Vor der WWDC 2015: Eine Wunschliste für OS X

Die diesjährige Apple-Entwicklerkonferenz, die WWDC 2015, steht vor der Tür. Apple wird auf der Veranstaltung, die vom 08. bis zum 12. Juni in San Francisco stattfindet, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine neue Version von OS X präsentieren. Während in der Gerüchteküche bereits munter über die Neuerungen der nächsten OS-X-Generation spekuliert wird, hat MacGadget eine – natürlich rein subjektive – Wunschliste für das Mac-Betriebssystem aufgestellt.

1) Änderung des Veröffentlichungszyklus
Im Jahr 2011 hat sich Apple dazu entschlossen, jährlich eine neue Version von OS X auf den Markt zu bringen. Aus Sicht von Apples Marketingabteilung mag das erfreulich sein, Anwender und Entwickler hingegen sind mit dem gegenwärtigen Zustand alles andere als glücklich. Dass die Qualität von OS X in den letzten Jahren gelitten hat, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Erfahrene Anwender warten vor dem Umstieg auf eine neue OS-X-Version erst mehrere Updates ab, bis die gröbsten Fehler beseitigt wurden.

Ein jährlicher Release-Zyklus bedeutet schlichtweg viel zu wenig Zeit, um die Neuerungen ausgiebig zu testen, Fehler zu korrigieren und Ecken und Kanten zu glätten. Das Ergebnis sind zum Teil gravierende Fehler bei der Einführung neuer OS-X-Versionen. Beispielsweise gab es bei OS X Mavericks zu Beginn erhebliche Probleme mit Apple Mail, während bei OS X Yosemite das WLAN-Desaster immer noch nicht ganz ausgestanden ist.

Doch damit nicht genug. Jedes Jahr eine neue OS-X-Version zieht ständige Anpassungen bestehender Software seitens der Entwickler und ständige Umlernprozesse seitens der Anwender nach sich. Wir fragen uns: muss das denn wirklich sein? Reicht es nicht, alle zwei Jahre eine neue Version von OS X auf den Markt zu bringen, die den Qualitätserwartungen, die man an einen Premiumhersteller wie Apple stellt, dann auch wirklich gerecht wird? Macs haben den Ruf, zuverlässige, langlebige und einfach zu bedienende Arbeitsgeräte zu sein. Apple sollte diesen Ruf nicht leichtfertig aufs Spiel setzen und seine OS-X-Strategie überdenken.

WWDC 2015

WWDC 2015: Ankündigung einer neuen OS-X-Version erwartet.
Bild: Apple.com.



2) Bessere Qualität und Leistung
Neben einer Änderung des Veröffentlichungszyklus stehen auch die Themen Qualität und Leistung auf unserer OS-X-Wunschliste ganz oben. Anstatt ständig neue Funktionen zu OS X hinzuzufügen, die manchmal mehr aber meistens eher weniger nützlich für den Arbeitsalltag sind, sollte sich Apple auf die Fundamentals konzentrieren.

Das Optimierungspotential bei OS X ist groß. OS X Yosemite ist ohne SSD kaum genießbar (langsames Booten, langsame Programmstarts), aber auch mit SSD gibt es Flaschenhälse. Einige Beispiele: Selbst auf High-End-Macs kommt es öfters zu Rucklern bei Oberflächenanimationen. Tabs in Safari öffnen sich gelegentlich erst nach ein, zwei Gedenksekunden, während das Scrollen in langen Finder- und iTunes-Listen oder umfassenden PDF-Dokumenten schon mal zur Qual werden kann. Spiele laufen unter OS X aufgrund mangelhaft optimierter Grafiktreiber meistens deutlich langsamer als unter Windows. Auch bei der Qualität gibt es Nachholbedarf. Zwar läuft OS X Yosemite äußerst stabil, doch die Zahl an kleineren, mitunter stark nervenden Bugs ist groß.

Wie man es richtig macht, hat Apple bereits bewiesen: im Jahr 2009 mit OS X Snow Leopard, einem Betriebssystem, das noch heute aufgrund seiner hohen Performance, Zuverlässigkeit und Qualität viele Anhänger hat. Es ist zu hoffen, dass die im Vorfeld der WWDC kursierenden Gerüchte zutreffen und Apple mit der nächsten OS-X-Version tatsächlich an OS X Snow Leopard anknüpft.

