Apple stellt neue MacBook-Pro-Generation mit Touch Bar, Touch ID, Thunderbolt 3 und verbesserten Displays vor

Apple hat eine komplett neu entwickelte MacBook-Pro-Generation vorgestellt. Es handelt sich dabei um das bedeutendste Upgrade der Modellreihe seit Einführung der ersten Geräte mit Retina-Displays im Jahr 2012. Die neue MacBook-Pro-Generation ist dünner und leichter als die vorherige Baureihe, mit einer berührungsempfindlichen OLED-Leiste zum Auslösen programm- und kontextabhängiger Befehle (genannt Touch Bar) und dem Touch-ID-Fingerabdruckscanner (für Login und Apple-Pay-Zahlungen) ausgestattet. Ebenfalls neu sind kombinierte Thunderbolt-3-/USB-C-Schnittstellen, verbesserte Displays sowie schnellere Prozessoren und Grafikchips. Die Preise beginnen bei 1699 Euro.

MacBook Pro mit Magic Touch Bar und Touch ID

Das neue MacBook Pro.
Bild: Apple.



Touch Bar ersetzt klassische F-Tasten und passt sich dem Einsatzzweck an

"Die Touch Bar platziert die Steuermöglichkeiten direkt an die Fingerspitzen des Anwenders und passt sich automatisch dem Einsatzzweck an – sei es bei der Verwendung des Betriebssystems oder von Anwendungen wie Mail, Finder, Kalender, Numbers, GarageBand, Final Cut Pro X und vielen mehr, und das auch bei Apps von Drittanbietern. Zum Beispiel kann die Touch Bar Tabs und Favoriten in Safari anzeigen, schnellen Zugriff auf Emojis in Nachrichten ermöglichen, eine einfache Art zum Bearbeiten von Bildern oder zum schnellen Springen durch Videos in der Fotos App bieten und noch viel mehr", so Apple.

Das neue MacBook Pro wird mit 13,3-Zoll- und 15,4-Zoll-Bildschirm in den Farben Silber und Spacegrau angeboten. Die verbesserten Retina-Displays sind laut Apple um 67 Prozent heller, bieten einen um 67 Prozent erhöhten Kontrast und stellen 25 Prozent mehr Farben dar als die Vorgängermodelle, zudem benötigen sie 30 Prozent weniger Strom. Die Auflösungen blieben mit 2560 mal 1600 Pixel sowie 2880 mal 1800 Pixel unverändert. Das neue 13,3-Zoll-MacBook-Pro wird auch in einer Variante ohne Touch Bar (mit traditionellen F-Tasten) und ohne Touch ID angeboten.

Das Force-Touch-Trackpad wurde beim 13,3-Zoll-MacBook-Pro um fast 50 Prozent und beim 15,4-Zoll-MacBook-Pro um 100 Prozent vergrößert und bietet mehr Platz zum Ausführen von Multi-Touch-Gesten. Die Gehäuse wurden verschlankt und sind um 17 Prozent (13,3 Zoll) bzw. 14 Prozent (15,4 Zoll) dünner, außerdem wurde das Gewicht reduziert (um jeweils rund 200 Gramm).



Skylake-Prozessoren von Intel, Polaris-Grafikchips von AMD

Apple setzt beim neuen MacBook Pro auf Intels Prozessorarchitektur Skylake. In den 13,3-Zoll-Modellen kommen Core-i5- oder Core-i7-Zweikernprozessoren und Iris-Graphics-540- bzw. Iris-Graphics-550-Grafikchips zum Einsatz. Letztere greifen auf den Hauptspeicher zu, sind aber zusätzlich mit 64 GB eigenem VRAM ausgestattet.

Das neue 15,4-Zoll-MacBook-Pro ist mit Core-i7-Vierkernern und den Polaris-Grafikchips von AMD (Radeon Pro 450, 455 oder 460) ausgerüstet (mit bis zu vier GB eigenem VRAM) und kann laut Apple zwei externe 5K-Monitore gleichzeitig ansteuern. Die Performance der integrierten SSD-Laufwerke wurde laut Apple deutlich erhöht, zudem gibt es nun SSDs mit bis zu zwei TB Speicherkapazität. Insgesamt sei die Leistung der neuen Notebooks bis um den Faktor 2,3 gegenüber der vorherigen Generation erhöht worden, so Apple.

