Apple Watch: Shops in Luxuskaufhäusern, erste angepasste Apps

Die Vorbereitungen für die Markteinführung der Apple Watch laufen auf Hochtouren. In drei Luxuskaufhäusern in London, Paris und Tokio errichtet Apple derzeit kleinere Shops für die Smartwatch, auch für die 18-Karat-Gold-Edition. Die Shops werden am 10. April eröffnet. Ab diesem Tag kann die Apple Watch auch in den regulären Läden des Herstellers aus- und anprobiert werden. Termine für eine Beratung werden sich per Internet und der Apple-Store-App buchen lassen. Unterdessen sind die ersten App-Updates mit Apple-Watch-Anbindung erschienen.

Apps wie Babbel, Evernote, Line, Sky Guide, Things, Twitter und Wunderlist sind in den aktuellen Versionen mit der Smartwatch kompatibel. Viele weitere Apps dürften bis zum Verkaufsstart der Apple Watch am 24. April entsprechende Updates erhalten. Zu Beginn erwartet die Web-Site 9to5Mac nur eine eingeschränkte Verfügbarkeit der Smartwatch in Apples Läden, da ein Großteil der Bestände für Reservierungen vorgesehen sei.



Die Apple Watch wird anfangs in Australien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Japan, Kanada und den USA erhältlich sein. Die Preise beginnen bei 399 Euro. Die spritzwassergeschützte Smartwatch gibt es in zwei verschiedenen Größen (38 Millimeter mit 340 mal 272 Pixeln Auflösung und 42 Millimeter mit 390 mal 312 Pixeln Auflösung) und drei verschiedenen Kollektionen: Apple Watch, Apple Watch Sport und Apple Watch Edition (18-Karat-Gold; ab 11.000 Euro). Der Akku soll bis zu 18 Stunden halten.

Die Apple Watch setzt das iPhone 5 oder neuer und das iOS 8.2 oder neuer voraus. Mit der Apple Watch kann man beispielsweise Anrufe entgegennehmen (Mikrofon und Lautsprecher sind integriert), Nachrichten beantworten und wichtige Informationen wie Standort oder anstehende Termine abrufen. Ein Herzfrequenz- und ein Beschleunigungssensor zeichnen im Zusammenspiel mit dem GPS-Modul des iPhones Gesundheits- und Fitnessdaten auf. Einige Funktionen, darunter Apple Pay, die Musikwiedergabe via Bluetooth und das Fitnesstracking, sollen sich auch ohne iPhone nutzen lassen.

Kommentare

Also ich weiß nicht...

...mich macht die Apple Watch immer noch nicht an. Ich weiß nicht, wie es den anderen geht, aber ich sehe darin (momentan) nur ein unnützes Gimmick. Nichts, was ich wirklich bräuchte. Ein "Haben-Muss-Faktor" stellt sich auch nicht ein. Aber vielleicht muss ich das Teil auch erst mal in Händen halten. Ich warte ab und beobachte, wie sich diese Produktkategorie entwickeln wird.

Geht mir genau so

Für mich ist eine Armbanduhr immer noch ganz was Persönliches. Ich will nicht, dass jeder Zehnte mit "meiner" Uhr rumrennt. Und was nützt mir eine Uhr, um die ich mich ständig kümmern muss, sprich jeden Tag laden. In der Praxis wird das oft nicht möglich sein, oder man vergisst es.

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