Apple vermeldet App-Store-Rekorde

Apple-Chef Tim Cook hat sich über den Mikro-Blogging-Dienst Twitter zum Geschäftsverlauf in den App-Stores im vergangenen Monat geäußert. Demnach wurde im Juli ein neuer Rekordwert bei den App-Store-Umsätzen erreicht. Dafür mitverantwortlich war vermutlich der völlig ausgeuferte Hype um ein neues Outdoor-Spiel eines japanischen Herstellers. Den App-Store-Umsatz im Juli bezifferte Cook nicht, allerdings sagte der Firmenlenker erst kürzlich, dass Apples Dienste-Sparte innerhalb der nächsten zwölf Monate die Größe eines "Fortune 100"-Unternehmens erreichen werde.



"Fortune 100" ist eine Rangliste mit den größten US-Firmen. Zum Dienste-Geschäftsbereich bei Apple gehören neben den App-Stores für OS X, iOS, tvOS und watchOS auch der iTunes-Store samt iBooks-Store, Apple Music, iCloud sowie AppleCare. Apple erzielte im vergangenen Quartal mit Diensten einen Umsatz von 5,98 Milliarden Dollar – 19 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Zum Vergleich: der Mac-Umsatz im letzten Quartal lag bei 5,23 Milliarden Dollar, der iPad-Umsatz bei 4,88 Milliarden Dollar.



Cook äußerte sich außerdem zu den an Entwickler ausgezahlten Umsatzbeteiligungen. Demnach wurde im Juli die Marke von 50 Milliarden Dollar geknackt. Diese Summe wurde seit der Eröffnung des iOS-App-Stores im Jahr 2008 an die Softwarehersteller ausgezahlt. Diese erhalten bekanntlich 70 Prozent des Kaufpreises einer App, die restlichen 30 Prozent gehen an Apple.