iPhone 8: Glas-Gehäuse soll Weg für drahtloses Laden ebnen

Unter Experten gilt es als sehr wahrscheinlich, dass Apple zum zehnjährigen iPhone-Jubiläum ein komplett neues Smartphone-Design vorstellen wird. Dabei soll das Display die komplette Oberfläche einnehmen und möglicherweise zu den Rändern hin leicht gebogen sein. Die Funktionalität von Home-Button und Touch-ID würden dabei direkt in den Bildschirm integriert werden. Nun bringt ein gewöhnlich gut informierter Analyst eine weitere gewichtige Neuerung für das iPhone 8 ins Spiel.

Nach Informationen von Ming-Chi Kuo plant Apple angeblich die Umstellung des Gehäusematerials von Metall auf Glas, um den Weg für drahtloses Laden per Induktion zu ebnen. Zwar sind grundsätzlich auch Metalloberflächen für Induktion geeignet, Glas verringert dabei jedoch die Interferenzen und erhöht die Ladegeschwindigkeit. Das iPhone 8 wäre nach der Apple Watch das zweite Produkt des kalifornischen Computerpioniers, das drahtloses Aufladen unterstützt.

iPhone 7

iPhones: Apple soll an Glas-Gehäuse mit Induktions-Ladefunktion arbeiten.
Bild: Apple.



In puncto Displaygrößen rechnet Kuo weiterhin mit 4,7 und 5,5 Zoll, schließt jedoch ein Modell mit 5,8-Zoll-OLED-Display nicht aus. Gerüchten von letzter Woche zufolge soll Apple jedoch den gewonnenen Platz durch Wegfall eines Rahmens für eine leichte Anhebung der Bildschirmgrößen auf 5,0 auf 5,8 Zoll nutzen. Die Ankündigung der nächsten iPhone-Generation wird für September 2017 erwartet. Das erste iPhone kam im Sommer 2007 auf den Markt.

Kuo gilt als bestens vernetzt in der asiatischen Zuliefererindustrie und wartete in der Vergangenheit mehrfach mit zuverlässigen Informationen über künftige Apple-Produkte auf.

Kommentare

Bitte keine Seifenflunder aus Glas…

Über Geschmack kann man sich streiten, aber mir gefällt die immer rundere, glitschigere Form nicht. Es mag ja hlifreich sein dünnere Gadgets zu bauen, aber sie sollten doch zu mindestens noch gut in der Hand liegen und sich sicher bedienen lassen.
All das ist mit dem iPhone schon jetzt eher schwierig.

Und Glas stehe ich auch sehr skeptisch ggü. Die Empfindlichkeit der iPhone hat ab Version stark zugenommen. Nur ein kleiner Schlag auf den Rand und schon ist das Display schrott. Was soll passieren, wenn dann selbst der Gehäuserahmen empfindlich wird wie ein rohes Ei?

Bitte Apple, bau meinetwegen ein Handy für Büroumgebungen und nur zum schön Aussehen, wer das haben will kann es kaufen, aber ich möchte ein Handy, dass auch noch alltagsfähig ist und bleibt. Das auch mal einen Sturz vom Tisch aushält und auch in einem etwas raueren Businessumfeld verwendbar ist. Gerade im Bereich der Städte und Kommunen ist das z.B. ein großes Thema! Da es keine Outdoor Version vom iPhone gibt, greift man lieber auf Androids zurück.

Ich wäre sehr begeistert, wenn Apple hier wirklich mal entsprechende Produktalternativen bieten würde.
Dünn sein ist nicht alles!

vg.

Was spricht...

...gegen eine Schutzhülle?

Weil's...

dann kein iPhone mehr ist, das Du in der Hand hast, sondern ein Gefühl wie jedes andere beliebige Smartphone vermittelt ;-) :))

JA - GLAS WÄRE SCHRECKLICH!! einmal Fallen und die Sprünge sind Dein täglicher Begleiter - OH! Bitte NEIN !!

Dann können sie ja die Werbekampagne von B&O für das (super gute) Beoplay A1 übernehmen ;-) :((

Schon die Apple-Maus war eine meiner sinnlosesten Anschaffungen bei meinem ersten iMac...
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von-Windows über 15 Jahre ermüdet... ;-) seit 2010: 4xAir-13",4xiMac 27"-MBP 15"-MacPro-5xiMac 21"-iPhones+iPads

Unwissenheit vieler User

Offenbar wissen viele User immer noch nicht, dass es inzwischen hochfestes Glas gibt, das sich gegenüber Aluminium etc. nicht verstecken muss.

Hilfreicher Link dazu:

http://www.schott.com/magazine/german/sol113/sol113_08_strong-glass.html

Apple setzt z. B. bei iPhones schon länger auf das sog. Gorilla Glass als Display Abdeckung, dessen Festigkeit zuletzt deutlich erhöht wurde (Gorilla Glass 4).

Aber die Nörgelei in puncto Apple ist ja offenbar moderner Zeitgeist...

