Control Center: Systemüberwachungstool mit Zusatzfunktionen

Cindori Software, bekannt durch das Programm Trim Enabler, hat mit Control Center ein neues Systemüberwachungstool auf den Markt gebracht. Es zeigt Informationen wie Prozessor- und Arbeitsspeicherauslastung oder Akkustatus in einem Fenster an und empfiehlt sich als Ersatz für das seit Jahren nicht weiterentwickelte Dashboard-Widget iStat Pro.

Systemüberwachungstools gibt es in großer Zahl für den Mac. Programme wie iStat Menus, System Monitor, StatsBar oder MenuMeters nutzen die Menüleiste zur Darstellung wichtiger Systeminformationen – nicht selten wird diese dabei überfrachtet. Vor allem auf Systemen mit mehr als einem Monitor ist es eleganter, die Daten in einem eigenständigen, frei platzierbaren Fenster einzublenden.

Diesen Weg geht Control Center und bringt sich dadurch als Nachfolger für iStat Pro ins Spiel. iStat Pro zeigt Systeminformationen in einem Dashboard-Widget an, das sich mit einem Trick auch auf dem Desktop platzieren lässt, wird aber nicht mehr weiterentwickelt und vom Hersteller auch nicht mehr zum Download angeboten.

Control Center

Control Center: Systemüberwachungstool mit Zusatzfunktionen.
Bild: Cindori Software.



Control Center informiert über CPU- und RAM-Auslastung, Akkustatus sowie Up- und Downloadraten. Darüber hinaus wartet das Programm mit einigen nützlichen Zusatzfunktionen, darunter eine iTunes-Steuerung, eine Stoppuhr, ein Timer, eine Weltuhr und ein Einstellungs-Panel (unter anderem zur Darstellung von unsichtbaren Dateien und Dateiendungen), auf. Welche Informationen, Funktionen bzw. Kontrollmöglichkeiten angezeigt werden sollen, lässt sich über die Einstellungen individuell regeln, gleiches gilt für das Erscheinungsbild (Transparenz, Farben, Fenster immer im Vordergrund...).

Das Fenster kann auf einem beliebigen Monitor dargestellt werden – allerdings nur wahlweise am linken oder rechten Rand. Eine frei wählbare Fensterplatzierung wäre wünschenswert, ebenso eine minimalistische Darstellungsoption, um auf kleinen Displays Platz zu sparen. Über einen Button in der Menüleiste lässt sich Control Center ein- oder ausblenden. Was im Vergleich zu anderen Systemüberwachungstools noch fehlt, sind Angaben über Temperaturen und Lüfterdrehzahlen.

Nach Angaben des Entwicklers Oskar Groth soll Control Center kontinuierlich um Funktionen ergänzt werden. Derzeit liegt das Tool nur auf Englisch vor, Übersetzungen in andere Sprachen sind geplant. Control Center kostet sieben Dollar und setzt OS X 10.8 oder neuer voraus. Eine Demoversion steht zum Download (2,5 MB) bereit.