OS X Yosemite

Quo vadis, OS X?
Bild: Apple.



3) TRIM-Unterstützung für SSD-Laufwerke anderer Hersteller
Bereits seit Version 10.6 unterstützt OS X den TRIM-Befehl für SSDs. Der TRIM-Befehl verhindert, dass es zu Geschwindigkeitseinbußen bei Schreibzugriffen kommt, wenn ein SSD-Laufwerk über einen langen Zeitraum genutzt wird. Allerdings unterstützt TRIM unter OS X standardmäßig lediglich von Apple gelieferte SSD-Laufwerke. Die Aktivierung von TRIM für SSDs anderer Hersteller ist nur über einen Hack möglich – und unter OS X Yosemite mit der Abschaltung einer Sicherheitsfunktion verbunden. Diese Situation ist alles andere als zeitgemäß und nutzerfreundlich. Apple sollte TRIM endlich für SSDs aller Hersteller freischalten oder zumindest die Schnittstelle dafür öffnen – dieser Schritt ist längst überfällig.

4) Modernes Dateisystem
Das von OS X genutzte Dateisystem kann – gemessen an den Zeitspannen in der IT-Branche - fast schon als antik bezeichnet werden. HFS+ wurde im Jahr 1998 zusammen mit Mac OS 8.1 eingeführt und vier Jahre später um eine Journaling-Funktion ergänzt. Seitdem gab es nur punktuelle Erweiterungen von HFS+, grundlegende Neuerungen sucht man vergebens. Die Kritik an HFS+ wird indes immer lauter. So kritisierte Linux-Erfinder Linus Torvalds das Dateisystem zu Jahresbeginn scharf. HFS+ sei wahrscheinlich das schlechteste Dateisystem überhaupt, schrieb Torvalds.

Die Zeit ist reif für ein neues, modernes Dateisystem für OS X, das heutigen Anforderungen gerecht wird. Ein Beispiel ist das Open-Source-basierte ZFS. ZFS ist ein 128-Bit-Hochleistungsdateisystem, das sich durch eine hohe Performance und Datensicherheit, einfache Administration, Selbstheilungsfähigkeiten und Unterstützung enormer Datenmengen auszeichnet.

5) Zehn Bit Farbtiefe pro Kanal, OpenGL 4.5, externe Grafikkarten
Handlungsbedarf gibt es nach unserer Einschätzung auch in weiteren Bereichen des Betriebssystems. Die Unterstützung von zehn Bit Farbtiefe pro Farbkanal ist überfällig, gleiches gilt für die Integration neuerer OpenGL- und OpenCL-Versionen (aktuell sind OpenGL 4.5 und OpenCL 2.1). In PCI-Express-Erweiterungsgehäusen, die per Thunderbolt angebunden werden, sollten sich endlich auch Grafikkarten nutzen lassen.

Ein vergrößer- und verschiebbares Spotlight-Fenster wäre ebenso wünschenswert wie ein verbesserter dunkler Modus, der auch Fenster mit einschließt. Dem neuen Programm Fotos würden eine Plug-in-Schnittstelle, Anbindung an externe Editoren und zusätzliche Bearbeitungswerkzeuge gut zu Gesicht stehen. Zu begrüßen wären auch eine Verschlüsselungsfunktion für Dateien und Ordner sowie eine komplett neue, schlanke und schnelle App für die Musik- und Videowiedergabe anstatt des übergewichtigen und aufgeblähten iTunes.

Was erhoffen Sie sich von der nächsten OS-X-Version? Über Ihre Kommentare freuen wir uns.

Kommentare

Gut geschrieben - die Liste unterstütze ich

Wenn nur die Hälfte davon wahr wird, zünde ich ne Kerze an. Über 1) bis 3) würde ich mich sehr, sehr freuen.

An eine Änderung des Release Zyklus glaube ich nicht

Denn Apple braucht jedes Jahr etwas Neues, um damit werben zu können. Aber vielleicht kommt ja zusätzlich eine Version mit Langzeit-Unterstützung für Firmen?

