Apple senkt Preise für MacBook Air und MacBook Pro

Apple hat heute die Preise für alle MacBook-Air- und MacBook-Pro-Modelle gesenkt. Das 11,6-Zoll-MacBook-Air kostet ab sofort nur noch 999 statt 1049 Euro (64-GB-SSD) bzw. 1099 statt 1149 Euro (128-GB-SSD). Das 13,3-Zoll-MacBook-Air wird nun für 1199 statt 1249 Euro (128-GB-SSD) bzw. für 1399 statt 1549 Euro (256-GB-SSD) angeboten.

Die Preise der 13,3-Zoll-MacBook-Pro-Modelle wurden von 1249 auf 1199 Euro (2,5 GHz) bzw. von 1549 auf 1499 Euro (2,9 GHz) reduziert. Das 15,4-Zoll-MacBook-Pro mit 2,3 GHz kostet statt 1879 jetzt nur noch 1799 Euro. Das 15,4-Zoll-MacBook-Pro mit 2,6 GHz wird nicht mehr als separates Modell verkauft, dafür kann die 2,3-GHz-Konfiguration gegen Aufpreis mit 2,6- oder 2,7-GHz-Prozessor bestellt werden.

MacBook Air

Preissenkung: MacBook Air jetzt ab 999 Euro erhältlich.
Foto: Apple.



Das 13,3-Zoll-MacBook-Pro mit Retina-Display und 128-GB-SSD ist jetzt für 1499 statt 1749 Euro zu haben. Die Konfiguration mit 256-GB-SSD kostet statt 2049 nun nur noch 1699 Euro – außerdem wurde die Taktfrequenz des Core-i5-Prozessors von 2,5 auf 2,6 GHz erhöht.

Dem 15,4-Zoll-MacBook-Pro mit Retina-Display und 256-GB-SSD kostet statt 2279 nun nur noch 2199 Euro - außerdem wurde die Taktfrequenz des Prozessor von 2,3 auf 2,4 GHz angehoben. Der Preis des Modells mit 512-GB-SSD sank von 2899 auf 2799 Euro, während die Taktfrequenz von 2,6 auf 2,7 GHz und der Arbeitsspeicher von acht auf 16 GB erhöht wurde.

Nachtrag (16:00 Uhr): Apple hat mehr Mobilmacs im Preis gesenkt als per Pressemitteilung angekündigt. Der Artikel wurde entsprechend überarbeitet.

Kommentare

Feine Sache!

Preissenkungen sind immer eine gute Sache. Die MacBooks sind preislich nun wesentlich attraktiver. Schön, dass es jetzt endlich wieder ein MacBook für 999 Euro gibt - das ist ein wichtiger Preispunkt.

Jetzt bitte noch die Lieferprobleme beim iMac beheben und endlich einen neuen Mac Pro auf den Markt bringen.

Preise im Handel

Die von Apple vorgenommene Preissenkung ist sehr zu begrüßen. Interessanterweise werden manche Macs im Handel teilweise weit unter den Apple-Preisen angeboten. Das 11" MacBook Air (64 GB) habe ich heute bei einigen Händlern für unter 940 Euro gesehen und das 13" MacBook Air (128 GB) für weniger als 1100 Euro.

Trotzdem keine professionelle Ausstattung....

Schminkspiegel Displays, fehlende ExpressCard Slots, fehlende Firewire Ports. Wer will diesen Mist für so viel Geld?

FireWire

Ich sehe für FireWire keine Notwendigkeit mehr. Low-End wird von USB 3, High-End von Thunderbolt abgedeckt.

Bei den anderen beiden Punkten gebe ich dir recht. Zudem halte ich die Einstellung des 17 Zoll MBP nach wie vor für einen Fehler.