Touch ID für Login, Benutzerwechsel und Apple-Pay-Zahlungen

Apple über Touch ID im MacBook Pro: "In den Ein-/Ausschalter integriert ist ab sofort der Komfort und die Sicherheit von Touch ID, eine der großartigen Funktionen, die Kunden beim Einsatz von iPhone und iPad zu schätzen gelernt haben. Sobald der Fingerabdruck in Touch ID auf dem MacBook Pro registriert wurde, kann man den Mac mit einer einzigen Berührung schnell freischalten, zwischen Benutzerkonten wechseln und sichere Käufe mit Apple Pay im Internet vornehmen. Touch ID ermöglicht das schnelle, exakte Ablesen des Fingerabdrucks und verwendet hochkomplexe Algorithmen, um den Fingerabdruck im Secure Element des neuen T1-Chips von Apple zu erkennen und die Übereinstimmung festzustellen."



Thunderbolt 3 inklusive USB-C, HDMI-Ausgang und Speicherkartenslot gestrichen

In puncto Schnittstellen setzt Apple auf kombinierte Thunderbolt-3-/USB-C-Schnittstellen, von denen bis zu vier an Bord sind. Sie liefern einen Datendurchsatz von bis zu 40 Gbit pro Sekunde (bei Verwendung von Thunderbolt-Hardware) bzw. von bis zu zehn Gbit pro Sekunde (bei Verwendung von USB-Geräten; USB-C ist auf Stand von USB 3.1 Gen. 2 implementiert). Die neuen Anschlüsse unterstützen DisplayPort und ermöglichen via Adapter zudem die Ausgabe via HDMI und VGA.

Das Netzteil wird via USB-C angeschlossen, den magnetischen MagSafe-Anschluss gibt es nicht mehr. Der 3,5-Millimeter-Klinkensteckeranschluss für Lautsprecher und Kopfhörer ist weiterhin vorhanden. Das Apple-Logo auf der Display-Rückseite ist nicht länger beleuchtet. Separate Ports für HDMI und USB-A gibt es nicht mehr, auch der Speicherkartenslot wurde gestrichen. Die Lautsprecher wurden verbessert und sollen einen doppelt so hohen Dynamikumfang bieten. Die Tastatur wurde vom Zwölf-Zoll-MacBook übernommen, für das MacBook Pro aber in puncto Tastenanschlag verbessert. In den Modellen mit Touch Bar und Touch ID gibt es nun drei statt zwei Mikrofone.

An Funk-Schnittstellen sind Bluetooth 4.2 und WLAN nach 802.11ac integriert - unklar ist aber noch, ob 802.11ac der zweiten Generation unterstützt wird. Die Akkulaufzeit beträgt bei beiden Modellen bis zu zehn Stunden. Es gibt maximal 16 GB Speicherplatz, die FaceTime-Kamera arbeitet unverändert mit einer Auflösung von 720p. Als Betriebssystem ist macOS Sierra vorinstalliert.

Die neue MacBook-Pro-Generation im Überblick

13,3 Zoll ohne Touch ID und ohne Touch Bar

• Zweikern-Core-i5 mit 2,0 GHz (via Turbo-Boost bis zu 3,1 GHz), acht GB RAM (1,87 GHz), 256 GB SSD, Iris Graphics 540, 2x Thunderbolt 3/USB-C. Preis: 1699 Euro. Core i7 mit 2,4 GHz (zwei Kerne) für 360 Euro Aufpreis. 16 GB RAM für 240 Euro Aufpreis.

13,3 Zoll mit Touch ID und mit Touch Bar

• Zweikern-Core-i5 mit 2,9 GHz (via Turbo-Boost bis zu 3,3 GHz), acht GB RAM (2,13 GHz), 256 GB SSD, Iris Graphics 550, 4x Thunderbolt 3/USB-C. Preis: 1999 Euro. Core i5 mit 3,1 GHz (zwei Kerne) für 120 Euro Aufpreis. Core i7 mit 3,3 GHz (zwei Kerne) für 360 Euro Aufpreis. 16 GB RAM für 240 Euro Aufpreis.

• Zweikern-Core-i5 mit 2,9 GHz (via Turbo-Boost bis zu 3,3 GHz), acht GB RAM (2,13 GHz), 512 GB SSD, Iris Graphics 550, 4x Thunderbolt 3/USB-C. Preis: 2199 Euro. Core i5 mit 3,1 GHz (zwei Kerne) für 120 Euro Aufpreis. Core i7 mit 3,3 GHz (zwei Kerne) für 360 Euro Aufpreis. 16 GB RAM für 240 Euro Aufpreis.