An ein Quality Release OS X 10.11 glaube ich hingegen schon. OS X ist lahm geworden und Yosemite ist da der negative Höhepunkt. Fragt doch mal Entwickler oder Power-User, was aus den vielen Bug-Reports geworden ist. Die meisten sind unbearbeitet. Yosemite brachte da das Fass zum Überlaufen. (Ganz) früher freute man sich auf eine neues OS X, inzwischen hat man Angst, eine neue Version zu installieren. Der Image-Schaden ist enorm. Aber noch ist es nicht zu spät für Apple, abzubremsen und einzulenken.

Hoffen wir das Beste!

PS: 10 Bit Farbunterstützung haben Windows und Linux schon lange. War der Mac nicht mal die paradiesische Plattform für Bildbearbeiter??

Sehr schön

Das ist eine sinnvoll zusammengestellte Liste und man merkt, wie stark OS X inzwischen technologisch hinterherhinkt. Das Thema Dateisystem hatte ich zuletzt völlig aus den Augen verloren, aber es stimmt dass HFS Plus völlig veraltet ist. ZFS ist auch nicht perfekt, wäre aber ein Quantensprung. Leider hat sich Apple bei Lion bis Yosemite vornehmlich darauf konzentriert, irgendwelche iOS-Features fast schon zwanghaft auf OS X zu portieren (ich brauche bis auf die Mitteilungszentrale und ein, zwei anderen Sachen davon überhaupt nichts). Der Unterbau wurde dagegen vernachlässigt. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt - warten wir auf Montag.

Kann ich nur zustimmen

Ich kann dem Artikel voll und ganz zustimmen. OS X 10.11 sollte kein Feature Update werden sondern Systempflege sein. Erst einmal sollten die versprochenen Features so funktionieren, wie vollmundig angekündigt. Ein neues Dateisystem würde allerdings sehr viel testen voraussetzen, da es nicht einfach nur ein Feature. So etwas muss ausgiebig getestet werden. Ein neues modernes Dateisystem lasst sich aber nicht so gut marketingtechnisch verkaufen.

ZFS Dateisystem

Die Frage ist, ob mit dem Dateisystem dann alle Programme noch laufen.

Wenn man mal in die Linuxwelt schaut dann muß man feststellen, daß diese freien und von mehr oder weniger Hobbyprogrammieren erstellen GNUs sehr schnell und stabil laufen.

Nun fairerweise gibt es bzw. kann ZFS nur SUN oder FreeBSD also "echte" Unix. Wenn man aber sieht was diese Leute kostenlos auf die Beine stellen dann kann Apple wohl dann einpacken, wenn diverse Programme auf LinuxGNU laufen.

Die exquisite Hardware und Schickimicki-App´s werden auf Dauer keine Kaufentscheidung.

Apple hat ein riesen Potential an Programmierern, nur diese werden für sinnlosen Kram "verheizt".

Ich denke mal ZFS wird nicht kommen.

Solange Apple den Hauptverdienst an iPhones hat wird sich nix ändern, auch an kommenden OSX Versionen.

Ein modulares System

Ich würde mir wünschen, dass das Betriebssystem sich wieder auf die Grundfunktionen konzentriert, und Dinge wie Spotlite, Mitleidszentrale, Clautanbindung u.s.w vom User explizit an- und abschaltbar sind. Quicklook sollte wieder Midi-Audio und Flashfilme zeigen. Und bitte Skins für die Oberfläche, das neue Telefondesign ist wirklich nicht jedermanns Sache.

Gruß Uli

My 2 ct. in the whishing well

Wenn ich keinen iCloud-Account habe, will ich da auch nichts, trotzdem gibt es dutzende Apps, die unbedingt dort hin telefonieren wollen/müssen.
Bitte eine zentrale Stelle um den diesbezüglichen Datenfluss zu unerbinden.

ZFS wäre schon vor 5 Jahren gut gewesen, HFS+ mit Groß/Kleinschreibung - anders als Adobe - ist da echt 'evil' :-(

Ich bin auch erst seit einem halben Jahr von 10.6.8. weg;
mit SSD (ohne trim :-\) ist 10.10.3. auf MBP(mid 2010) gefühlt "etwas" schneller als 10.6.8. mit 7k2 UPM Platte.

Neues Thema: Pages/Numbers/Keynote
Wenn Apple da immer das neueste System für Updates verlangt, die dann doch nicht das gewohnte können, bin ich wieder fest bei Neo- Open- oder Libre-Office.

