Apple: Fotos-App soll Erweiterungen unterstützen

In der vergangenen Woche sorgte Apple mit der Ankündigung, die professionelle Fotosoftware Aperture einzustellen (mehr dazu hier), für Aufsehen. Nun hat das Unternehmen weitere Einzelheiten zur Fotos-App bekannt gegeben, die sowohl Aperture als auch iPhoto ersetzen wird.

Wie berichtet, soll das Programm Anfang 2015 erscheinen und die Möglichkeit bieten, Aperture- und iPhoto-Bibliotheken zu importieren. Zudem sollen einige Bearbeitungsfunktionen von Aperture mit an Bord sein. Gegenüber Ars Technica erklärte Apple nun, dass die Fotos-App auch über eine Bildersuche, Effekte sowie Unterstützung für Erweiterungen verfügen werde. Funktionen, die der Fotos-App im Vergleich zu Aperture fehlen, könnten dadurch mit Plug-ins von Drittherstellern nachgerüstet werden. Ob dies genügt, um Aperture-Nutzer vom Wechsel auf Konkurrenzprodukte abzuhalten, bleibt abzuwarten.

Fotos-App

Die neue Fotos-App löst Anfang 2015 sowohl Aperture als auch iPhoto ab.
Bild: Apple.



Aus dem Fotos-Screenshot geht hervor, dass die Anwendung über mehrere Bearbeitungsfunktionen verfügt, unter anderem zur Anpassung von Belichtung, Farbsättigung, Helligkeit, Kontrast, Farbsättigung, Schatten, Schwarz-Weiß-Darstellung, Vignette und Weißabgleich. Allerdings stellt dies nur einen Bruchteil des Funktionsumfangs von Aperture dar.

Kommentare

Zu Spät für Apple...

...bin gewechselt zu Capture One Pro 7, weitere Aperturenutzer werden ebenfalls zu anderen Alternativen wechseln.

Fehler im Text…

Zitat:
"Nun hat das Unternehmen weitere Einzelheiten zur Fotos-App bekannt gegeben, die sowohl Aperture als auch iPhone ersetzen wird."

Glaube nicht, dass die Fotos-App das iPHONE ersetzen wird…
;-)

[Hinweis der Redaktion: Danke, wurde korrigiert.]

Apple goes consumer, was solls

Apple goes consumer, was solls.
Nachdem Nikon sein NX2 abgeschossen hat wirds immer enger für Fotografen.
Bleibt nur noch LR oder Capture One.

Hatte so eine Ahnung...

… und Ende 2012 den Schritt zu Photoshop CS6 gemacht, denn mit der Bridge kann man die Ordner gut organisieren (ich importierte die Rohdaten nie in die Mediathek von AP3) und per ACR ohne Photoshop zu starten die RAWs bearbeiten. Das funktionierte besser und qualitativ viel besser als in Aperture. Außerdem emfinde ich es als Zumutung bei einem kleinen Update von AP3 gleich aufs höhere Betriebssystem updaten zu MÜSSEN!
Ich habe den Schritt nicht bereut, im Gegenteil, bin nochmal vor ein paar Wochen nun zu Capture ONE gewechselt, noch besser in der Qualität. Bin froh dass ich mich schon so früh zum Wechsel entschieden habe. Es gibt Firmen, die arbeiten sogar MIT den Usern oder Profis an den Verbesserungen ihrer Produkte. Apple führt sich auf wie ein Fürst, dem das "User-Volk" für jeden Mist danken dürfen.
Das Gute an den Adobe-Produkten und an Capture ONE, die laufen auch genauso gut auf Windows, also wenn man die Nase voll hat, kann man sogar recht schnell Rechner und System Wechseln und zügig weiterarbeiten. Hat doch was… ;-))

Gruß Frank

Vielleicht wirds mit

Vielleicht wirds mit LightZone noch was:

http://www.lightzoneproject.org/