Apple weitet iCloud-Betatest aus

02. Aug 2011 15:45 Uhr - sw

Seit Anfang Juni befindet sich Apples neuer Internet-Dienst iCloud im Betatest. Nun hat Apple weitere Funktionen freigeschaltet. So ist ab sofort der Zugriff auf die iCloud-Web-Anwendungen via icloud.com möglich. Außerdem hat das Unternehmen eine an iCloud angepasste Vorabversion von iWork für das iOS veröffentlicht.

Unterdessen wurden die Preise für zusätzlichen iCloud-Speicherplatz bekannt. Demnach verlangt Apple für 15 GB Speicherplatz pro Jahr 16 Euro. 25 GB kosten jährlich 32 Euro. Die jährlichen Kosten für 55 GB Speicherplatz belaufen sich auf 80 Euro. Fünf GB Speicherplatz gibt es bei iCloud kostenlos. Die Speichergrenzen gelten laut Apple nicht für gekaufte Musik, Apps, Bücher und den Dienst Photo Stream.

Die Nutzung der iCloud-Betaversion erfordert eine Mitgliedschaft im Mac-OS-X- oder iOS-Entwicklerprogramm. Der neue Internet-Dienst, der MobileMe ablöst, soll im Herbst offiziell den Betrieb aufnehmen.

Kommentare

Diesen Dreck braucht keiner.
Die Apple-Leute sollen lieber am Lion bzw. Lion Server arbeiten.

Welch ein grandioser Kommentar. Ich freue mich auf den "Dreck". Dadurch werde ich relativ leicht meine Rechner synchronisieren können

und hilft hier niemandem weiter.
Ich weiss nicht wie alt Du bist oder wie lange Du an der Apfelkiste hängst. Ich hänge seit ca. 16 Jahren dran. (Und arbeite nebenbei auch mal mit dem OS aus Deinem reizenden Linkvorschlag.)
Habe jedenfalls seit einiger Zeit das Gefühl, das in den Appleforen immer mehr rumgetrollt bzw. inzwischen auch immer mehr Kritiker undifferenziert, mundtot gemacht werden sollen.
Gut – "Toms" Kritik war auch nicht gerade konstruktiv bzw. etwas unbeherrscht.
Dennoch hab ich noch viel weniger Bock darauf, dass in einem Mac-Forum Meinungen gegen Apple unterdrückt werden. Und solche sarkastisch-zynischen Beiträge wie Deiner erwecken genau diesen Mundtotmach-Eindruck.
Niemand sollte sich hier auf diese Weise den Mund verbieten lassen.
Die Foren sind übrigens voll davon, dass Lion mit vielen seiner so tollen Neuerungen, tatsächlich noch nie so wie je zuvor, die Gemüter scheidet.
Wir als Endverbraucher können durch solche Kritik ein wenig am (Operating-)"System" mit bestimmen – klar nicht viel. Apple bleibt diese Kritik jedoch nicht verborgen. Und fallen denen bestimmte Reizthemen öfters mal auf, greifen sie es irgendwann auf. Und dann wird manchmal tatsächlich etwas Finetuning betrieben.
Früher fand ich es ziemlich doof, dass Leute aus dem PC-Lager in Foren meinten, dass das Applefantum ähnliche Züge einer Ideologie gar einer Religion trügen.
Inzwischen wüsste ich nicht, wie ich diesem Vorwurf begegnen soll.
In einer Konsumwelt wie der unsrigen, muss ein wohl-dosiertes Maß an Meinungsfreiheit erlaubt sein. Alles andere wäre Diktatur und lemmingehaftes Hinterherrennen. Und das haben wir (naja – zumindest die meisten von uns) doch schon damals im Gemeinschaftskundeunterricht verinnerlicht, dass so was einfach Poppokacka ist und zu nichts führt.

„Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird.
Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden.“
(Aphoristiker und Physiker Georg Christoph Lichtenberg 1742–1799)

Ich bin ebenfalls der Meinung, dass es hier sachlicher zugehen sollte.
Unterschiedliche Meinungen sind OK, aber völlig uninteressant, wenn Sie auf das Niveau von unbegründetem aber dennoch überheblich formuliertem Genörgel abfallen. Das ist sinnloser Zeitvertrieb und gehört vielleicht an den Biertisch, aber nicht hierher. Gegen Langeweile gibt es sicher Alternativen zu Foren.

Zur Sache: ich bin iCloud-Skeptiker, weil ich zumindest kritische Daten nicht irgendwo haben möchte.
Musik, Bilder -das ist OK. Volle Sicherheit gibt's nicht, ich bin selber verantwortlich und möchte meinen Einfluss darauf behalten.

Negativer Effekt der iCloud Idee ist unter Lion ist z.B, dass iCal und Adressbuch zwangsweise an die iPad-Apps angepasst werden. Für Private Benutzung mag das nett sein, wer professionell darüber Gruppen organisiert und mit mehreren Accounts arbeiten will merkt schnell, dass diese Aufhübschung auf Kosten der Effizienz geht, z.B. beim Auswählen der angezeigten Kalender. Ich hoffe, dass es bald Alternativen gibt.

