Neun Jahre iPhone: Wegbereiter für moderne Smartphones

30. Jun 2016 15:30 Uhr - Redaktion

Während Apple in Kürze den Meilenstein von einer Milliarde verkaufter iPhones erreichen wird, jährte sich gestern die Markteinführung des Smartphones zum neunten Mal. Am 29. Juni 2007 kam in den USA das erste iPhone auf den Markt. Es ebnete den Weg für den heutigen Smartphone-Markt und machte Touchscreens massenmarkttauglich. Die Ausstattung des ersten iPhones ist für heutige Verhältnisse spärlich: UMTS suchte man vergeblich, es stand lediglich das langsame EDGE für Internetverbindungen zur Verfügung. Apps gab es keine – der App-Store wurde erst ein Jahr später eingeführt.




Der Prozessor taktete mit nur 412 MHz, an Arbeitsspeicher standen mickrige 128 MB zur Verfügung und der Speicherplatz war auf maximal acht GB beschränkt. Die Rückseitenkamera löste lediglich mit zwei Megapixel auf, heute selbstverständliche Features wie GPS, NFC, Gyroskop und Coprozessor gab es damals noch nicht. Lediglich in puncto Gewicht hat sich in den letzten Jahren wenig verändert. Wog das erste iPhone 135 Gramm, kommt ein iPhone 6s auf 143 Gramm.

Vorgestellt wurde das erste iPhone am 09. Januar 2007 auf der Fachmesse Macworld Conference & Expo in San Francisco. In Deutschland war es erst ab dem 09. November 2007 erhältlich – damals ausschließlich in Verbindung mit einem Zweijahresvertrag bei der Telekom zum Preis von 399 Euro mit acht GB Speicher und monatlichen Kosten von 49, 69 oder 89 Euro, je nach Tarif.

Zum zehnten Geburtstag des iPhones wird ein komplett neues Design erwartet. Spekuliert wird über ein rahmenloses, möglicherweise leicht gebogenes OLED-Display mit integriertem Home-Button und Touch-ID-Sensor.