Online-Shopping im Wandel der Zeiten

06. Feb 2017 06:00 Uhr - Redaktion

Online-Shopper sind stets nur ein paar Mausklicks vom nächsten Angebot entfernt. Ihre Konsumgewohnheiten haben sich nichtsdestotrotz grundlegend verändert. Nicht unbedingt zum Nachteil von Apple. Dank der Smartphones und der Unterhaltungselektronik muss das Traditionsunternehmen aus Cupertino wahrlich nicht alle Register ziehen, um auch künftig bei der Online-Gemeinde in hohen Gnaden zu stehen.

Mit Ausgaben von bis zu 500 Euro in zwölf Monaten rücken 34 Prozent der Deutschen einer Umfrage des Verbraucherportals Gutscheinsammler zufolge ihren Ängsten zu Leibe. Während sich Frauen vornehmlich in medizinische Behandlung begeben, haben es die Herren der Schöpfung mit der Schädlingsbekämpfung. Selbstredend ist die Angst aber weder repräsentativ für das Konsumverhalten im Allgemeinen noch für jenes online. Vielmehr sind es Tickets für Flüge und Bahnfahrten. Zumindest entschieden sich 2009 24 Millionen Bundesbürger dazu, sich im Netz um einen Flieger oder Zug umzuschauen. 20 Millionen lösten ihre Eintrittskarte für das Konzert, das Theater oder das Kino online, während sich immerhin 13 Millionen für die Unterhaltungselektronik und acht Millionen für die Computer der Online-Händler interessierten.

Nur sieben Jahre später hat sich der Wind gedreht. So rangieren 2016 die Flugtickets regelrecht nur noch unter ferner liefen und beherrschen stattdessen die Apps eindeutig die Online-Verkaufsszene. Das heißt in Zahlen ausgedrückt: 45,7 Prozent der Befragten haben eine App aus dem Netz bezogen, jedoch nur 29,8 Prozent ihren Flug online gebucht. Unter den Verkaufsspitzenreitern mischt neuerdings auch die kostenpflichtige Musik mit, mit der beachtliche 19,2 Prozent der Befragten liebäugeln.

iPhone 7

iPhones: Einkaufen per App wird immer beliebter.
Bild: Apple.



Smart Shopper neben Marken- und Qualitätsbewussten für Markenartikler bedeutsam

Den Blick in die Kristallkugel braucht es nicht. Auch wenn Studien in Experimentierfreudigen das größte Wachstumspotenzial sehen, ist Markenartiklern mit diesen unsicheren Kantonisten nicht gedient. Ohnehin sehen Marketingexperten in den Smart Shoppern wie Marken- und Qualitätsbewussten ein ähnlich hohes, wenngleich geringeres Wachstumspotenzial. Während die Marken- und Qualitätsbewussten naturgemäß für ihre Markentreue bekannt sind und für Sonderangebote nichts übrighaben, sind Smart Shopper markenorientiert und preisbewusst.

Interessant dabei ist, dass Online-Shopper mit einer Wahrscheinlichkeit von über 85 Prozent den Einkauf abbrechen, wenn sie auf eine unbekannte Marke stoßen. Die Bekanntheit ist quasi das Gütesiegel, sie schafft das unerlässliche Konsumentenvertrauen. Nicht von ungefähr gelang dem US-Versandriesen Amazon erst unlängst der Sprung von Rang 13 auf Rang zwei der stärksten Marken im deutschen Online-Handel.

Apple mit guten Karten in der "Customer Journey"

Nahezu 80 Prozent der Internetkäufe erfolgen nicht spontan, sondern sind das Ergebnis der sogenannten "Customer Journey", also eines längeren Entscheidungsprozesses. Während demnach ein Marktführer wie Apple stets damit rechnen muss, punkto Vertrauenswürdigkeit, Sympathie, Glaubwürdigkeit, Einzigartigkeit oder Attraktivität den Kunden zu enttäuschen, hat er wenigstens die Gewissheit, dass die Apps und damit seine Smartphones gefragter denn je sind.

In der Tat machen die vorderen Ränge im Smartphone-Test die Platzhirsche Apple und Samsung unter sich aus. Dabei verweist Apples iPhone 7 Plus die Samsung-Renner Galaxy S7 Edge und Galaxy S7 auf die Plätze. Von seinen Vorgängern unterscheidet sich das iPhone 7 Plus namentlich durch die innovative Doppelkamera, eine smarte Kombination aus Weitwinkel- und Tele-Objektiv. Es besticht durch hohes Arbeitstempo und ein wasserdichtes Gehäuse.

Im Musik-Download ist Apple mit dem iTunes-Store bestens aufgestellt. Mehr als 43 Millionen DRM-freie Songs in hoher Qualität stehen bereit. Preislich bewegen sie sich zwischen 0,69 und 1,29 Euro und erleichtern durch die Kostprobe von 90 Sekunden die Kaufentscheidung. iCloud garantiert die Verfügbarkeit der Songs und Alben aus dem iTunes-Store auf allen Geräten des Nutzers, die Familienfreigabe erlaubt hingegen allen im Clan, die Songs und Alben nach Lust und Laune zu laden, die ein anderes Familienmitglied käuflich erworben hat. Besser geht’s nicht.