Scribus – eine Alternative zu InDesign und QuarkXPress?

Ein vierstelliger Euro-Betrag wird fällig, um in der DTP-Bundesliga mitspielen zu können: Quark und Adobe lassen sich ihre DTP-Lösungen QuarkXPress (QXP; 1349 Euro) und InDesign (ID; 1010 Euro) teuer bezahlen. Ist das wirklich notwendig? Nicht unbedingt, denn mit Scribus offeriert die Open-Source-Gemeinde eine kostenlose DTP-Alternative, die auch hohen Ansprüchen genügen soll. Wie es um die Talente von Scribus 1.3.8 tatsächlich bestellt ist und worin die Unterschiede zu QXP und ID liegen, klärt dieser Softwaretest von MacGadget.

Installation

Kritiker von Open-Source-Programmen fühlen sich bereits beim Installationsvorgang bestätigt: Unmittelbar nach dem ersten Programmstart meldet Scribus ein erstes Problem. Weil die Erweiterung Ghostscript nicht standardmäßig installiert wird, funktioniert der Import von EPS-Dateien ebenso wenig wie die Druckvorschau. Ein Link in der Fehlermeldung weist aber den Weg zur Lösung des Problems. Über eine Wiki-Seite im Internet kann die 86 MB große Erweiterung (kostenlos) für das eingesetzte Betriebssystem nachgeladen werden. Die Prozedur verläuft selbsterklärend und reibungslos. In der Folge verschwindet die Fehlermeldung und die Defizite sind nicht mehr zu beklagen.

Scribus wird mit einige Vorlagen für unterschiedliche Zwecke geliefert. Weitere Vorlagen sind auf dieser Web-Seite zu finden.

Optik & Benutzerfreundlichkeit

Hinsichtlich der grundsätzlichen Arbeitsweise orientiert sich Scribus an den Vorbildern QXP und ID. Ähnlich wie die beiden DTP-Schlachtrösser vertraut auch das Open-Source-Programm auf den Einsatz von Schwebepaletten. Die wichtigsten Werkzeuge sind über die standardmäßig aktivierte Symbolleiste zugänglich. Zentrale Steuereinheit bei der Gestaltung ist die Palette "Eigenschaften", die durchaus mit der multifunktionellen Maßpalette bei QXP vergleichbar ist. Sie bietet Justagemöglichkeiten für Texte, Farben, Linien und Formen. Weitere Schwebepaletten für Ebenen, Bibliotheken, Lesezeichen oder die Dokumentenstruktur bilden im Prinzip das Vermögen der kommerziellen Konkurrenten ab.

Allerdings bereitet der erste Aufruf der Eigenschaften-Palette nach der Installation Probleme. Auf einigen Testrechnern konnte sie anfangs gar nicht geöffnet werden. Erst der manuelle Eingriff in eine XML-Datei brachte das zentrale Steuerelement ans Tageslicht. Auf anderen Macs wiederum wurde die Eigenschaften-Palette beim ersten Aufruf nur abgeschnitten auf dem zweiten Monitor angezeigt. Erst das Deaktivieren und erneutes Aufrufen sorgte hier für eine korrekte Darstellung der Palette.

Die Palette "Druckvorstufenüberprüfung" erweist sich in der Praxis als äußerst nützlich. Mithilfe dieser Anzeige wird Übersatz auf den Montageflächen dargestellt und vor Bildern in mangelhafter Auflösung gewarnt. Ein Alleinstellungsmerkmal besitzt Scribus hinsichtlich des Vorschaumodus. Über eine Schaltfläche können Farbschwächen des Gestalters ausgeglichen werden. Ebenfalls gut: Einstellungen und installierte Farbprofile werden mit dem Programmstart geladen.

