Update für kostenlosen Dateitransfermanager Cyberduck – Version 6.0 mit Verschlüsselungsfunktion weiter im Betatest

Der quelloffene Dateitransfermanager Cyberduck liegt seit heute in der Version 5.4 (97 MB, mehrsprachig) vor. Das Update verringert die Arbeitsspeicherauslastung, beschleunigt die Suche auf Google-Drive-Accounts und bietet einige Fehlerkorrekturen und kleinere Verbesserungen. Wie berichtet, erhält Cyberduck mit der in der Entwicklung befindlichen Version 6.0 eine Verschlüsselungsfunktion.

Cyberduck

Screenshot von Cyberduck.
Bild: iterate.



Sie basiert auf der Open-Source-Software Cryptomator und ermöglicht das Verschlüsseln von Dateien vor dem Upload auf Server oder Cloud-Speicherdienste. Mit Cyberduck 6.0 lassen sich verschlüsselte Tresore erzeugen, die per Passwort geschützt sind und in die beliebige Dateien und Ordner abgelegt werden können.

Dabei wird jede Datei einzeln verschlüsselt. Die Tresore werden von Cyberduck 6.0 direkt auf einem Server bzw. bei einem Online-Speicherdienst angelegt. Beim Download auf den Mac erfolgt eine automatische Entschlüsselung. Cyberduck 6.0 steht als Betaversion zum Download (97 MB, mehrsprachig) bereit und läuft ab OS X Mountain Lion. Die Finalversion wird für die kommenden Monate erwartet.

Cyberduck 6.0

Cyberduck 6.0 bietet eine Verschlüsselungsfunktion.
Bild: iterate.



Cyberduck kann Verbindungen zu FTP-, SFTP- und WebDAV-Servern sowie zu Online-Speicherdiensten wie Dropbox, Amazon S3, Backblaze, Google Cloud Storage, Google Drive und Azure Storage herstellen und bietet viele Funktionen für die Dateiverwaltung (Up- und Download, Anlegen von Ordnern, Synchronisation, Umbenennen, Server-zu-Server-Transfers, Verschieben von Dateien und Verzeichnissen...).

Zum weiteren Funktionsumfang gehören Anbindung an Texteditoren, eine Bandbreitenbeschränkung, Wiederaufnahme abgebrochener Up- und Downloads, Protokollierung, Notifikationen, Terminal-Anbindung, Unterstützung gängiger Sicherheitsstandards sowie Import von Bookmarks aus anderen FTP-Clients. Cyberduck 5.4 lässt sich ab OS X Lion einsetzen.