15,4 Zoll mit Touch ID und mit Touch Bar

• Vierkern-Core-i7 mit 2,6 GHz (via Turbo-Boost bis zu 3,5 GHz), 16 GB RAM (2,13 GHz), 256 GB SSD, Iris Graphics 530 und Radeon Pro 450 mit zwei GB VRAM, 4x Thunderbolt 3/USB-C. Preis: 2699 Euro. Core i7 mit 2,9 GHz (vier Kerne) für 380 Euro Aufpreis. Radeon Pro 460 mit vier GB VRAM für 240 Euro Aufpreis.

• Vierkern-Core-i7 mit 2,7 GHz (via Turbo-Boost bis zu 3,6 GHz), 16 GB RAM (2,13 GHz), 512 GB SSD, Iris Graphics 530 und Radeon Pro 455 mit zwei GB VRAM, 4x Thunderbolt 3/USB-C. Preis: 3199 Euro. Core i7 mit 2,9 GHz (vier kerne) für 240 Euro Aufpreis. Radeon Pro 460 mit vier GB VRAM für 120 Euro Aufpreis.

Die Modelle mit Touch Bar und Touch ID kommen in etwa drei bis vier Wochen auf den Markt. Das MacBook Pro ohne Touch ID und ohne Touch Bar wird ab kommender Woche ausgeliefert.

Kommentare

Apple Event

Ziemlich enttäuschend ! Ausser MacBook Pro nix neues. Ich hatte auf andere Updates gehofft und wollte mir endlich einen neuen IMac zulegen. Das wird erst mal nichts. Dies Gimmick Shows nerven langsam.

Time to say goodbye

Seit 1986 habe ich mich immer auf Neuvorstellungen von Apple Produkten gefreut. Die Freude nahm in den letzten Jahren ab. Heute bin ich traurig. Ich werde kein MacBook Pro mehr kaufen, geschweige denn einen MacPro, obwohl ich über die Jahre alle Generationen nutzte. Aber es gibt ja Microsoft, das neue Apple. Heute Abend sehe ich mich in meiner Befürchtung bestätigt, dass ich von Apple als Grafikdesigner nix mehr zu erwarten habe. Welcome Surface Book i7, welcome Surface Studio. Bye Tim, sorry Steve.

War früher alles besser?

Wir sind also seit 1986 Apple- und auch Grafik-Kollegen. Aber was hat Sie denn heute so sehr enttäuscht, dass Sie sich so brüsk abwenden? Da wir mal wieder an eine Aktualisierung der Hardware denken, würde ich gerne wissen, welche Anforderungen Sie an einen heutigen Rechner stellen? Was kann MS besser? Vor allem mal für unseren Job? Danke, Peter Gollong

Neues MacBook Pro

Ich habe Apple zuletzt scharf kritisiert wegen ausbleibender Hardware Upgrades.

Jetzt muss ich sagen: das neue MacBook Pro ist auf den ersten Blick sehr gelungen. Touch Bar kann IMHO zum Killer Feature werden bei der täglichen Arbeit, gerade im Pro Bereich um den Workflow zu beschleunigen. Endlich mal wieder echte Innovation beim Mac! Touch ID nehme ich gerne mit.

Thunderbolt 3 und aktuelle CPU-Technik mitsamit AMD Polaris sind ebenfalls sehr zu begrüßen. Klares Signal dass es mit Thunderbolt weitergeht!

Und ja: kein Ethernet und Speicherkartenslot mehr und der Apfel leuchtet nicht mehr. Schade, aber Apple schneidet nun mal gerne alte Zöpfe ab.

Mein erstes Fazit: ein Schritt in die richtige Richtung.

Och

frueherwarallesbesser schrieb:
Seit 1986 habe ich mich immer auf Neuvorstellungen von Apple Produkten gefreut. Die Freude nahm in den letzten Jahren ab. Heute bin ich traurig. Ich werde kein MacBook Pro mehr kaufen, geschweige denn einen MacPro, obwohl ich über die Jahre alle Generationen nutzte. Aber es gibt ja Microsoft, das neue Apple. Heute Abend sehe ich mich in meiner Befürchtung bestätigt, dass ich von Apple als Grafikdesigner nix mehr zu erwarten habe. Welcome Surface Book i7, welcome Surface Studio. Bye Tim, sorry Steve.

Sie scheinen ja gerne überall ihren Senf abzugeben, könnten Sie nicht wenigstens ein paar Worte ändern? Och, sind sie traurig? Taschentuch für den Kleinen reiche... und MS das neue Apple... oh je... ich bezweifle mal stark, dass Sie tatsächlich Designer sind, geschweige denn halbwegs ein Erwachsener.

13" MacBook Pro nur mit 256 GB SSD bestellbar?

