Apple erhöht Aktienrückkaufprogramm und Dividende

Apple hat neben der Bekanntgabe der neuesten Quartalszahlen auch eine Aufstockung der Dividende und des Aktienrückkaufprogramms angekündigt. Die vierteljährliche Dividendenzahlung wird um elf Prozent von 0,47 auf 0,52 Dollar angehoben. Die nächsten Ausschüttung erfolgt am 14. Mai. Es handelt sich dabei um die dritte Dividendenerhöhung in weniger als drei Jahren.

Die Mittel für das laufende Aktienrückkaufprogramm erhöht Apple um über 50 Prozent von 90 auf 200 Milliarden Dollar. Zur Finanzierung von Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufen will der Mac- und iPhone-Hersteller auch weiterhin Anleihen am internationalen Kapitalmarkt ausgeben (wie zuletzt im Februar).

Hintergrund: Zwar verfügt das Unternehmen über finanzielle Reserven von etwa 194 Milliarden Dollar, doch der Großteil davon befindet sich im Ausland. Bei einem Transfer des Geldes in die USA müsste das Unternehmen darauf rund 35 Prozent Steuern bezahlen. Angesichts der derzeit niedrigen Zinsen ist es für Apple günstiger, sich das benötige Geld zu leihen als eigene Reserven in die USA zu transferieren.

Apple-Firmenzentrale

Die Apple-Konzernzentrale in Cupertino.
Bild: Joe Ravi (Lizenz: CC-BY-SA 3.0).



"Seit der Einführung des Kapitalrückzahlungsprogramms im August 2012 bis März 2015 hat Apple über 112 Milliarden US-Dollar an Aktionäre zurückgezahlt, inklusive 80 Milliarden US-Dollar an Aktienrückkäufen", teilte das Unternehmen mit.

"Wir glauben, dass vor Apple eine strahlende Zukunft liegt und die beispiellose Größe unseres Programms zur Kapitalrückzahlung reflektiert diese große Zuversicht. Während der Fokus unseres Programms auf dem Rückkauf von Aktien liegt, sind wir uns bewusst, dass die Dividende für viele unserer Investoren sehr wichtig ist, sodass wir sie zum dritten Mal in weniger als drei Jahren erhöhen", so Apple-Chef Tim Cook.