Neue MacBook-Pro-Generation: Kurze Lieferzeit im Apple-Online-Shop, breite Verfügbarkeit und Rabatte im Handel

Im November hat Apple mit der Auslieferung der neuen MacBook-Pro-Generation begonnen. Nachdem es bis Mitte Januar bei den Modellen mit Touch-Bar-Funktionsleiste und Touch-ID-Fingerabdruckscanner sowohl in Apples Online-Shop als auch im Fachhandel mehrwöchige Lieferzeiten gab, zeichnet sich inzwischen ein völlig anderes Bild. Im Online-Shop und den Ladengeschäften von Apple sind ab sofort alle Standardkonfigurationen mit einer Ausnahme (13,3 Zoll mit 512-GB-SSD) vorrätig.

Auch im Fachhandel ist mittlerweile eine breite Verfügbarkeit der neuen MacBook-Pro-Modelle gegeben. Gleichzeitig beginnen die Preise deutlich zu fallen, wie ein Vergleich mit gängigen Preissuchmaschinen zeigt. Einige Beispiele: für das neue 13,3-Zoll-MacBook-Pro ohne Touch-Bar und ohne Touch-ID (2,0 GHz, acht GB RAM, 256-GB-SSD) verlangt Apple 1699 Euro. Im Online-Handel beginnen die Preise bereits bei knapp unter 1500 Euro.



Das 13,3-Zoll-MacBook-Pro mit Touch-Bar und mit Touch-ID (2,9 GHz, acht GB RAM, 256-GB-SSD) kostet bei Apple 1999 Euro, während es etliche Händler im Internet bereits für unter 1790 Euro anbieten. Für die kleinste 15,4-Zoll-Konfiguration ruft Apple 2699 Euro auf, im Web beginnen die Preise jedoch bereits bei 2350 Euro. Der Preisverfall dürfte sich in den kommenden Monaten fortsetzen.

Die neue MacBook-Pro-Generation hatte zu Beginn mit etlichen Kinderkrankheiten zu kämpfen, wie sie heutzutage bei vielen Computer- und Elektronikprodukten leider üblich sind. Seitdem hat Apple allerdings mit zwei Updates – macOS 10.12.2 und macOS 10.12.3 – viele Probleme der neuen Mobilmacs behoben und Leistungsoptimierungen vorgenommen. Weitere Verbesserungen sind mit dem im Betatest befindlichen Update macOS 10.12.4 zu erwarten. Gleichzeitig steigt die Zahl der Programme, die Touch-Bar und/oder Touch-ID unterstützen, kontinuierlich.

Kommentare

Fein fein

Jetzt kann sich Apple hoffentlich/endlich den Desktops zuwenden.

Als Mac-User fühlt man sich als Kunde zweiter Klasse... Jüngstes Beispiel Night Shift. Für iOS schon seit nem Jahr verfügbar, für den Mac erst jetzt. :-/

Das Schicksal nimmt seinen gerechten Lauf - Es spricht sich...

eben schnell herum, dass DIES Mac Book Pro (2016) nicht so besonders gelungen ist und wahrscheinlich überhaupt erst in der nächsten Generation mit aktuellen Intel-Chips etwas interessanter werden kann (OHNE Touch Bar, mit längerer Akkulaufzeit und dann bekannter Adapter-/Dock-Versorgung sowie 5k-Bildschirmen auf breiterer Front).

Die Touch Bar ist ein ANTI-ERGONOMISCHES Unding :)) (Stichworte: über ein überdimensioniertes Pad schwebende Hand + suchende Finger bei wechselnden Funktionen je nach Programm und Menü - da müssen wirklich GENIES und AKROBATEN Pate gestanden haben ;-) - davon gibt's nun mal nicht so viele...

Die AKKULAUFZEIT ist grottenschlecht.

Der ADAPTER-DOCK-KABELVERHAU gefällt nun mal nicht jedem (USB 3, SD, HDMI, Thunderbolt-Classic - es FEHLT einfach ZU VIELES)

Da können selbst (hoch notwendig) verbesserte Tastatur, geringes Gewicht, dünne Bauweise und 15" Retina mit größerem Farbumfang (was den MB Air schon LANGE vorenthalten worden ist) nicht zum Kauf verleiten.

Schlussbemerkung:
Seit mehreren Jahren warte ich mit meinem Mac Book Air (Early 2011) auf einen attraktiven Nachfolger oder eine starke Mac Book Pro oder Mac Book-Alternative - nichts kommt...
Und so geht es auch uns Mac Pro- und den Mac Mini-Interessenten - warten OHNE Aussicht auf Erfolg... eigentlich unglaublich - WANN wacht Apple aus seinen iCar-Träumen auf?!

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von-Windows über 15 Jahre ermüdet... ;-) seit 2010: 4xAir-13",4xiMac 27"-MBP 15"-MacPro-5xiMac 21"-iPhones+iPads

Spielzeug für Berufskinder

interessiert schrieb:
eben schnell herum, dass DIES Mac Book Pro (2016) nicht so besonders gelungen ist .... Die Touch Bar ist ein ANTI-ERGONOMISCHES Unding :)) (Stichworte: über ein überdimensioniertes Pad schwebende Hand + suchende Finger bei wechselnden Funktionen je nach Programm und Menü ... Die AKKULAUFZEIT ist grottenschlecht.

Schlussbemerkung:
Seit mehreren Jahren warte ich mit meinem Mac Book Air (Early 2011) auf einen attraktiven Nachfolger oder eine starke Mac Book Pro oder Mac Book-Alternative - nichts kommt...

Eben. Ich warte schon seit Einführung der Unibody MBP auf echte Profi Notebooks - mit allen Standard Schnittstellen, mit mattem Bilschirm, mit wechselbarem Akku. Dell kann es, Apple nicht.

Leider werden auch die altuellen Spielzeuge wieder massenhaft von Berufskindern gekauft um damit im nächsten Hipstercafe oder im Hörsaal zu posen.