Weitere Einzelheiten zu den neuen Mobilmacs

Gestern hat Apple ein neues MacBook-Modell mit Zwölf-Zoll-Retina-Display und schlankem, lüfterlosen Gehäuse sowie verbesserte MacBook-Air- und MacBook-Pro-Konfigurationen angekündigt. Inzwischen liegen weitere Details zu den neuen Mobilmacs vor.

Apple-Adapter für das neue MacBook

Wie berichtet, verfügt das Zwölf-Zoll-MacBook nur über eine einzige Schnittstelle (USB 3.1 basierend auf dem USB-C-Stecker), die gleichermaßen zum Aufladen des Akkus und zum Anschluss von kabelgebundenem Zubehör dient. Dies führt naturgemäß zur Frage, wie gleichzeitig das Notebook geladen und externe Hardware betrieben werden kann. Die Antwort: Über Docks und Adapter – was allerdings mit Zusatzkosten verbunden ist.

MacBook-Adapter

Adapter für neues MacBook bietet HDMI, USB und USB-C.
Bild: Apple.



Der USB-C-Port des MacBooks unterstützt neben Ladefunktion und herkömmlicher USB-Hardware (Version 3.1 und älter) auch DisplayPort (native) sowie HDMI und VGA (über Adapter/Wandler). Docks von Drittherstellern, die über diese Schnittstellen verfügen und per USB-C-Kabel mit dem neuen MacBook verbunden werden, dürften nicht lange auf sich warten lassen. Bis dahin können sich Anwender mit zwei Adaptern behelfen, die Apple gestern vorgestellt hat.

Der "USB-C-Digital-AV-Multiport-Adapter" wird via integriertem USB-C-Kabel mit dem neuen MacBook verbunden und ist mit einem HDMI-Ausgang zur Ansteuerung eines externen Bildschirms, einem herkömmlichen USB-Anschluss und einem USB-C-Port für das Netzteil ausgestattet. Der "USB-C-VGA-Multiport-Adapter" bietet einen VGA- statt eines HDMI-Ausgangs und ist ansonsten mit dem ersten Adapter identisch. Die Adapter kosten jeweils 89 Euro und werden zeitgleich mit dem Zwölf-Zoll-MacBook auf den Markt kommen. Für 19 Euro bietet Apple einen USB-C-auf-USB-Adapter an, mit dem sich USB-Hardware mit herkömmlichem USB-Stecker nutzen lässt. Externe Bildschirme können am Zwölf-Zoll-MacBook übrigens mit einer Auflösung von bis zu 3840 mal 2160 Bildpunkten betrieben werden.



Core M: Genügend Leistung für Standardaufgaben

Das lüfterlose Gehäusedesign des neuen MacBooks wird durch Intels Core-M-Prozessoren der aktuellen "Broadwell"-Architektur ermöglicht. Diese zeichnen sich durch eine sehr niedrige Wärmeentwicklung und einen geringen Stromverbrauch aus, sind allerdings langsamer als beispielsweise die "Broadwell"-basierten Core-i5-Prozessoren des neuen MacBook Air. Der Leistungsunterschied dürfte hier im Bereich zwischen 15 und 25 Prozent liegen, Benchmarks werden diesbezüglich bald Klarheit bringen. Für Standardaufgaben wie Surfen, E-Mail, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, einfache Bild- oder Videobearbeitung und Datenbankverwaltung verfügt das Zwölf-Zoll-MacBook jedoch über mehr als genügend Rechenleistung.

Längere Akkulaufzeit beim MacBook Air und MacBook Pro

Das neue 13,3-Zoll-MacBook-Pro bietet laut Apple eine längere Akkulaufzeit. Sie beträgt bis zu zehn Stunden beim drahtlosen Surfen und bis zu zwölf Stunden bei der Wiedergabe von iTunes-Filmen. Das Vorgängermodell kommt lediglich auf jeweils maximal neun Stunden. Beim neuen 11,6-Zoll-MacBook-Air erhöhte sich die Akkulaufzeit bei der Film-Wiedergabe in iTunes von neun auf bis zu zehn Stunden.

Kommentare

Schnittstellen

Klüger wäre meiner Meinung nach ein zweiter USB-C-Port auf der rechten Seite gewesen (anstelle des Kopfhörerausgangs) oder noch besser ein Thunderbolt-Port an dieser Stelle. Für den Kopfhörerausgang hätte man doch einfach einen USB-C-auf-Klinkenstecker-Adapter mitliefern können. Oder man hätte den Audio-Ausgang an der Rückseite untergebracht.

