iPhone 7: Benchmarks, Arbeitsspeicher und Lieferzeiten

Apple nimmt ab heute Bestellungen für das iPhone 7 und das iPhone 7 Plus entgegen. Kunden müssen dabei mit zum Teil erheblichen Wartezeiten rechnen. Beispielsweise gibt der Hersteller für die meisten Varianten des iPhone 7 Plus eine Lieferzeit von zwei bis drei Wochen an, die Farbe Diamantschwarz ist sogar erst ab November verfügbar. Beim iPhone 7 ist die Situation etwas besser.

Das 4,7-Zoll-Smartphone ist in den Farben Schwarz, Silber, Gold und Roségold entweder zum Verkaufsstart am 16. September oder innerhalb von sechs bis acht Geschäftstagen lieferbar. Für das iPhone 7 in Diamantschwarz beträgt die Lieferzeit hingegen zwei bis drei Wochen. Apple weist zudem darauf hin, dass bei Diamantschwarz Abnutzungserscheinen sichtbar werden können:

"Das glänzende Finish des iPhone 7 in Diamantschwarz ist das Resultat eines Prozesses, bei dem in neun Stufen eloxiert und poliert wird. Die Oberfläche ist genauso hart, wie bei anderen eloxierten Apple Produkten. Dennoch können mit der Zeit winzige Abnutzungserscheinungen sichtbar werden. Um dem vorzubeugen, empfehlen wir, eines der vielen verfügbaren Cases zu verwenden, mit denen das iPhone geschützt werden kann."



Unterdessen sind erste Benchmarks des iPhone 7 Plus aufgetaucht. Demnach ist das Gerät mit drei GB Arbeitsspeicher ausgestattet, der Prozessor taktet mit 2,23 GHz. Zum Vergleich: das iPhone 6s Plus bietet nur zwei GB RAM und läuft mit 1,85 GHz. Laut dem Test, der mit der Benchmarksoftware Geekbench 4 durchgeführt wurde, erreicht das iPhone 7 Plus eine Single-Core-Punktzahl von 3233 und eine Multi-Core-Punktzahl von 5363. Das iPhone 6s Plus kommt auf etwa 2500 und 4100 Punkte.

Zu den wichtigsten Neuerungen von iPhone 7 (Plus) gehören ein wasserdichtes Gehäuse nach dem IP67-Standard, eine verbesserte Rückseitenkamera (im Plus-Modell mit zwei Linsen), ein Vierkernprozessor (A10 Fusion), eine längere Akkulaufzeit, verdoppelte Speicherkapazitäten sowie ein verbessertes Display mit breiterer Farbraumabdeckung und erhöhter Helligkeit. Der 3,5-Millimeter-Klinkensteckeranschluss wurde gestrichen. Die Preise wurden gegenüber der Vorgängergeneration leicht erhöht und beginnen bei 759 Euro.

Kommentare

Das ist doch ein Witz, oder?

Da bringt Apple ein iPhone raus, das in Diamantschwarz mind. 869 Euro kostet, feiert das Design bis zum Abwinken und empfiehlt, es in einem Case zu verstecken, um Abnutzungserscheinen zu vermeiden?!

Mein LG G2 ist sicher nicht so schick, hat mit seinem Polycarbonatgehäuse aber auch nach 19 Monaten Benutzung, 5 Stürzen auf Straßenbelag und einem brutalen Hieb mit dem Schließblock meiner Heckklappe keine nennenswerten Abnutzungserscheinen.

Nein, das ist Apple...

.... weil es halt immer wieder Leute gibt, denen nicht klar ist, dass empfindliche Oberflächen eben empfindlich sind. Ist nur eine Rückversicherung gegen Blödheit, die ja besonders in USA nicht strafbar ist, sondern einklagbar (Grundrecht auf Glück und so).

Du musst es ja nicht kaufen.