Gerüchte: Apple-Event im März, neue iPads erst im Sommer?

24. Feb 2017 13:00 Uhr - Redaktion

Wird Apple auch in diesem Jahr ein März-Event zur Vorstellung neuer Produkte abhalten? Diese Frage wird in der Gerüchteküche momentan heiß diskutiert. In den letzten beiden Jahren präsentierte der Hersteller im ersten Frühlingsmonat das Zwölf-Zoll-MacBook (2015) und das kleine iPad Pro (2016). Auch heuer hätte Apple genügend Anlass für eine Produktpräsentation im März: bei den Desktop-Macs besteht bekanntlich akuter Handlungsbedarf, aber auch eine Runderneuerung von Apples krisengeschüttelter Tablet-Sparte wird diskutiert.

Spekuliert wird über drei iPads: ein neues 10,5-Zoll-Tablet, das das bisherige 9,7-Zoll-iPad-Pro ablöst, ein verbessertes iPad Pro mit 12,9-Zoll-Display und ein neues Einstiegsmodell mit 9,7-Zoll-Bildschirm. Allerdings seien die beiden erstgenannten Tablets noch weit von der Auslieferung entfernt, frühestens im Mai, eher im Juni sei mit einem Verkaufsstart zu rechnen, berichtet DigiTimes. Lediglich das neue Einstiegs-iPad wäre kurzfristig nach einer möglichen Ankündigung auf einem Apple-Event im März verfügbar, schreibt die Publikation unter Berufung auf Quellen aus der asiatischen Zuliefererindustrie.

iPad Pro

iPads: Verbesserte Modelle werden für die nähere Zukunft erwartet.
Foto: Apple.



Bedeutende Neuerungen sind dem Vernehmen nach jedoch nicht zu erwarten. Das 10,5-Zoll-iPad soll über ein (nahezu) randloses Design verfügen und damit eine Neuerung des iPhone 8 vorweg nehmen. Daneben sind ein etwas schnellerer Prozessor, ein wasserdichtes Gehäuse nach dem IP67-Standard (einhergehend mit dem Wegfall des 3,5-Millimeter-Klinkensteckers) sowie Optimierungen bei LTE-Unterstützung, Displays und Kameras im Gespräch. Wie es mit dem iPad mini weitergeht, ist unklar.

Apples Tablet-Sparte befindet sich seit langer Zeit auf Talfahrt: der iPad-Absatz ist seit mittlerweile dreieinhalb Jahren rückläufig. Im letzten Quartal sank der iPad-Absatz um 19 Prozent von 16,1 auf 13,1 Millionen Geräte. Auch das mit großem Aufwand eingeführte iPad Pro konnte Apple nicht aus der Patsche helfen. Nach Angaben der Marktforschungsfirma IDC machte das iPad Pro im vergangenen Quartal nur etwa zehn Prozent des iPad-Gesamtabsatzes aus, der weitaus größte Teil entfiel auf die anderen, deutlich günstigeren Modelle.