Ja, unbedingt...

dietmarfreiberg schrieb:
Die Frage ist, ob mit dem Dateisystem dann alle Programme noch laufen.

Wenn man mal in die Linuxwelt schaut dann muß man feststellen, daß diese freien und von mehr oder weniger Hobbyprogrammieren erstellen GNUs sehr schnell und stabil laufen.

Nun fairerweise gibt es bzw. kann ZFS nur SUN oder FreeBSD also "echte" Unix. Wenn man aber sieht was diese Leute kostenlos auf die Beine stellen dann kann Apple wohl dann einpacken, wenn diverse Programme auf LinuxGNU laufen.

Die exquisite Hardware und Schickimicki-App´s werden auf Dauer keine Kaufentscheidung.

Apple hat ein riesen Potential an Programmierern, nur diese werden für sinnlosen Kram "verheizt".

Ich denke mal ZFS wird nicht kommen.

Solange Apple den Hauptverdienst an iPhones hat wird sich nix ändern, auch an kommenden OSX Versionen.


Wow, und ich glaubte noch daran, dass HFS das beste, stabilste und fortschrittlichste FileSystem ist. Also ich wäre auch froh, wenn Apple seine Inovationskraft beibehalten würde und Dinge weiterbringen würde. Auch wenn Altes mal in der Tonne landet.

Volle Zustimung!

Apple sollte "Back to the Roots" gehen. Noch mehr supertolle iOS/iCloud-Features braucht doch ehrlich gesagt keine Sau!

Was war nochmal die Hauptaufgabe eines Betriebssystems? Richtig: Eine stabile, sichere und zuverlässige Grundlage für die Bedienung des Computers zu schaffen. Dieses Ziel hat Apple beginnend mit OS X Lion leider langsam aus den Augen verloren.

OS X 10.11 ist eine große Chance für Apple. Ich hoffe, sie wird genutzt. Die Unzufriedenheit ist groß, das merke ich auch im Freundes- und Bekanntenkreis. Gleichzeitig hat sich Windows nicht zum Schlechteren entwickelt.

Wunschliste

Der Liste kann ich nur zustimmen. Apple sollte endlich wieder das machen was sie früher so gut konnten und wofür wir die Produkte so liebten. Alle meine Bekannten die Apple Computer benutzen sind nur am fluchen: grottenschlechte Grafiktreiber !!!, antikes Dataisystem weg from Professionellen hin zum schicken Gadget. ZFS fand ich vor Jahren schon gut und war ja auch mal bei Apple angedacht aber leider verworfen worden.
Apple: go professional again!

na, ich weis nicht so recht ...

ich für meinen Teil finde einiges von dem "Schnickschnack" richtig gut - zugegebenermaßen noch nicht perfekt, zugegebenermaßen "work in progress", aber geniale Ansätze, die in Zukunft zum Standard werden (werden. ohne "sollen" oder "können" hinterher)
Einiges davon nutze ich schon so selbstverständlich, dass es mir gar nicht mehr bewusst ist. Und dass ich, wenn ich mal aus meiner Apfelumwelt rausgeworfen (durchs Fenster ...) werde, manche Dinge gar nicht mehr begreife - wie kann man so ... umständlich sein?

Ich schreibe einen Text und der ist einfach auch auf dem iPad, ohne weitere Aktion. Das ist ähnlich erhebend wie die Einführung von TimeMachine: Ein Backup wird einfach gemacht, da musst du dich nicht kümmern ...

Fotos? für mich völlig OK, und für etwa 98% meiner bildchen sowieso - für die anderen 2% habe ich darktable. (und ich kenne massenhaft Leute, die diese 2% gar nicht haben ...)

Daher: Apple soll sich auf seine Stärken besinnen? Ja sicher!
Aber Apples Stärke war und ist, "den Computer" zu vereinfachen, zu integrieren, unsichtbar und nutzbar zu machen. Und ja, das ist ein langer Weg, auf dem es ab und zu holpert - wie jetzt gerade. Da muss man durch.

Das aktuelle OSX ist, nachdem ich fast zwei jahre fast ausschließlich mobil (mit dem iPad) gearbeitet habe, in dieser Hinsicht eine Offenbarung: Eine Art zu arbeiten, die ich mit dem iPad zu schätzen gelernt - und am Desktop nicht für möglich gehalten - habe.

