iPad Air 2 mit Dreikernprozessor und zwei GB Arbeitsspeicher

22. Okt 2014 12:00 Uhr - sw

Apple hat mit der Auslieferung des iPad Air 2 und des iPad mini 3 begonnen. Die neuen Tablets wurden in der vergangenen Woche vorgestellt und sind zu Preisen ab 389 Euro (iPad mini 3) bzw. 489 Euro (iPad Air 2) erhältlich. Inzwischen liegen weitere Einzelheiten zum iPad Air 2 vor.

Wie berichtet, gehören zu den wichtigsten Neuerungen des iPad Air 2 ein dünneres Gehäuse, der Fingerabdrucksensor Touch-ID, ein schnellerer Prozessor, WLAN nach 802.11ac und verbesserte Kameras. Nun wurde bekannt, dass das iPad Air 2 über zwei GB Arbeitsspeicher verfügt. In der Vorgängergeneration ist es nur ein GB.



Der A8X-Prozessor des Tablets ist mit 1,5 GHz getaktet und mit drei Kernen ausgerüstet. Er erreicht im Single-Core-Test mit der Benchmarksoftware Geekbench eine Punktzahl von 1812, im Multi-Core-Test sind es 4477. Zum Vergleich: das iPad Air kommt auf 1472 bzw. 2664 Punkte, das iPhone 6 auf 1609 bzw. 2879 Punkte.

Das Tablet-Geschäft ist in diesem Jahr das Sorgenkind Apples. In den ersten neun Monaten ging der iPad-Absatz zurück – um 16 Prozent im ersten Quartal, um neun Prozent im zweiten Quartal und um 13 Prozent im dritten Quartal. Nach Experteneinschätzung ist der Tablet-Boom inzwischen vorbei. Die Marktforschungsfirma Gartner reduzierte ihre Tablet-Absatzprognose für 2014 um elf Prozent auf 229 Millionen Geräte.

Tablet-Nutzer würden ihre Geräte langsamer als gedacht austauschen, gleichzeitig bleibe der Zustrom neuer Kunden unter den Erwartungen, sagte die Gartner-Analystin Annette Zimmermann. Befragungen hätten gezeigt, dass viele Menschen keine Verwendung für Tablets in ihrem Alltag sähen, so die überraschende Begründung für die negative Prognose. Außerdem erhalten Tablets inzwischen verstärkt Konkurrenz durch Smartphones mit großen Displays – einem Trend, dem sich Apple mit dem iPhone 6 und iPhone 6 Plus angeschlossen hat.

Kommentare

aber dagegen lässt sich was tun. Entweder eine Sollbruchstelle einbauen, oder die Tablets von Updates ausschliessen. Wären zwei Möglichkeiten. Oder einfach die Leistung der neuen DEUTLICH erhöhen oder DEUTLICH im Preis senken, die letzte Option ist eigentlich keine, die erste nur schwer realisierbar. Also die Sollbruchstelle oder die verhinderten Updates. Einfach mal die Kollegen aus dem Android Lager interviewen, die haben da reichlich Erfahrung mit

Bei einem Tablet hätte ich schon gern ein vollwertiges Betriebsystem wie Windows oder Linux, dieses iOS wäre mir zu eingeschränkt. Selber Schuld, Apple.

Gruß Uli

Gruß Uli

... aber das muss ja auch erst mal auf ARM angepasst werden. Und eine vernünftige Bedienung (besser Win8) sollte schon auch sein.

Das interessante: die Geekbench-Leitung des iPads ist dem des Mac minis sehr ähnlich. Klar, ist eine andere Geräteklasse, ich kann mir aber dennoch vorstellen, dass ARM auch mal in OS X zum werkeln kommt.

Und zwar aus gleich mehreren Gründen

1) Selbst der kleinste Mac mini ist schneller als das iPad Air 2.

2) Die anderen Mac mini Konfigurationen sind um Längen schneller als das iPad Air 2.

3) Hätte der neue Mac mini schon Intels neueste Prozessoren (Broadwell), wäre der Unterschied noch deutlicher.

4) Anderen Mac-Modellreihen (iMac, Mac Pro oder MacBook Pro) kann das iPad Air 2 in Sachen Leistung nicht mal im Ansatz das Wasser reichen. ARM im Mac Pro? *rofl*

Fazit: ARM-Chips können nach wie vor nicht mit Intel-Prozessoren mithalten. Da sind Welten (!!) dazwischen. Oder glaubst du ernsthaft, Apple bringt jetzt langsamere Macs mit ARM auf den Markt? Das glaubst du doch selbst nicht.

Außerdem: Schon wieder das Betriebssystem und alle Software auf eine neue Architektur portieren? Das gab schon bei PPC auf Intel fast einen Aufstand. Damals war es immerhin noch begründet (mehr Performance), aber für eine Umstellung auf ARM gibts exakt 0,0 Gründe. Das wäre ein klarer Rückschritt. Daher ARM weiter für iOS Hardware, und für die richtigen Arbeitswerkzeuge, die Macs, starke Intel-Prozessoren.