Steve Jobs: Nur sehr geringe Xserve-Nachfrage

Apple-Chef Steve Jobs hat sich zu der am vergangenen Freitag angekündigten Einstellung des Xserve geäußert. Demnach sei das Serversystem von den Kunden kaum nachgefragt worden. "Kaum jemand hat die Xserves gekauft", antwortete Jobs auf eine E-Mail eines Anwenders, der sich über die Einstellung des Xserve direkt beim Apple-CEO beschwerte. Die französische Web-Site Macgeneration hat den Schriftwechsel veröffentlicht. Steve Jobs ist bekannt dafür, regelmäßig auf E-Mail-Anfragen persönlich zu antworten.

Der Computerkonzern teilte am Freitag mit, dass Weiterentwicklung und Verkauf des Xserve eingestellt werden. Der Server soll nur noch bis einschließlich 31. Januar 2011 angeboten werden. Ein neues Xserve-Modell wird es laut Apple nicht geben.

Als Alternativen empfiehlt der Hersteller den Mac mini mit Mac OS X Server und den Mac Pro mit Mac OS X Server. Der Mac mini mit 2,66 GHz (Core 2 Duo), vier GB Arbeitsspeicher, zwei Festplatten á 500 GB und Mac-OS-X-Server-Lizenz kostet 999 Euro. Der Mac Pro mit einem Xeon-Vierkernprozessor (2,8 GHz), acht GB Arbeitsspeicher, zwei Festplatten mit je 1000 GB Speicherkapazität und Mac-OS-X-Server-Lizenz kommt in Kürze zum Preis von 2999 Dollar in den Handel (der Euro-Preis ist noch nicht bekannt).