiert doch überhaupt nicht.

Ich stimme FritzBlitz vollig zu. Erstens sollte man nicht über ungelegte Eier diskutieren, zweitens geht das iOS ja in Richtung extrem bedienerfreundlich, weswegen der MAC ja immer so gelobt wird und drittens wird Lion ja voll 64bit basiert sein, was uns Power-Usern ja nur recht sein kann. Ich werde 10.7 mit Sicherheit auf meinem MacPro drauf spielen.

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[quote=Amaros]Spielereien finden sich in Windows 7 oder Vista. Bei Apple hält es sich doch im Rahmen.
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Wenn ich überlege, dass ich an einem der besten Betriebssysteme überhaupt arbeiten darf, möchte ich gar nicht darüber nachdenken, wie jemandem, der mit Windows arbeiten muss, die Zornesröte ins Gesicht steigt, wenn er so einen Mist liest.[/quote]Ich arbeite seit 10 Jahren beruflich mit NT, 2000 und XP und finde jeden Tag unter 100.000en Dateien wesentlich schneller die richtige Datei wieder, als es mit dem Mac jemals möglich war. Der Spielkram heißt konkret Wildcards in Dialogen, Ordner getrennt von Dateien anzeigen und etliche Sachen mehr.

Als Macuser kauft man dazu Sachen wie DefauftFolder und ähnliches, was bei jedem dritten kleineren Systemupdate von Apple dann auch wieder nicht mehr läuft, und die Updates wieder Geld kosten ...

Und Du erzählst mir was von Zornesröte von Windows und mal wieder auf den Teppich kommen. Das war vor 10 Jahren mal.

Verstehe mich nicht falsch, als Daddelkiste zuhause benutze ich Macs immer noch ganz gern, und man kann sogar noch richtig Musik damit machen - aber meine Bürokiste staubt inzwischen ein. Zwei Gründe, warum das Ding hier überhaupt noch steht, heißen Fontographer und AppleScript.

Gruß Uli

Gruß Uli

hier müßte mal der eine oder andere mit apple seversoftware arbeiten...damit sie das grauen kennen lernen.

nicht nur das wichtige features nicht eingbaut sind, in leo, sondern das nach jedem mittelmässigen system update viele wirklich sinnvolle plugins nicht mehr funktionieren, wie uli schon sagte, totalfinder, Zoom oder copy/ paste, es ist schlimmer als die servicepack updates von windows. es geht ja auch in die apps...die nützlichen plugins für mail rocken alle nicht mehr nach einem update ( ich denke gleiches gilt für die meisten anderen apps auch)...fast so als wollte apple es den programmieren richtig schwer machen. neidisch auf gute ideen oder unfähigkeit eine linie in die baustelle rein zu bekommen?