Generell ein gelungenes Update. Display mit großer Farbraumabdeckung, Touch-Bar gefällt mir ganz gut - ist für Adobe Photoshop sicher genial - aber auch bei vielen anderen Programmen ist da sehr viel Potenzial drin, um den Workflow zu verbessern. Aber sehe ich das richtig, dass man das 13" MacBook Pro mit nur maximal 256 GB SSB bestellen kann? In den technischen Spezifikationen stehen aber größere SSDs mit drin. Vielleicht komme ich ohne SD-Karten-Slot aus und mit Adaptern kommt man gut durch das Leben aber mir sind meine 512 GB in meinem aktuellen MacBook Pro schon fast zu wenig. Ich hoffe, das liegt nur an der Homepage oder an der Verfügbarkeit.

SSD

Das große 13" kann man mit 1 TB SSD bestellen.

Die neuen Mac Books sind doch toll

Ich weiss nicht, was es da zu kritisieren gibt. Neue iMacs werden sicher auch bald kommen. Was passiert, wenn man unausgereifte Produkte zu früh auf den Markt bringt, haben wir ja alle bei Samsung jetzt gesehen. Bei Apple ist das Gott sei Dank nicht so. Die aktuellen iMacs sind genau wie die anderen Produkte immer noch tolle Geräte, auch wenn sie 1-3 Jahre, technologisch gesehen, alt sind. Aber das neueste macOS Sierra können sie alle ohne Probleme nutzen. Heute ist m.E. die Software deutlich wichtiger als die Hardware. Und die ist bei Apple stimmig.

SSD

j.s.com schrieb:
Das große 13" kann man mit 1 TB SSD bestellen.

Ja nur das ohne Touch-Bar ... oder mache ich was falsch? Das kann doch nicht sein.

Für schwobbi:

Schau mal genau in den Artikel unter Modellübersicht:

13,3 Zoll mit Touch ID und mit Touch Bar

• Zweikern-Core-i5 mit 2,9 GHz (via Turbo-Boost bis zu 3,3 GHz), acht GB RAM (2,13 GHz), 512 GB SSD, Iris Graphics 550, 4x Thunderbolt 3/USB-C. Preis: 2199 Euro. Core i5 mit 3,1 GHz (zwei Kerne) für 120 Euro Aufpreis. Core i7 mit 3,3 GHz (zwei Kerne) für 360 Euro Aufpreis. 16 GB RAM für 240 Euro Aufpreis.

Dieses Modell gibts auch mit 1000 GB SSD.

Die Version mit 256 GB kostet 200 Euro weniger.

Zum neuen MacBook Pro: Geniales Gerät, wird sofort bestellt! Das wird meine neue mobile Workstation für die nächsten 5 Jahren. Touch Bar find ich sowas von spannend. Und Login und schneller Benutzerwechsel per Fingerabdruckscan ist einfach nur elegant! Wenn dann endlich auch mal Apple Pay in Deutschland geht, umso besser.

Was die weggefallenen Anschlüsse angeht: einfach ein günstiges USB C Dock dran und gut ist. Oder etwas mehr ausgeben und auf die neuen Thunderbolt 3 Docks warten - die Hersteller stehen bestimmt schon in den Startlöchern.

SSD

Pete schrieb:
Schau mal genau in den Artikel unter Modellübersicht:

13,3 Zoll mit Touch ID und mit Touch Bar

• Zweikern-Core-i5 mit 2,9 GHz (via Turbo-Boost bis zu 3,3 GHz), acht GB RAM (2,13 GHz), 512 GB SSD, Iris Graphics 550, 4x Thunderbolt 3/USB-C. Preis: 2199 Euro. Core i5 mit 3,1 GHz (zwei Kerne) für 120 Euro Aufpreis. Core i7 mit 3,3 GHz (zwei Kerne) für 360 Euro Aufpreis. 16 GB RAM für 240 Euro Aufpreis.

Dieses Modell gibts auch mit 1000 GB SSD.

Die Version mit 256 GB kostet 200 Euro weniger.

Ja, habe ich natürlich auch gelesen. Die Apple-Seite sieht leider so aus: http://www.apple.com/de/shop/buy-mac/macbook-pro?product=MLH12D/A&step=c... Also ich kann es nicht konfigurieren, sonst hätte ich schon längst bestellt. Wo finde ich bitte die entsprechende Konfiguration?

Nein!

http://www.apple.com/de/shop/buy-mac/macbook-pro

=> das Modell ganz rechts. Unterscheidet sich vom mittleren Modell NUR durch die größere SSD.

Jetzt alles klar?