Scribus

Die Benutzeroberfläche von Scribus mit eingeblendeter Eigenschaften-Palette
(für größere Darstellung auf das Bild klicken)


Bei neuen Layouts werden die Grundeinstellungen mithilfe eines Projektfensters festgelegt. Papiergröße, Ausrichtung (Hoch- oder Querformat), Seitenränder oder die Seitenanzahl werden vor Beginn der gestalterischen Arbeit definiert. Nach der Bestätigung erscheint die entsprechende unbearbeitete Arbeitsfläche. Und auch hier erfindet Scribus das Rad des DTP nicht neu: Für jede Aktion verlangt Scribus – analog zur Arbeit mit QXP oder ID – das Anlegen eines Rahmens. Unterschieden wird zwischen Text- und Bilderrahmen. Praktisch: Grafiken oder PDF-Dateien lassen sich per Drag & Drop leicht auf der Arbeits- oder den seitlich zur Verfügung stehenden Montageflächen platzieren. Der erforderliche Bilderrahmen wird automatisch erstellt. Scribus kann Grafiken in Formaten wie .jpg, .gif, .psd, .svg oder .eps importieren. .

Beim Import von Texten offenbart Scribus dagegen Schwächen. Textrahmen werden beim Drag & Drop von Textdateien nicht automatisch angelegt. Der Textrahmen muss zuerst manuell erzeugt werden. Anschließend lassen sich .txt-Dateien per Drag & Drop auf den Textrahmen ziehen – Umlaute werden dabei allerdings nicht in jedem Fall korrekt erkannt. Das Drag & Drop von .odt-Dateien klappt nicht, bei .html werden auch HTML-Befehle in den Textrahmen kopiert.

Alternativ können Textdateien über die Kontextmenü-Befehle "Text laden" oder "Text anfügen" in einen Textrahmen importiert werden. Dies klappt auch zuverlässig mit .odt- und .html-Dateien (bei letzteren ohne die Übernahme von HTML-Befehlen). Bei .txt gibt es aber auch bei dieser Methode gelegentlich Probleme mit Umlauten.

Die wohl beste Methode für den Textimport in Scribus: Textrahmen erstellen, den integrierten Texteditor aufrufen, den gewünschten Text aus einer beliebigen Anwendung kopieren und im Scribus-Editor einsetzen.

Verwirrend: Entgegen aller Gewohnheiten lassen sich im Textrahmen Wörter per Mausklick markieren, Zeilen oder Absätze dagegen nicht. Verwirrung stiftet Scribus auch beim Öffnen von gesicherten Projekten. Die gängige Methode, Layouts im Finder per Doppelklick auf die entsprechende Datei zu öffnen, schlägt fehl. Abhilfe schafft das Ziehen von Scribus-Dokumenten per Drag & Drop in das Scribus-Programmfenster oder das Öffnen über das Menü.

Scribus

Scribus bietet umfangreiche Einstellungsoptionen


Beim Oberflächendesign kann Scribus nicht mit ID und QXP mithalten. Scribus erfüllt weder die Apple-Richtlinien für Benutzeroberflächen, noch fühlt sich Scribus wie eine echte Mac-Anwendung an. Auch bei der Verzahnung mit Betriebssystemtechnologien sieht es schlecht in Scribus aus. Anbindung an die systemweiten Mac-OS-X-Dienste? AppleScript-, Spotlight- oder Quick-Look-Unterstützung? Fehlanzeige. Immerhin ColorSync-Unterstützung ist bei Scribus an Bord.

Typographie & Workflow

In puncto Typographie bewegt sich Scribus durchaus auf dem Niveau von QXP und ID. Schriften, die in der Schriftenverwaltung installiert sind, stehen auch in Scribus zur Verfügung. Über die Einstellungen lassen sie sich aktivieren oder deaktivieren. Gleiches gilt für Schriftschnitte wie zum Beispiel Bold, Medium oder Italic. Gestalter können also getrost auf den Einsatz einer gesonderten Schriftenverwaltung verzichten. Auch die Behandlung der Typographie bietet kommerzielles Niveau: Versatz und Skalierung hinsichtlich der Parameter hoch-, tiefgestellt oder unter- bzw. durchgestrichen lassen sich punktgenau einstellen. Außerdem kann der automatische Zeilenabstand exakt justiert werden.

