Mac OS X 10.7 erhält neue SMB-Implementierung

25. Mär 2011 15:00 Uhr - sw

Gute Nachrichten für Anwender, die mit ihren Macs auf SMB-basierte Serverdienste im Netzwerk zugreifen müssen: Mac OS X 10.7 "Lion" führt nach Informationen von AppleInsider eine neue SMB-Implementierung ein. Bislang setzt Apple auf die Open-Source-Software Samba, um mit Mac OS X die Nutzung von SMB-Diensten zu ermöglichen.

Allerdings ist der SMB-Zugriff unter Mac OS X 10.6.x recht unzuverlässig und bereitet im tagtäglichen Betrieb immer wieder Probleme. Auch die diversen Betriebssystemupdates für "Snow Leopard" änderten daran nichts, wie aus zahlreichen Anwenderberichten hervorgeht.

Für Mac OS X 10.7 hat Apple laut AppleInsider eine eigene SMB-Implementierung entwickelt. Sie trägt den Namen SMBX und unterstützt das SMB2-Protokoll, während die Samba-Implementierung in Mac OS X 10.6.x lediglich mit SMB1 kompatibel ist. SMB2 arbeitet schneller und zuverlässiger als SMB1.

Wie gut SMBX in der Praxis funktioniert, kann freilich erst ab Sommer, wenn Mac OS X 10.7 auf den Markt kommt, getestet werden. Die Apple-eigene SMB-Implementierung SMBX gibt allerdings berechtigten Grund zur Hoffnung, dass Mac OS X 10.7 einen zuverlässigeren SMB-Zugriff bietet als dies derzeit mit Mac OS X 10.6.7 der Fall ist – allein schon wegen der SMB2-Unterstützung.