Praxis vs. Theorie vs. Marketing

Ich mag ja so Kommentare, wo der Gegenseite pauschal Dummheit und Unwissenheit unterstellt wird…
Man könnte entgegnen, bitte nicht einfach jeden Marketing-Quatsch glauben!
Sei's drum, zum Thema.
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TheDoc schrieb:
Offenbar wissen viele User immer noch nicht, dass es inzwischen hochfestes Glas gibt, das sich gegenüber Aluminium etc. nicht verstecken muss.
Offenbar glauben einige jeden Marketingquatsch und den Beschreibungen des Herstellers.
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TheDoc schrieb:
Apple setzt z. B. bei iPhones schon länger auf das sog. Gorilla Glass als Display Abdeckung, dessen Festigkeit zuletzt deutlich erhöht wurde (Gorilla Glass 4).
Theoretisch soll das mit dem Gorilla Glas gut sein, in der Praxis hat sich das nicht bewährt, und wenn nur marginal in Bezug auf Kratzer, aber nicht auf die Schlagfestigkeit. So kann man es auch bei Schott rauslesen:
„… das Produkt – z.?B. ein Smartphone-Deckglas – ist wesentlich weniger bruchanfällig bei mechanischer Belastung. Auch die Kratz-, Schlag- und Biegezugfestigkeit lässt sich so steigern.“
„…deutlich erhöht wurde…“ / „…lässt sich steigern…“ das ist Marketingsprech in Reinkultur und enthält null faktischen Informationsgehalt und ist noch lange kein Beweis, dass dieses Glas nur ansatzweise die Eigenschaften von Aluminium herankommt. Zudem werden hier nur reine Werte aus der Laborumgebung wiedergegeben… wie sehen die Prüfverfahren aus? Kurz, das hat nichts, aber auch gar nichts mit praktischer Nutzbarkeit oder gar Haltbarkeit zu tun.

Das ist Äpfel mit Birnen zu vergleichen und ich dreh den Spieß mal um, vielleicht wird dann klarer?
Die Entwicklung von durchsichtigem Aluminium: „ …zuletzt konnte man hier deutlich die Transparenzwerte erhöhen…“, heißt auch nicht, dass man da durchgucken kann wie durch Glas!
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TheDoc schrieb:
Aber die Nörgelei in puncto Apple ist ja offenbar moderner Zeitgeist...
Aber blindlings alles zu glauben, was Hersteller so versprechen ist offenbar moderner Glaubenskonsens in einer sinnentlehrten Komsumgesellschaft geworden…
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Weiter hin möchte ich Anmerken, ein verbeultes und verkratztes Aluminiumgehäuse stört mich zu dem weit weniger als eine Spinnenoptik oder abbröselnde Glassplitter in meiner Hosentasche.
Ein alltagstaugliches Design von Smartphones würde…
… so aussehen, dass der Rahmen das innenliegende Glas schützt.
… einen Glasbruch verhindern, nur weil es von der Tischkante auf den Laminatfußboden fällt (von Fliesen nicht zu sprechen).
Jede/r mag an der Stelle die eigenen Erfahrungen ergänzen, ob jetzt mit einem Apple-Smartphone oder auch von einem anderen Hersteller.

Die jetzige Design-Richtung geht in eine vollkommen falsche Richtung.
„Design as design can“ ist die neue, aber eben irrige Maxime. Was habe ich von einem super flachen Handy, dass nicht mehr griffig in der Hand liegt und schlussendlich mit Hülle dreimal so dick ist, etc.

Ich musste mich gestern innerlich schlapp lachen als ein Bekannter mit einen Beutel am Gürtel bei einem Treffen erschien.
Der Beutel (nein, ich nenne es bewusst nicht Gürteltasche), enthielt das neue iP7S. Das er sich dieses Modell gekauft hat ist absolut gerechtfertigt, da er wirklich sehr viel und gut fotografiert, aber mit solchen Beuteln am Gürtel rumzulaufen ist echt fern ab jedweder Praxis und auch jedem Designs. Und ich lasse mich von einem Handy auch nicht dazu zwingen eine Männerhandtasche mit mir zu tragen!

Also, mir geht es nicht darum Apple zu bashen, mir geht es darum aufzuzeigen, dass die Entwicklungen gerade sehr abstrus werden:
- Dünner, aber dafür mehr Bedarf in der Fläche oder zusätzliche häßliche Kamerahügel.
- Stylistischer, aber wesentlich unhandlicher (Größe, Griffgkeit, etc.)
– etc.

Alles was nach dem iPhone 5 kam war und ist für mich eine Design-Katastrophe (Konstruktionsfehler) in vielerlei HinsichtIch. Ich glaube, dass ein Scott Forestall das verhindern hätte können, doch man hat voll auf Ive gesetzt… und ich finde das wird ein immer größeres Problem.

Aber wie gesagt, mit meiner Einschätzung wollte ich die hier in diesem Artikel in Aussicht gestellten Entwicklung entsprechend differenziert kommentieren.
Ich stehe jeder/m Anderen jedoch zu, das iPhone in seiner jetziger Form als tadellos für sich zu empfinden.

vg.