Gute Aktion

Ich kann es nur begrüßen, dass die Preise etwas gesenkt wurden. Insbesondere das 13,3" MacBook mit Retina Display wird nun interessant.
Firewire fehlt ja nicht wirklich, sondern ist in Thunderbolt integriert. ExpressCard ebenso. Irgendwann muss man immer Zöpfe abschneiden, einigen tut das weh, anderen wieder nicht. Apple stellt sich halt hinter Thunderbolt und wie ich im Zuge der NAMM Show Berichterstattung gesehen habe, tun das auch viele andere Hersteller, zumindest aus der professionellen Musik & Audio Branche. Ich bin mir sicher, dass auch die letzten ExpressCard Produkte bald vom Markt verschwunden sein werden. Mit USB war es damals ähnlich, mit Firewire auch. Mit Thunderbolt wird es auch nicht anders sein. Wer unbedingt auf ExpressCard Kompatibilität angewiesen ist, kann ja auf die angekündigten oder bereits erhältlichen Zusatzprodukte zurückgreifen, auch wenn mir bewusst ist, dass das für einige Leute vielleicht ein schwacher Trost ist. Aber ich bin mir sicher, dass die Mehrheit der Laptop-Nutzer lieber den geringeren Preis hat als die Erweiterungsmöglichkeit per ExpressCard, die in vielen Fällen eh nicht genutzt wird. Dass Apple keinen Rechner mehr damit anbietet, dürfte wahrscheinlich der Gehäuse-Verschlankung geschuldet sein. Vielleicht lässt das einfach keinen Platz mehr dafür. Vielleicht ist es aber auch einfach mal wieder eine Apple-Marotte, um "mit Gewalt" eine favorisierte Technologie durchzudrücken. Man wird es wohl nicht erfahren :-)

Einfach...

MacManiac schrieb:
Schminkspiegel Displays, fehlende ExpressCard Slots, fehlende Firewire Ports. Wer will diesen Mist für so viel Geld?

...einen PC nehmen. Da kann man sich den Spiegel und die Peripherie selbst zusammen stellen - und es kostet auch nicht so viel.
Firewire scheint Technik von Gestern zu sein. Thunderbolt ist um ein vielfaches nicht nur schneller, sondern auch flexibler, denn ich habe an einen Firewire-Anschluß noch keinen Monitor angeschlossen bekommen. Auch die Datenübertragung im T-Modus ist um ein vielfaches schneller.

Unabhängig davon würde ich mir wünschen, dass Apple Preissenkungen zukünftig zeitig vor der Einführung ankündigt.

Hochwertige Hardware weiternutzen....

Mac@Night schrieb:
Ich sehe für FireWire keine Notwendigkeit mehr.....High-End von Thunderbolt abgedeckt.

Bei den anderen beiden Punkten gebe ich dir recht. Zudem halte ich die Einstellung des 17 Zoll MBP nach wie vor für einen Fehler.

Hallo,

von einer "Pro" Gerätelinie erwarte ich eine spürbar umfassendere Schnittstellenabdeckung als Apple derzeit bietet. Es gibt durchaus Menschen, die hochwertige FW-Hardware besitzen und diese nicht neu kaufen möchten, nur weil Apple meint, man müsse der Welt eine weitere proprietäre Schnittstelle aufnötigen. Natürlich entwickeln sich die Schnittstellen weiter. Was aber nicht heißt, dass man die zuvor aktuellen Schnittstellen im nächsten Modell gar nicht mehr anbieten darf. Dieser chronische Geiz an Schnittstellen ist unerträglich.

Ein MBP 3.1 war (2007) ausgerüstet mit 2 USB, 2 Firewire (400&800), 1 Expresscard, analogem und digitalem Audioausgang, analogem Audioeeingang und DVI. Damit kann man klarkommen.

Anschlüsse

MacManiac schrieb:
Ein MBP 3.1 war (2007) ausgerüstet mit 2 USB, 2 Firewire (400&800), 1 Expresscard, analogem und digitalem Audioausgang, analogem Audioeeingang und DVI. Damit kann man klarkommen.