IMHO wurde das Schnittstellenkonzept beim neuen MacBook nicht richtig zu Ende gedacht. Schade, ist eigentlich ein tolles Gerät (abgesehen von dem auf nur 8 GB beschränkten RAM).

Schliesse mich an

ME hätte anstelle des USB-C Anschlusses ein Thunderbolt hin müssen. Der hätte nämlich nebst USB auch Firewire und Thunderbolt, Daisy-Chain und tausend Adaptermöglichkeiten bis hin zu Docks geliefert.
Einmal mehr verunsichert diese Entscheidung bezüglich ThB. Fliegt dieser komplett aus den Macs raus? Soll man noch Thunderbolt-Zubehör kaufen od doch besser (widerwillig) den USB-Weg einschlagen?
Oder was soll jemand, der zu Hause alles auf FW und nun ThB gesetzt hat? Keine Chance das MB anzuschliessen.

Und definitiv fehlt die Möglichkeit mehr als 8GB Ram einzubauen. Die sind ja jetzt schon knapp.

Scheint das MB ist nun nicht mehr zwischen Air und Pro anzusiedeln, sondern 'darunter'.

MagSafe

Vor allem ist es ein Riesenrückschritt, auf MagSafe zu verzichten. Nun kann das MacBook wie die Notebooks anderer Hersteller wieder herunterfallen, wenn einer gegen das Ladekabel rennt. :-(

Sehe ich auch so

Kombinierter, magnetischer Thunderbolt-/Ladeanschluss links und USB-C rechts. Das wäre doch die perfekte Lösung! Menno Apple...

Schon schick ...

.... Aber eindeutig ein MacBook für Lifestyle-Fuzzis. In meinem Arbeitsbereich benötige ich viele Anschlussvarianten, wie z.B. FW800 für die Kommunikation mit hochwertigem Audio-Equipment. Aktuell hier ein Apogee Ensemble Digitalwandler, der mich mehr Geld als ein MBP gekostet hat und auch weiterhin in meinem Setup bestehen bleiben soll. So hoffe ich, dass mein gutes, wenn auch schon altes 17er seinen stets zuverlässigen Dienst klaglos verrichtet. Schließlich will ich damit ja Geld verdienen und werde das Teilchen hegen und pflegen. Was danach kommt, weiß ich nicht.

classicconcept
audio - video - music

Besser, man kauft sich ein

Besser, man kauft sich ein Vorgängermodell
Ob Vorgänger oder das neue, irgendwann kickt ein Update von OS 10.15 oder 10.16 das Ding raus, weil die CPU oder der Srbeitsspeicher lim. Faktor sein werden.
Warum hat es keinen SIM Steckplatz? Dann könnte man unterwegs ne Cloud nutzen, aber so...

Für 399 Euro wäre die Möhre einigermaßen OK

Jedenfalls als Hausfrauenrechner, statt iPad beim Einkaufen.
Für meinen Bedarf fällt mir nicht ein Verwendungszweck mit diesem Teil ein. Und einmal gegen dass Kabel beim Aufladen kommen, und das Goldgrab ist dahin. Das ist aus meiner Sicht nicht mehr Apple, bzw. dass was ich darunter verstehe.
HP & Win7, here I come !!!

Gruß Uli

Ladenhüter

Ladenhüter wird es wohl keins, weil es genug Leute geben wird, die es total schick finden, ihren im itunes store zum dritten Mal erworbenen Lieblingsfilm (im Wohnzimmeregal lagern ja schon DVD, Blue Ray) im Zug zwischen Köln und Hamburg auf Apples neuesten Gimmick zu schauen.

Aber meine Herren, doch bitte nicht zu solch heftigen Preis.
..und dann wie Uli richtig schreibt für ein Hausfrauenrechner.

Selbst Das Publikum auf der Keynote brauchte einen Anlauf zum verhaltenen Applaus

Also, ick koof ditt Teil nich!

Windows 7? Hör bloß auf!

Ich musste zuletzt beruflich mit Win 7 arbeiten und war am Abend immer wieder froh, zu Hause an meinen Macs zu sein. Windows ist immer noch der Horror. OS X ist nicht perfekt und hat Macken, aber die Benutzerfreundlichkeit ist nach wie vor um Längen besser als bei Windows. Bei Windows gibt es so viel verwirrende Verhaltensweisen und Bugs, da blickt man schnell nicht mehr durch, dazu der ganze Treiber-Wirrwar, einfach schlimm. Der ganze Mist hält vom Arbeiten ab, am Mac bin ich da deutlich produktiver.

