Bericht: Apple kauft Spezialisten für Gesichtserkennung

In der Gerüchteküche hat es sich zuletzt immer stärker abgezeichnet, dass Apple beim nächsten iPhone wahrscheinlich eine Gesichtserkennung zum Entsperren des Geräts integrieren wird. Diese Spekulationen haben nun neue Nahrung erhalten. Einem Bericht von "The Times of Isreal" zufolge soll Apple das Startup-Unternehmen RealFace übernommen haben.

Das im Jahr 2014 gegründete Unternehmen hat sich auf die Gesichtserkennung zur Authentifizierung von Personen spezialisiert. Apple könnte das Know-How und die Technologien von RealFace in die Entwicklung der nächsten iPhone-Generationen einfließen lassen. Der Kaufpreis soll im einstelligen Millionenbereich liegen. Apple hat die Übernahme bislang nicht bestätigt, die Web-Site von RealFace ist allerdings inzwischen nicht mehr erreichbar, zudem wurde die von RealFace entwickelte App "Pickeez" vom Markt genommen.



Laut den seit einiger Zeit kursierenden Gerüchten wird das iPhone 8 ein randloses Design bieten, bei dem das Display die komplette Vorderseite einnimmt. Der im Jahr 2013 eingeführte Touch-ID-Fingerabdruckscanner soll dabei von einer Gesichtserkennung abgelöst werden, um das Gerät zu entsperren und um Zahlungen via Apple Pay zu autorisieren.

Eine Gesichtserkennung gilt als sicherer als ein Fingerabdruckscan. Ob die Erkennung auch bei Brillenträgern zuverlässig funktioniert, ist eine der diskutierten Fragen in diesem Zusammenhang. Das Problem beim Entsperren via Touch-ID mit feuchten Fingern würde Apple jedoch elegant umschiffen. Die Ankündigung des neuen iPhones wird für September erwartet.