USA: Musikstreaming boomt, Song- und Alben-Downloads rückläufig

05. Jan 2015 15:00 Uhr - sw

Musikstreaming wird immer beliebter. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf Zahlen der Marktforschungsfirma Nielsen SoundScan berichtet, stieg die Zahl der via Streaming-Angebote übertragenen Songs in den USA im letzten Jahr um 54 Prozent auf 164 Milliarden.


Beats Music

Beats Music soll Gerüchten zufolge bald in iOS integriert werden.
Bild: Apple.



Gleichzeitig ging der digitale Verkauf von Musik weiter zurück. Die Zahl der via Internet verkauften Songs fiel um zwölf Prozent, bei den Alben beträgt das Minus neun Prozent. Schallplatten erleben dagegen eine Renaissance. Laut Nielsen SoundScan wurden 2014 in den USA 9,2 Millionen Schallplatten verkauft – ein Zuwachs von 52 Prozent gegenüber 2013.

Apple strebt mit der im Sommer erfolgten Übernahme von Beats Music (MacGadget berichtete) verstärkt in den boomenden Markt des Musikstreamings. Ein erster Schritt war der im Jahr 2013 gestartete, bislang aber nur in Australien und den USA verfügbare Dienst iTunes-Radio.

Bisher wird Beats Music noch als eigenständiger Dienst in den USA betrieben. Doch Gerüchten zufolge (mehr dazu hier) soll Beats Music schon bald in das iOS integriert werden – und dürfte dann schrittweise auch in weiteren Ländern eingeführt werden. Beim Musikstreaming erhält der Kunde durch Zahlung einer monatlichen Gebühr unbegrenzten Zugriff auf das komplette Musikangebot des Anbieters.