Apple: Neue Anleihe spielt 3,5 Milliarden Dollar ein

Apple macht zur Finanzierung von Dividendenzahlungen und des Aktienrückkaufprogramms weiter Schulden. Das Unternehmen hat in der letzten Woche in den USA eine Anleihe ausgegeben, die 3,5 Milliarden Dollar eingespielt hat. Sie besteht aus drei Tranchen mit Laufzeiten von bis zu 30 Jahren. Zuletzt hatte sich Apple im Februar Geld geliehen – eine zehnteilige Anleihe bescherte dem Mac- und iPhone-Hersteller rund zwölf Milliarden Dollar.

Apple-Firmenzentrale

Die Apple-Konzernzentrale in Cupertino.
Bild: Joe Ravi (Lizenz: CC-BY-SA 3.0).



Für die Ausschüttung von Dividenden an die Aktionäre, das laufende Aktienrückkaufprogramm und Firmenübernahmen gibt Apple seit einigen Jahren Anleihen aus. Zwar verfügt der Computerpionier über gigantische finanzielle Reserven (zum Ende des letzten Quartals waren es etwa 216 Milliarden Dollar), doch diese befinden sich größtenteils außerhalb der USA. Da bei einem Transfer des Geldes in den USA hohe Steuerzahlungen fällig würden, ist es für den Konzern angesichts sehr niedriger Zinsen günstiger, sich das benötigte Geld zu leihen.

Für die nahe Zukunft wird eine Aufstockung der vierteljährigen Apple-Dividende und des Aktienrückkaufprogramms erwartet. Die letzte Erhöhung fand im April 2015 statt. Apple hat in der Vergangenheit nicht nur Anleihen in US-Dollar, sondern auch in Euro, Schweizer Franken, Yen, Pfund Sterling und australischer Dollar ausgegeben.