Ebenfalls über die Einstellungen wird die Silbentrennung bearbeitet: Die voreingestellten Werte entsprechen den Gepflogenheiten moderner Gestaltungsrichtlinien. Dennoch können Layouter individuelle Fälle über frei zu definierende Ausnahmen bestimmen. Praktisch: Eine Umbruchkontrolle überwacht unerwünschte Zeilenschaltungen bei der Verwendung von Abkürzungen und fügt geschützte Leerzeichen vor oder hinter der Kurzbeschreibung ein. Die Aufgabe erledigt ein entsprechendes Plugin, das standardmäßig installiert wird.

Werkzeuge zum Erzeugen von Tabellen, Linien, Formen, Polygonen und Bézierkurven gehören zum weiteren Funktionsumfang von Scribus, gleiches gilt für ein Freihandwerkzeug.

Scribus

Die Druckvorstufenüberprüfung in Scribus


Bei der Weitergabe von Druck-Projekten an Druckereien kommt den PDF-Funktionen eine entscheidende Bedeutung zu. Spätestens seit der "Computer-to-Plate-Technik" erwarten Druckereien die Anlieferung von PDF-Daten im Format PDF/X-3. Eine Disziplin, in der Scribus zu überzeugen weiß, nicht zuletzt durch die Möglichkeit, eigene Ausgabeprofile hinsichtlich der Farbbehandlung einzubinden. Neben der Kompatibilität zu den Acrobat-Versionen 4, 5 und 6 lässt sich für den Bund wahlweise der rechte oder der linke Rand auswählen. Eventuell notwendige Kompressionsmethoden sind frei auszuwählen. Und: Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der kann seine PDF-Daten sogar mit einem Passwort schützen. Schneidemarken können via Haken und Anschnittmarken millimetergenau eingestellt werden.

Aller beschriebenen Schwierigkeiten bei der Benutzerfreundlichkeit zum Trotz können Layoutaufgaben mit Scribus leicht und erfolgreich erledigt werden. Auch wenn sich das Open-Source-Programm nicht ganz auf dem hohen Niveau von QXP und ID bewegt, weil für identische Aufgaben immer einige Arbeitsschritte mehr erforderlich sind: Die aktuelle Version von Scribus hält Optionen bereit, die es ermöglichen schnell und effizient zu arbeiten. Erwähnenswert und von unschätzbarem Wert bei größeren Projekten ist beispielsweise die mausbegleitende Größenangabe beim Aufziehen neuer Rahmen. Als komfortabel sind auch die Optionen für die Behandlung von Hilfslinien zu bezeichnen. Über die Einstellungen können sie an individuelle Vorlieben und Aufgabenstellungen angepasst werden. Größere Gestaltungsaufgaben profitieren von der Möglichkeit, Musterseiten anzulegen. Gleiches gilt für die Funktionen "Inhaltsverzeichnisse" und "Indizes". All das erleichtert die Arbeit ungemein – wird aber auch von den kommerziellen Flaggschiffen angeboten.

Stiefmütterlich behandelt Scribus allerdings die bei Mac-Usern so beliebten Tastaturbefehle. Sie orientieren sich weder an QXP noch an ID und fallen zudem recht spärlich aus. Wer also auf der teuren Konkurrenz heimisch ist, der wird wohl oder übel mit einigen Umstellungsschwierigkeiten zu kämpfen haben.

Ein Ärgernis ist die Scribus-Rechtschreibprüfung, die im Test jedesmal einen Programmabsturz verursachte.

