Dividende: Apple schüttet drei Milliarden US-Dollar an Aktionäre aus

Apple nimmt am heutigen Donnerstag die vierteljährliche Dividendenzahlung vor. Sie beträgt 0,57 US-Dollar je Aktie und wird an jene Anteilseigner gezahlt, die am Ende des Geschäftstages des 13. Februar Apple-Stammaktien besaßen. Basierend auf 5,25 Milliarden im Umlauf befindlicher Apple-Aktien ergibt sich eine Ausschüttung von insgesamt 2,99 Milliarden US-Dollar.

Ob der Mac- und iPhone-Hersteller – wie in den vier Jahren zuvor – im Frühjahr die Dividende anheben wird, ist noch nicht bekannt. Im vergangenen Jahr wurde sie im April leicht von 0,52 auf 0,57 US-Dollar je Aktie erhöht. Wahrscheinlich wird sich Apple bei der Veröffentlichung des nächsten Quartalsberichts dazu äußern. Auch eine erneute Aufstockung des laufenden Aktienrückkaufprogramms ist möglich. Im Geschäftsjahr 2016 schüttete Apple insgesamt zwölf Milliarden US-Dollar an die Anteilseigner aus.

Die Apple-Aktie befindet sich aktuell auf einem Höhenflug und hat in dieser Woche die 135-Dollar-Marke geknackt. Der Grund sind der gute Geschäftsgang, positive Bewertungen von Analysten sowie zunehmende Spekulationen über künftige Produkte, allen voran die nächste iPhone-Generation und eine Augmented-Reality-Rille.

Kursentwicklung AAPL

Die Kursentwicklung der Apple-Aktie in den letzten zwölf Monaten.
Bild: apple.com.



Gerüchten zufolge soll Apple zusammen mit dem deutschen Unternehmen Carl Zeiss an einer intelligenten Computerbrille arbeiten. Zudem ließ Apple-Chef Tim Cook mehrfach verlauten, dass er Augmented-Reality (AR) für ein interessantes Thema hält. "Ich betrachte AR als eine ähnlich große Idee wie das Smartphone", sagte Cook während seiner Europa-Tour in der vergangenen Woche. AR sei eine Kerntechnologie, die das Potenzial habe, den Menschen im täglichen Leben zu helfen.

Augmented Reality (erweiterte Realität) bedeutet, dass im Sichtbereich Zusatzinformationen eingeblendet werden. So können etwa Informationen über Sehenswürdigkeiten für Touristen oder standortbezogene Wetterberichte angezeigt werden, Erläuterungen bei einem Museumsbesuch oder aber auch Hinweise auf Sonderangebote in nahegelegenen Geschäften. Allerdings müsse AR erst noch weiter erforscht werden, bevor die Technologie reif für den Mainstream sei, so Cook weiter.