Neues iPhone: Kleinere Hauptplatine soll größeren Akku ermöglichen

Die Spekulationen über die nächste iPhone-Generation gehen in die nächste Runde. Nach Informationen des in der asiatischen Zuliefererindustrie bestens vernetzten Insiders Ming-Chi Kuo arbeitet Apple angeblich an einer deutlichen Verkleinerung der Smartphone-Hauptplatine. Dies soll den Weg für einen vergrößerten Energiespeicher und damit eine längere Akkulaufzeit ebnen.

Die Gerüchteküche erwartet für Herbst bekanntlich zwei verbesserte Modelle auf Basis der aktuellen Apple-Produktlinie (iPhone 7s und iPhone 7s Plus) sowie ein komplett neu entwickeltes Smartphone (iPhone 8, vereinzelt auch iPhone X genannt). Laut Kuo soll letzteres in etwa die Abmessungen des 4,7-Zoll-iPhones aufweisen, durch ein (nahezu) randloses Design jedoch ein größeres Display bieten (5,1 oder 5,2 Zoll). Die Kapazität des Akkus soll bei ungefähr 2700 mAh und damit fast auf dem Niveau des iPhone 7 Plus (2900 mAh) liegen.



Die Größe des iPhone-Logicboards wird laut Kuo um bis zu 50 Prozent geschrumpft. Dies werde durch ein neues Layout mit bis zu 20 Schichten (derzeit zehn) erreicht, so Kuo. Der eingesparte Platz wird demnach für einen größeren Akku genutzt. Zudem werde durch Umstellung von der LED- auf die OLED-Displaytechnik Energie eingespart, schreibt der Analyst in einer Mitteilung an Investoren.

Als weitere Neuerungen beim iPhone 8 sind drahtloses Laden via Induktion, Entsperren per Gesichtserkennung und ein verbesserter Schutz gegen eindringendes Wasser im Gespräch.