Update für schlanke PDF-Software Skim behebt Probleme unter macOS Sierra

Die kostenlose PDF-Software Skim ist zu Wochenbeginn in der Version 1.4.26 (fünf MB, mehrsprachig) erschienen. Das Update beseitigt unter dem aktuellen Betriebssystem macOS Sierra verschiedene Probleme mit der PDF-Darstellung, die unter anderem beim Scrollen, bei der Link-Vorschau und nach dem Vornehmen von Änderungen auftreten konnten. Auch ein Fehler mit der Hintergrundsuche unter macOS 10.12.x wurde behoben.

Ebenfalls neu: Skim unterstützt auf Mobilmacs mit zwei GPUs nun den automatischen Grafikprozessorwechsel. Dadurch wird bei niedriger Systemlast der Intel-Grafikchip verwendet, wodurch der Energieverbrauch reduziert und die Akkulaufzeit verlängert wird. Darüber hinaus bietet das Update einige weitere Fehlerkorrekturen.



Skim steht unter einer Open-Source-Lizenz und setzt OS X Snow Leopard oder neuer voraus. Die schlanke Anwendung zeichnet sich durch eine hohe Geschwindigkeit und eine niedrige Systemauslastung aus. Skim ermöglicht neben der Darstellung von Dokumenten auch das Hinzufügen und Bearbeiten von Notizen, das Hervorheben von Textstellen, das Erstellen von Lesezeichen und das Beschneiden von Seiten.

Zum weiteren Funktionsumfang gehören ein Präsentationsmodus mit 19 verschiedenen Seitenübergängen, umfangreiche AppleScript-Unterstützung, LaTeX-Integration, BibDesk-Anbindung und Unterstützung für die Apple-Fernbedienung. Skim liegt auch auf Deutsch vor.

Wichtiger Hinweis zur Installation: da Skim nicht für die Sicherheitsfunktion Gatekeeper signiert ist, muss das Programmpaket im Finder erstmalig über den Kontextmenübefehl "Öffnen" gestartet werden, sofern in den Systemeinstellungen unter "Sicherheit" die Option "Apps-Download erlauben von: Keine Einschränkungen" nicht aktiviert ist. Anschließend lässt sich die Anwendung wie gewohnt per Doppelklick im Finder oder alternativ über LaunchPad oder Dock öffnen.