Du solltest dich jetzt mal an deine eigene Nase fassen, schimpfst den einen aus obwohl der ander das verbrechen gegangen hat. Er hat ja nur eine Alternative genannt und der andere hat alle schlecht gemacht.

Auch wenn du 16 Jahre Erfahrung hast, solltest du das eigtl. wissen. Lss doch jeden seine Meinung haben, solange sie nicht beleidigend und/ oder rassistisch sind ist doch alles in bester Ordnung. Dann schreib doch liebe deine Meinung zu dem Thema wie du es findest und gut!

Lieber jopi, mag ja sein, dass waldknoblauchs Beitrag diesmal nicht den hoch-informativen Charakter hat, aber wenn Du Dich ein bisschen umsehen würdest, dann könntest Du feststellen, dass waldknoblauch hier schon sehr oft sehr hilfreiche Beiträge geliefert hat. Und das ist es, wovon diese Seite lebt und nicht vom Rumgehacke auf anderen.

Das Problem sämtlicher Internet-Foren ist, dass man mal eben schnell und ohne darüber nachzudenken oder Konsequenzen fürchten zu müssen, seine Meinung kundtun kann. Das ist zum Teil ein wirkliches Problem, weil es jegliche sachliche Diskussion verhindert.
Mir persönlich sind moderierte Foren lieber, bei denen Beiträge von Moderatoren erst freigeschaltet oder zumindest kontrolliert werden. So kann man sachlich diskutieren, auch wenn nicht jeder Post sofort erscheint.

Ich nutze seit 1997 Apple-Computer und habe viele Erfahrungen in beiden Lagern. Beide Lager haben ihre Probleme, sie sind nur an unterschiedlichen Stellen. Man muss sich nur für die Seite entscheiden, mit der man besser leben kann.

Übrigens vergisst man gerne, dass auch Apple Computer und Software von Menschen für Menschen gemacht werden. Und wo Menschen am Werk sind, passieren Fehler - mal mehr, mal weniger. Auch wenn Steve Jobs viel erschaffen und erreicht hat, er ist nicht Gott und somit auch fehlbar (es sei denn, er wird irgendwann mal Papst, was aber unwahrscheinlich ist).

Seit Apple sein Produkt-Portfolio erweitert hat, ist der Streit so richtig entbrannt. Wird der Mac vernachlässigt? Ist jetzt alles nur noch für Consumer? Passieren deshalb mehr Fehler? Will Steve Jobs die totale Kontrolle?

Die Antworten auf diese Fragen sind eigentlich egal, so lange man sein Produkt findet und damit zufrieden ist. Man muss es nicht gleich zu einem Kampfthema erklären. Wenn man sein Produkt bei Apple eben nicht mehr findet, sollte man weiter ziehen. Es soll auch Leute geben, die nicht ihr ganzes Leben lang die gleiche Automarke fahren.

Lieber awado,

immer schön die Kirche im Dorf lassen.
Mag ja sein, dass der Kritisierte bekannt für hilfreiche Beiträge ist. Das heißt doch noch lange nicht, dass man sich (vielleicht gerade deswegen) so eine zynische Bemerkung erlauben sollte.

So eine Bemerkung macht man sicherlich nur weil man gerade affektiv – genervt war (hier von einem bösen Apple-Nörgler").

Wie bereits von jemand anderem hier erwähnt, wäre es sicherlich nicht schlecht, wenn es so einem Forum offizielle "Moderatoren" geben würde, die vielleicht "Waldknoblauchs" und meinen Beitrag gar nicht erst "heraufbeschworen" hätten. Gerade im Hinblick auf die sicherlich noch mehr turbulenten Zeiten, die Apple uns bieten wird.

Oder man schließt alle Apple-kritischen Forumsteilnehmer sofort aus.
Dann bleibt es sicherlich ruhig.
Wäre spannend zu wissen, ob dieses Forum dann überhaupt noch "leben" würde.

„Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird.
Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden.“
(Aphoristiker und Physiker Georg Christoph Lichtenberg 1742–1799)

Denn das wird jeder für sich selber zu entscheiden wissen.
Außerdem würde man so einiges damit aufgeben müssen. Niemand sagt das Apple nur noch Poppokacka ist. Diese Aufforderung zum Weiterziehen zeigt nur eins:
Ich möchte hier in "meiner" kleinen Welt Ruhe haben und will diese Ruhe nicht durch "Nörgler" gestört wissen. Andersdenkende sollen doch fortbleiben, denn das ist nur meine Welt in die ich mich zurückziehen kann.
Un da muss alles schön klick bunt bleiben.

Ich sags hier noch mal: Es geht darum, dass NIEMAND mundtot gemacht werden soll. Es geht darum, dass Probleme auf den Tisch sollen, damit sie auch Apple hört. Durch solche Prozesse feilt Apple an seinem OS. So war es schon immer. Alles andere hat nichts mit Demokratie zu tun. Ich habe die Gründe ausreichend beschrieben.

„Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird.
Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden.“
(Aphoristiker und Physiker Georg Christoph Lichtenberg 1742–1799)