Adobe stellt Shockwave, Director und Contribute ein

Im Zuge der Umstellung auf offene Web-Standards wie HTML 5, CSS, JavaScript oder WebGL hat Adobe das Aus für Shockwave und Director bekannt gegeben. Die proprietäre Multimedia-Authoring-Software Director wird ab heute nicht mehr verkauft. Sie wurde zuletzt im Jahr 2013 aktualisiert.

Shockwave Player

Shockwave Player: Ab März gibt es keine Updates mehr.
Bild: Adobe.



Das Browser-Plugin Shockwave Player, das die Wiedergabe von mit Director erstellten Inhalten in Web-Browsern ermöglicht, soll im März ein letztes Update erhalten und anschließend nicht mehr aktualisiert werden. Neben Shockwave und Director stellt Adobe mit sofortiger Wirkung auch das Website-Verwaltungs-Werkzeug Contribute ein. Die aktuelle Contribute-Version 6.5 stammt aus dem Jahr 2012.

Shockwave und Director kamen (zusammen mit Flash, Freehand und Dreamweaver) im Jahr 2005 im Zuge der Übernahme von Macromedia zu Adobe. Zur Entwicklung von interaktiven Inhalten und Anwendungen für das Web setzt der Hersteller bereits seit einigen Jahren auf die eingangs erwähnten Technologien in seinen Creative-Cloud-Anwendungen. Den Flash Player will das Unternehmen jedoch noch längere Zeit unterstützen, da die proprietäre Technik weiterhin stark verbreitet ist (beispielsweise im Bereich des Streamings und für Spiele).