Und falls nicht hier der Direktlink:

http://www.apple.com/de/shop/buy-mac/macbook-pro?product=MNQF2D/A&step=c...

"den magnetischen MagSafe-Anschluss gibt es nicht mehr"

ohne Worte,
kopfschüttel

Es kreißte der Berg…

Das war alles?
Neues MacBook Pro mit
Touch Bar, wirklich sehr nett
höheren Preisen, auch beim lahmen Basisgerät ohne Touch Bar
2-4 Schnittstellen, die mit fast allen Peripheriegeräten (auch iPhones/iPads) inkompatibel sind –> sauteure Adapter oder sauteure Peripheriegeräte
14-17% dünner, 200 g leichter (dafür muss man mehr Adpter einpacken)
kein leuchtender Apfel mehr – Innovation!

Ansonsten:
das 11' MBA wurde gekillt, hat wohl dem teureren Mac Book zuviel Konkurrenz gemacht
das 13' MBA läuft ohne Verbesserungen weiter
das Mac Book bleibt ein Spielzeug ohne Konnektivität
nix neues beim iMac
nix neues beim MacPro
nix neues beim Mac mini
kein neues Thunderbolt Display, mit dem man dem Schnittstellen-Mangel entgegenwirken könnte

Ich bin unterwältigt.
Ein Gutes hat das Entwicklungsmoratorium bei Apple: mein 2012er quadcore-i7 Mac mini wird immer wertvoller und kostet jetzt bei eBay schon mehr als neu!

n büschl klobig

aber das teure equipment bleibt aufm Tisch

https://griffintechnology.com/intl/breaksafe-magnetic-usb-c-power-cable

satz mit x

das war wohl nix
der werbefilm spricht bände

besserer sound – wer braucht das
bessere tastataur – ich schaf grad mal 50 anschläge
oled task-leiste – schöne spielerei gimg 30 jahre auch ohne
bessere prozessoren – ?

bin von der ganzen "show" entäuscht
aber das war ja auch zu erwarten
als designer und grafiker reichen mir zwar die "alten" kisten
aber mal neue displays sind doch seit x jahren überfallig

zum glück sind wir mtlerweile in dem alter wo man
"geduld üben" gelernt hat

warten wir einfach gemeinsam weiter
auf das was kommt oder nicht kommt

vielleicht kommt ja die rente eher :)
mal sehn!

Das war doch nicht anders zu erwarten, oder?

Die Oled ist bestimmt ganz nützlich, aber die Preise sind echt krass 3000,- euro für ein 13" MacBook? Vakuum verpackt ist schon bisschen maßlos (und das Ram ist immer noch maßlos überteuert)!
Plus dem Aufpreis für die USB C-Adapter, die man ja haben muss.
Vielleicht will Apple so sein Minus etwas abfangen...
Ich bin froh das ich Hardwaretechnisch nicht mehr auf Apple angewiesen bin.

Ich finde das neue Teil von MS (Surface-Studio) auf jeden fall auch deutlich Innovativer.

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HT - Gigabyte G5 Board, Skylake i7 6700k 4.0-4.5 Ghz, 32GB DDR4 Ram bis 128GB, 1TB SSD, 4TB HD, Nvidia GTX 1080, Corsair Silent Tower, Corsair Flüssigkühlung, Corsair 1050 W Netzteil, Blue-ray, USB 3.1 C + A, 2x Ethernet, SPDIF Audio...

Neu MacBooks pro

Bin ehrlich gesagt entäuscht von Apple
Aber glaub wir müssen alle mal am Boden ankommen. Der Boden heisst, das Kunde schon lange nicht mehr König ist.
Der was anschafft was zu kommen hat ist der Aktionär.
Solange der Aktienkurs von Apple nach einer schwachen Vorstellung, nicht massiv einbricht, wird nix passieren.
Tim Cook ist für mich nur noch der Verwalter, aber viel neues wird nicht kommen, bei ihm.

Bei Apple denken alle nur noch in iPhones.

Aber auch Microsoft ist in meinen Augen nicht besser.
Der neue Surface Rechner ist ein technischer Verhau in meinen Augen. Denn bei MS musst du immer 40% Leistung für das System einplanen. Und preislich jenseits von Gut un böse. Wird sich genau so schwach verkaufen wie die Surface Tabletts.
In 10 Jahre in Windows tot sowie MacOS! da ist meine Meinung.
Das Betriebssystem der Zukunft wird Linux!
Nicht umsonst sollen angeblich Adobe und Microsoft an Linux Versionen ihrer Programme arbeiten.

... und sie leben doch!