Dateisystem?
Oh, ja: Davon verstehe ich nichts, so, wie ich von Bremssystemen nichts verstehe.
Aber ich weiß, wie man eine Bremse bedient ... und es kommt dabei (für mich) auf genau einen Punkt an: Es muss funktionieren. Was es bislang ja auch macht ...

Ach so, ja: Dinge wie Siri nutze ich genau gar nicht - aber ich halte sie für einen Schritt auf dem Weg, Computer besser nutzbar zu machen. Für mich ist das nichts, etwas mit Stimme zu steuern, das finde ich affig. So wie telefonieren mit Headset ...
Aber ich sehe eben auch etwas anderes: Da werden Erfahrungen gewonnen, wie man mit "ungenormten" Eingaben umgehen kann. Wenn Apple die Sprachansage meines Schwiegervaters (Ur-Franke) verstehen lernt, dann sind den Eingabemethoden faktisch gar keine Grenzen mehr gesetzt ... dann kann man Suchaufträge auch pupsen, gurgeln oder durch Fingerknacken auslösen.
Oder durch was-auch-immer-jemandem-möglich-ist ...
Also: Gute, sehr gute Sache - die halt noch sehr am Anfang steht

Hoffentlich...

...liest Apple hier mit. OS X war mal ein sehr frustarmes OS. Inzwischen komme ich mir manchmal vor, als würde ich eine Beta nutzen. Sorry, aber es ist so. Und eine neue OS-Version - die fürchte ich eher, als daß ich mich drauf freue.

Aber Apple schafft es immer wieder, einem die neueste Version aufzuzwingen, denn die Firma cuttet immer sehr schnell die Unterstützung für vorhergehende Betriebssystemversionen. Inzwischen habe ich Snow Leopard, Mountain Lion und Yosemite (und sogar noch MacOS 9.2.2) am Start, um alle Programme, die ich brauche, auch nutzen zu können, wobei es mit Yosemite die meisten Probleme gibt.

Danke!

Danke für den guten Artikel. Ich kommentiere selten irgendwelche Websites aber ich möchte hier einmal ein Kompliment aussprechen. MacGadget liefert weniger Meldungen als manche andere Mac-Webseiten, aber dafür sind die Artikel hier meist wesentlich gehaltvoller (wie dieser hier etwa) und strotzen nicht vor unkritischem Apple-Jubel und Werbung. Danke und weiter so!

Keinen "Spinning Beachball" mehr?

Irgendwann doch keinen "Spinning Beachball" (von manchen auch "Pizza des Todes" etc. genannt) mehr?

Das war übrigens schon für Mac OS X 10.3 ganz fest verspro... ähmmm... "angekündigt".

In OS X 10.9 Mavericks gibt es das Ding immer noch.

... und generell: Mehr Stabilität, mehr Sicherheit...

... und weniger (zusätzlichen) Schnickschnack.

Vernetzung total

Ich kann schon verstehen, dass Apple sein OS X so liefert, wie es ist:

Die Zeichen der Zeit erkannt und Trends mitgeprägt - und immer noch eins obendrauf gesetzt:

Die allgegenwärtige Vernetzung und Kommunikation:
Der Computer mit der Welt (am Draht)
Alle Geräte untereinander (der Main-Mac, Sub-Mac, die "mobile Gadgets")
Alle Benutzer untereinander - jeder mit jedem, 24 Stunden am Tag.
Alle Mac-Programme untereinander.

Aber im Prinzip schliesst das doch ein schlankes, funktionelles, bug-freies, sicheres, cleveres und intuitives System nicht aus !

Es fehlt nur für Momente, wo man mal Ruhe braucht und KEINE Updates, Meldungen, Downloads, Infos und e-Mails benötigt, einfach der MASTER BUTTON:

"Communication OFF"
"Communication ON"

Der Compter ist 24h/d multitasking-fähig - kein Problem!
WIR sind es nicht!

Beachball

w_f schrieb:
Irgendwann doch keinen "Spinning Beachball" (von manchen auch "Pizza des Todes" etc. genannt) mehr?
Was den sonst? Fliegende Toaster?

:-) Uli