Für was? Mit neuen kann man alles anschließen mit einen Adapter. Solltest dich vorher informieren!

2007?

Zitat:

Ein MBP 3.1 war (2007) ausgerüstet mit 2 USB, 2 Firewire (400&800), 1 Expresscard, analogem und digitalem Audioausgang, analogem Audioeeingang und DVI. Damit kann man klarkommen.

Das Jahr 2007 war vor sechs Jahren! Für Computer eine Ewigkeit. Apple hat außerdem stets den Schritt zur neuen Technologie nie radikal vollzogen, sondern immer schrittweise. Das lässt sich anhand von Mactracker auch leicht nachweisen und nachvollziehen:

Zunächst kam die Umstellung auf den Mini Display Port. Über Adapter wurde die Kompatibilität gesichert.

ExpressCard ist nach und nach aus den kleineren Modellen verbannt worden, wurde aber im 17" Modell weiter angeboten.
Anfang 2011 wurde mit dem 13" Modell zum ersten Mal Thunderbolt eingeführt. Das 13" Macbook bot dabei parallel USB2, Firewire 800 und Thunderbolt an, ebenso das 15" Modell. Das 17" Modell hatte sogar weiterhin den ExpressCard Schacht - zusätzlich zu den genannten Schnittstellen.

Auch das 2012er Modell kam noch mit USB2, Firewire 800 und Thunderbolt. Erst mit den Retina Modellen wurde Firewire 800 als direkter Anschluss gestrichen und stattdessen ein zweiter Thunderbolt-Anschluss verbaut, der ja Firewire mit beinhaltet. Insofern wurde Firewire also nicht aus dem Rechner verbannt, sondern steht weiterhin zur Verfügung. Kein Grund also, neues Equipment zu kaufen. Gleichzeitig kam HDMI dazu, was auch sinnvoll ist. Zwei Thunderbolt-Anschlüsse ermöglichen so z. B. den Anschluss eines ExpressCard Gehäuses plus Nutzung von weiterem Thunderbolt-Equipment oder Firewire-Equipment. Es ist also für die "Profis" alles da, wenn sie es benötigen.
Selbst die neuen Rechner sind also zu altem Equipment kompatibel, wenn man es denn so benötigt.
Apple hat neue Technologien also immer schrittweise eingeführt, so dass sich auch die Hersteller von Zubehör darauf einstellen können (die aber in der Regel sogar vorher informiert waren). Alle bisherigen Berichte deuten darauf hin, dass die Firewire-Adapter prima funktionieren.

Man sollte sich übrigens nicht von der üppigen Ausstattung mancher Windows Laptops blenden lassen. Hier werden oftmals billigste Bauteile genutzt, schlechte Chipsets, schlechtes Platinendesign (weil alles dichtgedrängt ist und sich gegenseitig stört). Liest man sich mal im Internet die Probleme durch, die dadurch entstehen (gerade mit den Schnittstellen Firewire und ExpressCard), so wird klar, dass in einem mobilen Rechner nicht alles vorgehalten und gleich gut realisiert werden kann. Der Platz ist nun einmal begrenzt. So ist es nicht selten, dass Hersteller von Hardware und Software für die Macs die Funktion garantieren, für Windows-Rechner aber eine lange Ausschluss-Liste bereithalten und keinerlei Garantien für den störungsfreien Betrieb übernehmen. Das wird leider immer wieder vergessen, wenn man Vergleiche zieht zwischen beiden Plattformen.

Übrigens bieten selbst Top-Produkte anderer Hersteller wie z. B. DELL weder Firewire noch ExpressCard. Da fehlt sogar Thunderbolt und somit jegliche Möglichkeit, die genannten Schnittstellen nachzurüsten. Preislich liegen diese Produkte sogar teils über den Macbooks mit Retina Display. Bei HP muss man 1600 Euro investieren, um überhaupt in den Genuss von Thunderbolt zu kommen. ExpressCard? Fehlanzeige! Auch die aktuelleren Sony VAIO Laptops müssen in der Regel ohne ExpressCard, Firewire oder gar Thunderbolt auskommen. Zumindest ist mir kein aktuelles Gerät mit diesen Schnittstellen bekannt. Stattdessen findet man USB3. Teilweise bekommt man dann von diesen Herstellern für 1700€ ein Gerät mit INTEL HD4000 Grafikkarte. Super!

achso!