Auch ok...

maci schrieb:

In 10 Jahre in Windows tot sowie MacOS! da ist meine Meinung.
Das Betriebssystem der Zukunft wird Linux!
Nicht umsonst sollen angeblich Adobe und Microsoft an Linux Versionen ihrer Programme arbeiten.

... und sie leben doch!

Ich habe kein Problem mit Linux, stabil, sicher, bisschen old school.....
Der Leistungshunger von Win ist ein wenig sehr übertrieben dargestellt, dem steht zudem das MacOs nicht nach. Ich mag das Win-System nicht, auch wenns wirklich besser geworden ist und stabil läuft, aber ich mag andererseits die Apple-Hardware nicht (Design ist für mich nicht alles, zudem ich die iMac nie wirklich besonders toll fand, viel zu klobig und starr).
Insofern fände ich das keine schlechte Lösung - endlich alle App's auf Linux und Apple kann ja als Telefon und Fernsehfirma weiter machen.
Sie werden vielleicht letztlich so enden wie Braun, jede menge krimskram unter Haushaltswaren und Technik...
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Jammern auf hohem Niveau!!

Anstatt froh zu sein, dass sich Apple ernsthaft Gedanken gemacht hat, wie man ein seit 25 Jahren bestehendes Konzept (Notebook) sinnvoll weiterentwickeln kann, wird hier und andernorts einfach nur übel gejammert. Zum K*****

Wenn alles so schlimm ist, warum nutzt ihr dann noch Macs? Achja, weil es immer noch um Längen besser ist als Windows! Und NEIN: Linux ist und bleibt ein Frickel-OS, für das es kaum Software gibt. Photoshop und Office für Linux? Never ever.

Als Multi Touch rauskam hat auch jeder gejammert "braucht keine Sau" - heute nutzt es fast jeder. Schaut euch das neue MBP mit Touch Bar doch erstmal in Ruhe beim Händler an und urteilt dann erst. Ich denke, dass Touch Bar ein Feature ist, dass (mal wieder) DEN Unterschied ausmachen kann zwischen Apple und dem Rest.

Ja, ich finde es auch bedauerlich, dass es keinen Slot für Speicherkarten mehr gibt. Und ein Ethernet Port fehlt auch. Aber wie war es denn in den letzten 20 Jahren? Wie war der Aufschrei, als die Floppy Disk beim ersten iMac gestrichen wurde? Oder das DVD Laufwerk? Oder uralt-Schnittstellen? Das ist eben die Evolution bei Computern und absolut nichts neues bei Apple, dass die da den Vorreiter spielen. Thunderbolt 3 mit USB C ist die Zukunft.

Preise? Ja, happig wie immer. Wars JEMALS anders? Wartet ein halbes Jahr und kauft dann mit gutem Rabatt bei Händlern, dann sind mehrere 100 € Ersparnis drin.

Nicht ganz falsch, aber …

Du hast ja nicht völlig unrecht, aber die "Jammerer" eben auch nicht. Es wurde lediglich ein ordentliches Macbook vorgestellt, TouchBar ist ja schön und gut. Aber "Pro" geht m.E. anders. Pro benötigt Schnittstellen und Austattung, Pro benötigt Arbeitsplatzrechner. Photoshop oder Design (vor allem Print) auf dem Laptop? Ein Witz. Office meinetwegen, aber schon als Audiorechner ist das Ding unbrauchbar weil Laufwerk und Schnittstellen wegrationalisiert wurden. Viele Audio-Kollegen haben genau deswegen mittlerweile einen Mac im Studio und ein Windowslaptop für Unterwegs. Die werden sich in Folge wohl keinen Mac mehr ins Studio stellen, wenn Windows problemlos funktioniert.

Pro-Rechner haben sich an der Arbeitswelt zu orientieren, nicht umgekehrt. Insofern haben die "Jammerer" recht. Aber natürlich ist Linux keine Alternative zu Mac oder Windows, weil viele wichtige Programme nicht zu haben sind und das OS viel zu viel Manpower benötigt (Stichwort Frickel-OS). So wollte ich nicht arbeiten müssen.

Insofern hat das Fazit "enttäuschend" durchaus seine Berechtigung, auch wenn das MacBook gut sein mag. Den Vergleich mit Braun finde ich übrigens durchaus gelungen und bedenkenswert.

Als Privatanwender ist mir das…

…15er eindeutig zu teuer und das 13er, was vom Preis her ginge, eindeutig zu klein. Ansonsten – tolle Geräte – ich warte weiter!

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Go Mac – the computer with a smile!

Glasscheibe?

Haben die neuen Geräte immer noch diese Glasscheibe vor dem Display?