Fazit

Die kostenlose DTP-Lösung Scribus reicht hinsichtlich der Kriterien "Workflow" und "Benutzerfreundlichkeit" nicht an die Möglichkeiten der kommerziellen Platzhirsche QXP und ID heran. Dennoch lassen sich mit dem Open-Source-Programm anspruchsvolle Layouts realisieren. Dass die Ergebnisse dabei erstklassig ausfallen, liegt an den umfassenden Typographie-Möglichkeiten und nicht zuletzt an den PDF-Export-Optionen, die selbst höchste Ansprüche erfüllen. Empfehlenswert ist Scribus für diejenigen Anwender, die nicht täglich, sondern nur gelegentlich hochwertige Layouts anfertigen oder sich einen ersten, praktischen Eindruck vom DTP machen möchten. Für eine uneingeschränkte Empfehlung von Scribus wiegen die Nachteile in Bezug auf einen effektiven und effizienten Workflow und der mangelhaften Integration mit Mac OS X zu schwer. Auch die diversen Programmfehler trüben den Eindruck. Eine Alternative für den professionellen Einsatz ist Scribus deswegen derzeit nicht. Im Preis-Leistungsverhältnis ist Scribus dagegen unschlagbar.

Pro & Contra

+ Umfangreiche Typographie-Funktionen
+ Druckvorstufenüberprüfung
+ Anzeige zum Ausgleich von Farbschwächen
+ Vielfältige Einstellungsmöglichkeiten
+ Erstellen von Inhaltsverzeichnissen und Indizes
+ Plattformübergreifend verfügbar (Mac OS X, Windows, Linux)
+ Kostenlos
+ Gute PDF-Exportfunktionen
- Nicht immer intuitiv zu bedienen
- Benutzeroberfläche teils fehlerbehaftet
- Text-Import mit Schwächen
- Oberflächendesign entspricht nicht den Apple-Richtlinien
- Mangelhafte Verzahnung mit Mac-OS-X-Technologien
- Rechtschreibprüfung stürzt ab

Links & Spezifikationen

Scribus 1.3.8
Hersteller: Scribus Develpoment Team.
Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.4 oder neuer (Intel und PowerPC).
Sprachen: Deutsch, Englisch und weitere Sprachen.
Preis: Kostenlos (Open-Source). Download hier.

Kommentare

RagTime ist auch eine Alternative

Zitat:
Ein vierstelliger Euro-Betrag wird fällig, um in der DTP-Bundesliga mitspielen zu können.

Da gibt es aber noch RagTime (http://www.ragtime.de), das durchaus auch in der professionellen DTP-Liga mithalten kann und nur €729.- (exkl. MWSt.) kostet, aber nicht derartige Mängel aufweist, wie sie in obiger Beschreibung erwähnt sind. Dazu bietet RagTime noch die Office-Funktionalität (Tabellen im Dokument verhalten sich wie Excel-Arbeitsblätter - Texte und Grafiken können von Tabellenwerten im Dokument oder sogar in externen Dokumenten abhängen), die weder bei QXP oder ID, noch bei Scribus vorhanden ist.

Das mag ja sein

Aber hier gehts nicht um Ragtime, sondern um Scribus. ;)

Andere?

Wie sieht es aus mit Programmen wie:
• Swift Publisher
• iCalamus
• iStudio Publisher
• Desktop Publisher Pro

Wo sind diese einzuordnen?
Welchen professionellen Ansprüchen genügen sie, und welchen nicht?

iCalamus und Swift Publisher hatte ich vor Jahren mal ausprobiert und fand sie recht intuitiv und angenehm zu bedienen, hatte aber keine Ahnung von "professionelle Anforderungen".