MacManiac schrieb:
Schminkspiegel Displays, fehlende ExpressCard Slots, fehlende Firewire Ports. Wer will diesen Mist für so viel Geld?

Heckspoiler, Spurverbreiterung, Anhängekupplung?
kommen recht uncool rüber bei der Klasse!!

Stimmt nicht....

magal schrieb:

... Apple hat außerdem stets den Schritt zur neuen Technologie nie radikal vollzogen, sondern immer schrittweise.
...ExpressCard ist nach und nach aus den kleineren Modellen verbannt worden, wurde aber im 17" Modell weiter angeboten.
Anfang 2011 wurde mit dem 13" Modell zum ersten Mal Thunderbolt eingeführt. Das 13" Macbook bot dabei parallel USB2, Firewire 800 und Thunderbolt an, ebenso das 15" Modell. Das 17" Modell hatte sogar weiterhin den ExpressCard Schacht - zusätzlich zu den genannten Schnittstellen.

.... ein zweiter Thunderbolt-Anschluss verbaut, der ja Firewire mit beinhaltet. Insofern wurde Firewire also nicht aus dem Rechner verbannt,
.... den Anschluss eines ExpressCard Gehäuses plus Nutzung von weiterem Thunderbolt-Equipment oder Firewire-Equipment. Es ist also für die "Profis" alles da, ....

Apple hat mit Einführung der Unibody Gehäuse ExpressCard aus allen Modellen gestrichen und einen idiotischen SD-Card Slot eingebaut. Nur im extrem teuren, schweren 17" Modell mit "Full Options" gab es weiterhin Expresscard. Auch das matte Display war -gegen fetten Aufpreis- dem eh schon teuren 17" Modell vorbehalten. Wer ernsthaft unter allen Bedingungen mit seinem Gerät arbeiten möchte, wird sich mit dem Schminkspiegel nicht abfinden können.

Wer das nicht glauben will, vergleiche mal ein iPad- mit einem Kindledisplay.

ExpressCard war die einzige Option das Macbook nach Bedarf zu erweitern ohne sich mit einem elenden Kabelsalat herumzuschlagen. Ein externes Gehäuse oder eine Sollbruchstelle mit USB-Stick ist nicht das gleiche.

Erzähl doch keinen Unsinn!

@MacManiac:

Alle von mir angeführten Dinge stimmen und lassen sich mit MacTracker nachlesen.
Wenn Du mich schon zitierst, solltest Du vorher auch lesen und verstehen, bevor Du das, was ich geschrieben habe, fast wortwörtlich wiedergibst und behauptest, meine Aussage würde nicht stimmen.

Ich schrieb (und Du hast es zitiert):

"... Apple hat außerdem stets den Schritt zur neuen Technologie nie radikal vollzogen, sondern immer schrittweise.
...ExpressCard ist nach und nach aus den kleineren Modellen verbannt worden, wurde aber im 17" Modell weiter angeboten."

Du behauptest, das würde nicht stimmen und schreibst:

"Apple hat mit Einführung der Unibody Gehäuse ExpressCard aus allen Modellen gestrichen und einen idiotischen SD-Card Slot eingebaut. Nur im extrem teuren, schweren 17" Modell mit "Full Options" gab es weiterhin Expresscard. Auch das matte Display war -gegen fetten Aufpreis- dem eh schon teuren 17" Modell vorbehalten."

Jetzt vergleiche bitte in Ruhe beide Aussagen und sage mir, was an meiner Aussage nicht stimmt.