Ich habe mir neulich in einem Elektronikmarkt Air neben Pro angesehen. Das Air spiegelt zwar auch leicht, aber deutlich weniger ein MacBook Pro mit zusätzlicher Scheibe.

Frage von Laie an die Profis

Als Laie frage ich mich ob die Profis mit einem 15-Zoll-Bildschirm arbeiten können. Ich hätte mindestens eine 17-Zoll-Variante erwartet. Können Grafiker und Musiker auf so kleinem Bildschirm was erkennen?
Nutze zur Zeit einen 27 IMac und möchte persönlich kein kleineres Format für mich.

Bei uns

Geht nichts unter 27" und mindestens 2 Monitore pro Rechner (3D, Animation, Video, .....blablabla)
Ich würde an einem 15"" nur "Notgedrungen" arbeiten. Zudem würde mich das Keyboard schon bekloppt machen.

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15 zoll

linne schrieb:
Als Laie frage ich mich ob die Profis mit einem 15-Zoll-Bildschirm arbeiten können. Ich hätte mindestens eine 17-Zoll-Variante erwartet. Können Grafiker und Musiker auf so kleinem Bildschirm was erkennen?
Nutze zur Zeit einen 27 IMac und möchte persönlich kein kleineres Format für mich.

ob du's glaubst oder nicht
im urlaub arbeite ich auf einem 11 zoll mac book air
mit sämtlichen adobe apps – musst halt a bisserl mehr scrollen

im office mit 27 zoll und 2x34 zoll displays

alles ne sach der gewöhnung
mich stört das gar nicht mehr

Frage 100 Leute…

…und man wird jede Menge verschiedene Meinungen über ein Produkt bekommen – und auch das Gegenteil davon! lol

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Worauf denn?

thfechter schrieb:
…15er eindeutig zu teuer und das 13er, was vom Preis her ginge, eindeutig zu klein. Ansonsten – tolle Geräte – ich warte

Gruß Uli

Andere Präferenzen

Hier kommt mein Senf auch noch dazu:

Schneller, schlanker, moderner & mit Touch Bar (quasi als Vorstufe zum MacBook mit Touch Screen .. oder auch nicht).

Das ist alles fein & ok - ich will nichts schlecht reden.

Aber meine Präferenzen liegen etwas anders - deshalb schaue ich mir im Augenblick das iBook 2015 mit 13.3'', 256 GB, 2.7 GHz i5 genauer an - als leichtes, noch gut ausgestattetes & bedienbares "immer dabei"- bzw. "immer zur Hand"-Notebook:

1. Hat noch die üblichen Anschlüsse (für Kabel-Ethernet wird ein Thunderbolt-Adapter benötigt)

2. Kostet nicht die Welt

3. Hat ein Retina Display

4. Hält mit Akku offenbar ca. 10 Std. durch

Und die innovative Touch Bar?

Ist ganz nett - wenn man der visuelle Typ ist, also kein Problem damit hat, die je nach Kontext wechselnden Symbole ständig im Auge zu behalten und richtig zu deuten.

Bin ich aber nicht - strengt mich zu sehr an (die Augen sind nicht mehr die allerneusten).

Deshalb sind mir fixe Funktionstasten lieber - da weiss ich +/- "blind", wo was ist.

Und für die Kontext-abhängige Schnell-Bedienung verschiedener Software verwende ich lieber Shortkeys, die ich mit QuicKeys selber nach Belieben programmieren kann (auch für mehrstufige Abläufe).
Das leider stagnierende Programm läuft bei mir noch unter 10.6.8 - für OS Sierra würde ich mal eine Alternativ-Software ausprobieren - vielleicht wäre "Keyboard Maestro" etwas für mich?

Fazit:
Neuer, schneller, schlanker versus das Altbkannte und -bewährte.
Ich las irgendwo, dass die MacBooks 2015 vorläufig noch im Programm bleiben (stimmt das?) - gut so!
Damit hat dann jeder die Qual der freien Wahl! ;-)

MacBook Pro - nicht iBook !

"MacBook Pro" - nicht "iBook" muss es oben heissen.

Das hat man davon, wenn man mal wieder (zu weit) zurück blickt!

Mac mini

Uli schrieb:
thfechter schrieb:
…15er eindeutig zu teuer und das 13er, was vom Preis her ginge, eindeutig zu klein. Ansonsten – tolle Geräte – ich warte

Gruß Uli

Grüße
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Und was wollen Sie hier im Forum?

...ein bisschen Dampf ablassen? Schlecht geschlafen?

Wir nennen das „diskutieren“.

lifenonstop schrieb:
...ein bisschen Dampf ablassen? Schlecht geschlafen?