Für die meisten Bedürfnisse komme ich mit Pages sehr gut zurecht. Einzig was mir fehlt, ist der PDF/X-3 output. Aber sogar ohne dies entsprachen die Prints der Druckerei weitgehend der gefühlten Darstellung auf dem Monitor. Die Druckereitypen verzogen einfach meistens das Gesicht bei der pdf-Anlieferung. :-P

4c

Mir fehlen Angaben zu so selbstverständliche Sachen wi4e 4c Konvertierung beim Bildimport, Überdrucken- Anzeige/Vorschau u.s.w.
Wenn man mit RGB-Zeugs bei einer Druckerei aufkreuzt,verziehen die eben das Gesicht, oder es wird teurer, weil die nochmal mit Acrobat rüber müssen ....

Gruß Uli

4c

Scribus beherrscht den Export in das PDF/X-3-Format. Insofern muss man nicht befürchten, mit RGB-Daten in Druckereien aufzutauchen. Eine finale Behandlung mit Acrobat ist also nicht erforderlich. Eventuelle Probleme listet die Druckvorstufenüberprüfung zuverlässig auf.
Die Dokumentation von Scribus empfiehlt sogar die Verwendung von RGB-Daten bevor PDF/X-3-Daten geschrieben werden. Voraussetzung für den erfolgreichen Export in das PDF/X-3-Format ist ein aktiviertes ICC-Profil für einen CMYK-Drucker. Das ist standardmäßig der Fall.

Beste Grüße
Jürgen Ponath

Gesicht verziehen

ist überhaupt nicht angesagt. Dann verdienen die Typen immer noch zu viel. Der Kunde bringt einen Auftrag. Ist der leicht auszuführen, ran! Ist er es nicht, arbeitet man nach und berechnet das. Weiss nicht woher diese "Profi" Arroganz kommt.

"Profi" Arroganz

gaffer schrieb:
... Ist er es nicht, arbeitet man nach und berechnet das...

Nach fast 20 Jahren Druckvorstufen-Erfahrung kann ich eins mit Gewissheit sagen:

Wenn jemand das Gesicht verzieht, dann ist es der Kunde – wenn er auf Mehrkosten hingewiesen wird ;-)

Amüsant

Ist doch immer wieder amüsant zu sehen, wie eine Randbemerkung plötzlich zum Hauptthema wird.

Mich würde viel mehr interessieren, ob eines der oben genannten Programme (ausser Scribus, von dem wissen wirs ja jetzt! – ist einfach schrecklich zu bedienen) zum pdf/x-3 export fähig ist. Und ob sie einfacheren professionellen Ansprüchen genügen können.

Wie gesagt iCalamus fand ich von der Bedienung her super. Swift Publisher war glaub ich auch recht gut.
Können diese sowohl mich (einfache, Mac-like, Pages-ähnliche Bedienung) als auch die Druckerei (pdf/x-3, cmyk etc) zufrieden stellen?

Dann wäre nämlich der Punkt "Gesichtverziehen" auf beiden Seiten abgehakt.

Oder gibt es vielleicht ein Tool, das zuverlässig ein Mac-Standard-"Drucken-Menü-PDF" in ein CMYK bzw in dieses gewünschte pdf/X-3 konvertiert?

firlefanz, was soll dein ständiges Offtopic?

Hier gehts um Scribus, und um die Unterschiede zwischen Scribus und Indesign und XPress.

Wenn du was zu iCalamus, Swift Publisher und Konsorten wissen willst, benutze das Forum!

Offtopic???

Mac@Night schrieb:
Hier gehts um Scribus, und um die Unterschiede zwischen Scribus und Indesign und XPress.
Wenn du was zu iCalamus, Swift Publisher und Konsorten wissen willst, benutze das Forum!

Wieso so aggressiv Mössiö Mac@Night??

Hier gehts ums Scribus als ALTERNATIVE zu ID und QXP.
Fazit: Scribus ist nur teilweise als Alternative zu gebrauchen. Wo und wo nicht ist im obigen Bericht zu lesen.

Ich greife nun lediglich die Alternativ-Frage auf. "Was gibt es noch für Alternativen?" ist meine ergänzende Frage.
Das ist doch wohl überhaupt nicht offtopic!

Zum Gruss.