Zum MacBook: Es hat einige interessante Ansätze. Dünner und leichter ist unterwegs immmer gut. Das Force Touch Trackpad scheint eine sinnvolle Weiterentwicklung des Trackpads zu sein. USB C ist ein wichtiger neuer Standard und es ist gut, dass Apple früh auf diesen Zug aufspringt. Den Verzicht auf Thunderbolt halte ich dagegen für einen Fehler, auch eine 16 GB Option ist im Jahr 2015 IMHO ein Muss.

Mit dem MacBook zeigt Apple, dass die Evolution des Notebooks weitergeht. Ich bin gespannt, wie Apple die mobilen Macs künftig gruppieren wird. Ersetzt das neue MacBook (ergänzt um ein weiteres Modell?) mittelfristig das Air? Erhält das MacBook Pro schrittweise die neue Technik und vielleicht auch größere Displays? Es bleibt spannend.

Was ist flüssiger als flüssig?

..das neue MacBook, das ist nämlich überflüssig:-)

ich bin immer wieder erstaunt ...

... wie kritiklos Apples Aktionen beklatscht werden.

Ja, es ist leicht, schnell, schick, modern. Sio weit so gut.

Aber:

- Kein Magsafe: Note 6
- Kein Ethernet: Note 6
- Kein Thunderbolt: Note 6

Die Schnittstellen Firewire (Möge sie in Frieden ruhen) und Thunderbolt (Auch schon so gut wie tot) wurden wohl rein zu Marketingzwecken in die Notebooks verbaut?

Schliesslich kosten die Macbook Pros eine ganze Ecke mehr (Da wird man gnädigerweise RJ45 und Thunderbolt noch ein Jahr oder so dulden)

Und dann nicht mal einen Adapter standardmässig mitliefern. Geht's noch? Apple - spätestens bei der nächsten Weltwirtschaftskrise werdet ihr auf euren Luxus-Lifestyle-Produkten sitzen bleiben und ich werde der erste sein, der das beklatschen wird.

Bitte warten... ... :))

Ja, zugegebenermaßen heißt dies Mac Book für die MEISTEN von uns WARTEN, denn wir wollen uns nicht für JEDEN Gebrauch ein eigenes Gerät (noch dazu so hochpreisig) anschaffen. Natürlich würden wir alle mal gerne so für zwischendurch mit diesem Laptop unterwegs sein, aber er passt nicht zum übrigen Equipment mit Thunderbolt-Schnittstellen. Und wo sind die ...ac-fähigen Peripherie-Geräte für kabellose Transfers?! (Express? Apple-TV?) - da hinkt Apple hinterher - iPhones, iWatch und die Annäherung von iOS und OSX haben zu viele Ressourcen gebunden.
Die Kirche im Dorf:
Apple hängt schon länger am Nasenring von INTEL. Intel verpatzte Apple die letzten 2 Jahres viele geplante Entwicklungsstufen bei Macs - Verzögerungen, verkürzte Konzepte etc. waren die Folgen. Der neue Dual Core M ist eben nicht für Thunderbolt designed (obwohl Thb. ja ein Baby von Intel war und ist), weil dieser eben für low energy, high efficient Laptops gedacht ist, OHNE (unseren) höheren Leistungsansprüchen genügen zu wollen.

Es wird sowohl Nachbesserungen in diesem Level geben (zweite Generation), evtl. auch größere Formate desselben Designs mit MEHR an Schnittstellen sind denkbar und wünschenswert, evtl. in Synthese aus MB AIR und Mac Book.
Sicher kommen aber die höherwertigen Leistungs-Laptops, MB AIRs und MB PROs, auch mit Verbesserungen. Bei den Airs fehlen jetzt nur noch die Retina Displays, dann würde ich gerne wieder einkaufen, die PROs sind mir zu schwer - und auch bei den iMACs muss ich warten, bis die passenden, Leistungs-BROADWELLs zur Verfügung stehen (das kann dauern! - vielleicht bis Ende 2015, Anfang 2016) - na und die MAC PROs müssen wohl warten bis ?!? (2016)

Das Mac Book zeigt meines Erachtens auf, wie das iPad Pro ausfallen könnte: MIT USB-C-Schnittstelle. File system in iOS oder OSX).- aber auch nicht Meins ;-) jeder nehme, was er braucht :))

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von-Windows über 15 Jahre ermüdet... ;-) seit 2010: 4xAir-13" 2012, 3xiMac 27"-2012, BookProRet, MacPro, 4xiMac 21" 2013-alle mit SSDs + 10.10.x, diverse iPhones und iPads