Gruß Uli

Alles halb so wild...

2.700,- für das "kleinere" 15"-MBP sind zwar kein Schnäppchen, im Vergleich zum Vorgängermodell jedoch auch kein dramatisch hoher Aufpreis. Als Vergleichsmodell sehe ich nicht das bisherige Einsteiger-15" mit Intelgrafik, sondern das mit ebenfalls eigener Grafikkarte. Das hatte auch bisher schon diesen UVP. Dafür bot es zwar eine 512er SSD, aber eben keine TouchBar und einen geringeren Farbraum. Zudem ist das neue leichter, kompakter und flotter. Von daher scheint das doch halbwegs im Rahmen, zumal sich der Euro-Wechselkurs weiter verschlechtert hat. Wer bei der Grafikleistung und der SSD noch etwas draufpacken will, der muss dann allerdings nochmal tiefer in die Tasche greifen. Klar sind das alles gesalzene Preise, doch andererseits: wenn man die neuen Modelle zum selben Preis wie bisher anbieten würde, wäre das eine "Abwertung" der Vorgängermodelle, was deren Besitzer ebenfalls nicht erfreuen würde.

Mir gefallen die neuen MacBook Pro!

Denn: sie sind eine konsequente Weiterentwicklung der Idee mobiler Macs!

Was haben denn die ganzen Leute, die nun seit fast 2 Wochen ständig herumheulen und einen völlig ausgeuferten Shitstorm verursacht haben, erwartet?

Es war doch völlig klar, dass Apple kein Touch ins Display einbaut. Das hat Apple jahrelang untersucht und aus gutem Grund verworfen. Erstens aus ergonomischen Gründen (ständig einen Arm heben um auf dem aufgeklappten Display zu tippen? Völliger Schwachsinn!) und zweitens weil 2-in-1-Geräte Mist sind. Apple hat mehrfach gesagt, dass jede Gerätekategorie eigenständig (!) seine Daseinsberechtigung hat: Tastatur/Trackpad/Mauszeiger für Desktops/Notebooks und Touch für Smartphones/Tablets. Verschmelzung wurde mehrfach seit 2012 eine klare Absage erteilt.

Und das ist auch gut so! Apple hat sich etwas dabei gedacht. Touch Bar ist hier die konsequente Weiterentwicklung. Die Frage war doch: nachdem Touch-Displays in Notebooks erwiesenermaßen völliger Quatsch sind, wie kann man dann die Touch-Idee dennoch am MacBook weiterentwickeln? Richtig, in dem man Touch dahin bringt, wo die Hände und Finger bereits sind - auf der Tastatur. Die seit 30 Jahren unveränderten F-Tasten in eine Touch-Leiste umzuwandeln, die je nach kontext passende Befehle und andere Steuerungselemente anzeigt, ist schlichtweg eine geniale Idee!

Schade nur, dass diese Idee von so wenig Menschen bemerkt wird bzw. sich fast niemand darüber Gedanken gemacht hat, weil lieber über fehlende Uralt-Ports gejammert wird (wer bitte braucht z. B. lahme SD-Karten? Es gibt zwei Dutzend Speicherkartenformate - welche sollte Apple denn einbauen?) Thunderbolt 3 mit USB C ist die Zukunft. Völlig richtig, dass Apple diesen Weg geht. Natürlich: Apple hätte ein, zwei Adapter kostenfrei mitliefern sollen. ABER: es gibt ja noch die vorherige MBP Produktreihe für diejenigen mit älterer Peripherie. Es ist eben ein Übergang.

An Skylake gibt es auch nichts auszusetzen - denn die Nachfolger Kaby Lakes werden erst ausgerollt und erst ab 2017 in allen Kategorien verfügbar sein.

Fehlendes MagSafe ist allerdings ein Rückschritt - kann mir gut vorstellen, dass Apple da ein Ladekabel mit integriertem MagSafe bringt für die zweite Generation der aktuellen MBP-Generation. Touch ID nimmt man gerne mit, schneller Login und Benutzerwechsel, Öffnen verschlüsselter Datenbanken, Signieren von Dokumenten. Ebenfalls eine willkommene Neuerung.

Bin mir ziemlich sicher, dass viele der meckerndern User sich nach einiger Zeit - vor allem wenn sie Touch Bar & Co. mal ausprobiert haben - mit den neuen MacBok Pro anfreunden werden. Das Design ist sowieso weltklasse, vor allem bei diesem schlanken Formfaktor bei gleichzeitig höherer Performance und längerer Batterielaufzeit.