Lüftersteuerung: Update für Gratis-Tool Macs Fan Control (Update)

Fast jeder Mac verfügt über einen oder sogar mehrere Lüfter, die die Temperatur von Prozessor, Grafikchip und anderen Bauteilen bei Bedarf senken. Bei höherer Last wird die Drehzahl des Lüfters automatisch gesteigert, um zu hohe Temperaturen der Komponenten und damit Hardwareschäden zu verhindern. Mit dem kostenlosen Tool Macs Fan Control lässt sich der Lüfter manuell steuern.

Macs Fan Control

Screenshot von Macs Fan Control.
Bild: CrystalIdea Software.



Dies bietet sich beispielsweise für Diagnosezwecke an oder um die Lüftermindestdrehzahl von Mobilmacs zur besseren Kühlung zu erhöhen. Die von Apple vorgegebene Lüftermindestdrehzahl kann jedoch nicht unterschritten werden. Macs Fan Control zeigt die aktuellen Temperaturen von Prozessorkernen, Festplatten und diversen Sensoren an. Es lassen sich für unterschiedliche Komponenten Temperaturen festlegen, ab der die Lüfterdrehzahl erhöht werden soll.

Die neue Version 1.4.5 (zehn MB, mehrsprachig) von Macs Fan Control verbessert die Kompatibilität mit dem aktuellen Mac-Betriebssystem macOS Sierra und die Sensor-Erkennung auf älteren Mac-Pro-Generationen und bestimmten MacBook-Pro-Modellen. Außerdem läuft Macs Fan Control nun im 64-Bit-Modus. Das Programm setzt OS X 10.7 oder neuer voraus und wird über ein systemweit zugängliches Menü bedient.

Eine Alternative zu Macs Fan Control ist das ebenfalls kostenfreie Tool smcFanControl.

Nachtrag (10. Januar): Inzwischen liegt das Programm in der Version 1.4.6 (zehn MB, mehrsprachig) vor, die mehrere Fehler behebt.

Kommentare

Gutes Tool, verlängert das Leben der iMac Komponenten

Gutes Tool, verlängert das Leben der iMac Komponenten.
Die Kühlung ist von Werk aus zu schwach eingestellt, wahrscheinlich wegen der Geräuschkulisse der Ventilatoren.
Ich weiss von was ich rede: Dreimal ist mir die Grafikkarte am iMac 27" "Late 2009" abgeraucht.
Beim letzten Mal wurde meine defekte Grafikkarte manuell gelötet, da es keine Ersatzteile mehr gab.
Ich vermute dass bei höheren Temparaturen bei diesem Modell die Lötstellen an der Grafikkarte defekt werden und aufgehen.
Ich habe jetzt die max. Temparatur für die Grafikkarte auf 56°C eingestellt, gemessen nach der GPU Diode.
Das gibt hin und wieder ein Aufheulen am Ventilator aber die Kiste läuft.
Auch lasse ich die Temp. an der HD nicht höher als 54°C werden, das lässt die HD auch länger leben.
Keine Ausfälle bis jetzt, mal sehen was der Sommer bringt...

Jeder muss wissen was ihm wichtig ist: Ein bißchen Lärm oder ein Wärmetod... ;-)