Apple Park: Neues Drohnenvideo zeigt die fast vollendete Firmenzentrale

Mitte Februar ließ Apple die Katze aus dem Sack und taufte das neue Hauptquartier in Cupertino auf den Namen Apple Park. Das unterirdische Auditorium mit 1000 Sitzplätzen für Produktpräsentationen und Versammlungen wurde nach dem verstorbenen Mitbegründer benannt, es heißt Steve-Jobs-Theater. Ein neues, hochauflösendes Video, das mittels einer Drohne aus der Luft aufgenommen wurde, zeigt nun den aktuellen Stand der Bauarbeiten an der 71 Hektar umfassenden Anlage.



In dem vierminütigen Film ist gut zu erkennen, dass das ringförmige Hauptgebäude bis auf einige Stellen inzwischen fertig ist und auch an den Nebengebäuden zuletzt gute Fortschritte erzielt wurden. Einzig die Landschaftsgestaltung hinkt noch deutlich hinterher – die Begrünung mitsamt dem Bau von Wegen wird sich laut Apple bis in den Sommer hinziehen. Die Bauarbeiten begannen im Jahr 2013, die Kosten für den Apple Park werden auf etwa fünf Milliarden US-Dollar geschätzt.

Nach Angaben des kalifornischen Computerpioniers werden ab April mehr als 12.000 Angestellte schrittweise in die neue Unternehmenszentrale umziehen. Dieser Vorgang wird ungefähr ein halbes Jahr in Anspruch nehmen. Während des Umzugs sollen die restlichen Arbeiten abgeschlossen werden. Der Apple Park wird auch ein Besucherzentrum mit einem Ladengeschäft und einem öffentlich zugänglichen Café beinhalten und umfasst außerdem ein knapp 10.000 Quadratmeter großes Fitnesscenter für Apple-Mitarbeiter, gesicherte Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie Parkhäuser und Tiefgaragen.

Apple Park

Das Steve-Jobs-Theater im Apple Park.
Bild: Apple.



Die Parklandschaften bieten über drei Kilometer an Wander- und Laufwegen für Angestellte, sowie einen Obstgarten, Wiesen und einen Teich im Inneren des Rings. In Zusammenarbeit mit Foster + Partners entwickelt, ersetzt der Apple Park rund 465.000 Quadratmeter Asphalt und Beton durch Grünflächen mit über 9000 einheimischen und dürreresistenten Bäumen und wird mit 100 Prozent erneuerbarer Energie betrieben – die Solarpanels auf dem Dach liefern bis zu 17 Megawatt Leistung.