Apple kündigt Entwicklungsumgebung Xcode 8.0 mit Swift 2.3 und 3.0 an

Neben neuen Betriebssystemen hat Apple zur WWDC 2016 auch ein größeres Update für die Entwicklungsumgebung Xcode vorgestellt. Der kalifornische Computerpionier verspricht für Xcode 8.0 umfangreiche Leistungsoptimierungen – die Software soll spürbar schneller arbeiten als die Vorgängerversion.

Der Quellcode-Editor von Xcode 8.0 lässt sich über Erweiterungen, die Entwickler über den Mac-App-Store bereitstellen können, um zusätzliche Funktionen, etwa zur Code-Formatierung, ergänzen. Die Addons werden in separaten CPU-Prozessen ausgeführt und sollen Xcode dadurch nicht zum Absturz bringen können. Xcode 8.0 soll Fehler im Quellcode besser erkennen können, beispielsweise mit dem neuen Memory-Debugger. Apple hat darüber hinaus die Code-Signierung vereinfacht.

Xcode 8.0

Xcode 8.0 mit verbesserter Performance und Editor-Addons kommt im Herbst.
Bild: Apple.



Xcode 8.0 enthält die Version 2.3 der Open-Source-Programmiersprache Swift, die für die Softwareentwicklung für macOS Sierra, iOS 10, tvOS 10 und watchOS 3 konzipiert ist. Zudem gibt Apple einen Ausblick auf Swift 3.0, das gegen Ende des Jahres veröffentlicht werden soll.

Swift 3.0 wartet mit umfangreichen Funktionserweiterungen für die Programmierung auf - allerdings auf Kosten der Abwärtskompatibilität. Der Code von bestehender Swift-basierter Software muss an Swift 3.0 angepasst werden. Eine weitere Neuerung von Swift 3.0 wird ein Package-Manager sein, der Programmierern die Entwicklung und Bereitstellung von Anwendungen für mehrere Plattformen ermöglicht.

Xcode 8.0 steht als Betaversion für Mitglieder des Apple-Entwicklerprogramms zum Download bereit und soll im Herbst fertiggestellt werden.

Kommentare

Swift 3.0

Ich in seit heute Morgen dabei, meine Bibliotheken und ausgewählte Projekte zu konvertieren. Es hat sich ziemlich viel geändert. Der eingebaute Konverter funktioniert einigermaßen, allerdings wird nicht alles richtig konvertiert. Da wird wohl wieder eine dreistellige Stundenzahl draufgehen, bis alles läuft. Trotzdem ist Swift 3 der Schritt in die richtige Richtung. Ab der Version 3 soll sich auch am Syntax nicht mehr allzu viel in Zukunft ändern. Ich hoffe das.